Aushänge

Illustration "Fingerabdruck - Keime sichtbar machen" zeigt ein Experiment, das sichtbar macht, wie viele Keime an unsauberen Händen zu finden sind. Hierzu wird ein Fingerabdruck einmal vor und einmal nach dem Händewaschen genommen und in eine Petrischale mit Universalnährboden gedrückt. Die Petrischale wird dann luftdicht verschlossen und mindestens über Nacht an einem warmen, aber nicht zu heißen Ort gelagert. Aus den Keimen bilden sich dann Keimkolonien und man kann mit bloßem Auge erkennen, dass der Abdruck des ungewaschenen Fingers mit mehr und größeren Flecken besiedelt ist.

Fingerabdruck – Keime sichtbar machen

Warum ist es eigentlich so wichtig, nach dem Toilettengang und vor dem Essen die Hände gründlich zu waschen? Mit Abklatschplatten gelingt per Fingerabdruck der Beweis, dass Waschen gegen Keime und damit gegen Krankheiten hilft.
Illustration "Sonnenschutz - wir passen auf" zeigt, wie man empfindliche Kinderhaut am besten vor der Sonne schützt. Zum einen ist Sonnenschutz durch richtige Kleidung wirksam und einfach. Sonnengerechte Kleidung bedeckt möglichst viel vom Körper. Beispiele: Kappe oder Tuch mit Schirm und Nackenschutz, langarmiges Shirt oder T-Shirt, eng gewebte und weit geschnittene Stoffe, möglichst lange Hosen oder Röcke und Schuhe, die den Fuß weitgehend bedecken. Zusätzlichen Schutz bietet die Anwendung von Sonnencreme, Alle unbedeckten Stellen sollten mit Sonnenschutzmittel eingecremt werden. Die Eltern cremen die Kinder vor und nach der Kita ein. In der Kita wird nur noch nachgecremt. Hierbei gilt: Viel hilft viel - Sonnencreme ruhig dick und gleichmäßig auftragen. Am besten einen hohen Lichtschutzfaktor wählen (LSF 50) und eine wasserfeste Creme ohne Duft- und Konservierungsstoffe. Stirn, Ohren, Nase, Lippen, Kinn, Schultern und Fußrücken sind "Sonnenterrassen", diese besonders gründlich eincremen.

Sonnenschutz – wir passen auf!

Die Haut der Kinder ist viel empfindlicher als die von Erwachsenen. Sie muss besonders gut vor Sonne geschützt werden.
Illustration "Die Sonne bleicht aus" zeigt ein Experiment zum Bleichen von Gemüsesaft in der Sonne, um Kindern anschaulich zu zeigen, wie viel Kraft direktes Sonnenlicht hat. Hierzu wird mit angeschnittenem Gemüse, dessen Saft austritt auf zwei Stück weißem Papier oder Stoff etwas gemalt. Dann wird eines der Papiere oder der Stoffe in die pralle Sonne gelegt. Das andere Stück wird an eine schattige Stelle im Raum gelegt. Nach einigen Tagen wird verglichen. Zu Beginn sind die Farben auf allen Blättern oder Stoffen gleich intensiv. Bereits nach ein bis zwei Stunden wird aber ein Unterschied erkennbar. Die Farben auf den sonnenbeschienen Blättern oder Stoffen werden heller. Nach einigen Stunden sind einige fast nicht mehr zu sehen oder sogar ganz verschwunden.

Die Sonne bleicht aus

Direktes Sonnenlicht hat ganz schön viel Kraft – und ist purer Stress für unsere Haut. Das können die Kinder selbst erfahren, indem sie Flecken von Gemüsesaft in der Sonne bleichen. Was passiert dabei in der Sonne? Die drastischen Ergebnisse sensibilisieren und animieren zu aktivem Hautschutz.
Illustration zeigt drei stehende und ein sitzendes Kind. Das sitzende Kind hält einen Ball.

Möglichkeiten der Mitbestimmung

In Kitas werden täglich viele Entscheidungen getroffen, die den Alltag strukturieren und gestalten. Beispiele wie Eltern, Team und Kinder sich einbringen können.
Illustration zum Thema "Allergien gegen Nüsse & Co." zeigt verschiedene durchgestrichene Lebensmittel.

Allergien gegen Nüsse & Co

Beim Umgang mit Lebensmittelunverträglichkeiten in der Kita helfen ein Attest vom Arzt und schriftliche Informationen der Eltern. Dann können Kitas sicher planen und bei Ernährungsfehlern richtig reagieren.
Illustration zeigt zwei Kinder bei der Desinfektion der Hände.

Hände waschen – aber richtig!

Richtiges Händewaschen schützt vor Infektionen. Aber wie wäscht man die Hände richtig? Mit diesem Versuch können die Kinder das selbst herausfinden.
Illustration "Außengelände - Ort der Bewegung, Erfahrung und Ruhe". Ein abwechslungsreiches Außengelände animiert zu Bewegung, ermöglicht sinnliche Wahrnehmungen und Entspannung. Eine optimale Gestaltung beinhaltet mehrere Zonen. Beispiele: Zone "Spielgeräte und modellierte Flächen" mit herausfordernden Klettermöglichkeiten, Rutschen, Schaukeln, Balancier-Stämmen, Hügeln und Mulden. Hier schulen Kinder elementare Bewegungsformen, Koordination und Gleichgewicht. Zone "Krippenbereich". Hier ist ein separater, geschützter U3-Bereich in Gebäudenähe zu empfehlen mit moderaten Geländemodellierungen, kleineren Podesten und Rutschen sowie Bauchschaukeln. Zone "Freiflächen" mit Flächen für Lauf-, Ball- und Kreisspiele oder freies Spiel. Mit Kreide können Hüpfkästchen aufgemalt und Bewegungsmaterialien wie Stelzen, Bälle oder Bretter bereitgestellt werden. Eine Teilüberdachung für Regenwetter ist wünschenswert. Ein zusätzlicher Platz für bewegungsintensive Ballspiele mit Toren ist sinnvoll. Zone "Sinnes- und Naturerfahrungen" mit Wasserläufen, Sandbereichen, Beeten und Weidentunnel ermöglichen vielfältige Sinneserfahrungen. Hier gibt es auch diverse Rückzugsmöglichkeiten für Kinder, die Ruhe und Erholung suchen. Zone "Befestigte Flächen". Hier können die Kinder mit Fahrzeugen wie Roller, Dreirad oder Bobbycar fahren.

Außengelände: Ort der Bewegung, Erfahrung und Ruhe

Ein abwechslungsreiches Außengelände animiert zu Bewegung, ermöglicht sinnliche Wahrnehmungen und Entspannung. Eine optimale Gestaltung beinhaltet mehrere Zonen.
Illustration zeigt einen kleinen Jungen, der weint, weil sein Vater ihn gerade in der Kita abgegeben hat.

Eingewöhnungsmodelle

In der Kita-Praxis haben sich zwei Modelle der Eingewöhnung besonders bewährt.
Infoseite "Ich mach Dich stark - Du machst mich stark". Auf spielerische Weise werden Kinder dazu animiert, Stärken von anderen, aber auch sich selbst, zu erkennen. Pro Kind wird ein lebensgroßes Stück Tapete mit Krepppapier auf den Boden geklebt, auf das die Konturen der Kinder gemalt werden. Immer zwei Kinder bilden hierbei ein Team und malen sich gegenseitig. Danach malt jedes Kind bei seinem Partnerkind ein Bild, was das andere Kind gut kann. Zum Beispiel einen Roller, wenn das Kind besonders geschickt Roller fährt oder Noten, wenn das Kind musikalisch ist. Bei diesem Teil der Aufgabe sind alle Kinder gefragt, nicht nur das Zweierteam. Am Ende sollte jedes Kind bei jedem Anderen und bei sich selbst ein Symbol für die jeweilige Stärke gemalt haben. Am Ende werden die Tapeten aufgehängt und gemeinsam besprochen, so dass Alle ein besseres Gefühl für die eigenen Stärken und die der Anderen entwickeln können.

Ich mach Dich stark – Du machst mich stark

Jedes Kind hat Stärken. Wenn andere diese erkennen und schätzen, macht das besonders stark.
Illustration eines Jungen, der sich freut.

Memory der Gefühle

Hier lernen Kinder, Gefühle pantomimisch auszudrücken und die Gefühle anderer zu erkennen. Die erkannten Gefühle werden wie bei einem Memory-Spiel einander zugeordnet.