Aushänge

Illustration zeigt einen kleinen Jungen, der weint, weil sein Vater ihn gerade in der Kita abgegeben hat.

Eingewöhnungsmodelle

In der Kita-Praxis haben sich zwei Modelle der Eingewöhnung besonders bewährt.
Infoseite "Ich mach Dich stark - Du machst mich stark". Auf spielerische Weise werden Kinder dazu animiert, Stärken von anderen, aber auch sich selbst, zu erkennen. Pro Kind wird ein lebensgroßes Stück Tapete mit Krepppapier auf den Boden geklebt, auf das die Konturen der Kinder gemalt werden. Immer zwei Kinder bilden hierbei ein Team und malen sich gegenseitig. Danach malt jedes Kind bei seinem Partnerkind ein Bild, was das andere Kind gut kann. Zum Beispiel einen Roller, wenn das Kind besonders geschickt Roller fährt oder Noten, wenn das Kind musikalisch ist. Bei diesem Teil der Aufgabe sind alle Kinder gefragt, nicht nur das Zweierteam. Am Ende sollte jedes Kind bei jedem Anderen und bei sich selbst ein Symbol für die jeweilige Stärke gemalt haben. Am Ende werden die Tapeten aufgehängt und gemeinsam besprochen, so dass Alle ein besseres Gefühl für die eigenen Stärken und die der Anderen entwickeln können.

Ich mach Dich stark – Du machst mich stark

Jedes Kind hat Stärken. Wenn andere diese erkennen und schätzen, macht das besonders stark.
Illustration eines Jungen, der sich freut.

Memory der Gefühle

Hier lernen Kinder, Gefühle pantomimisch auszudrücken und die Gefühle anderer zu erkennen. Die erkannten Gefühle werden wie bei einem Memory-Spiel einander zugeordnet.
Infoseite "Haifisch-Alarm". Hier wird experimentell bewiesen, dass es gar nicht so einfach ist, Gefühle mit dem Körper deutlich auszudrücken. Erst recht nicht, wenn man dabei nicht sprechen darf. Zwei Kinder spielen Haifische. Sie halten sich eine Hand auf den Kopf wie eine Haifischflosse. Alle anderen Fische suchen sich einen Platz im Raum und bleiben dort stehen. Die beiden Haifisch-Kinder "schwimmen" nun auf die stummen Fisch-Kinder zu. Jeder einzelne Fisch soll durch Mimik und Körperhaltung deutlich machen, dass der Haifisch nicht zu ihm darf. Wenn der Haifisch das erkennt, dreht er sich um und versucht es bei einem anderen Fisch. Jeder darf mal Haifisch sein. Tipp: Wenn der pädagogischen Fachkraft auffällt, dass bei einem Kind das Gefühl nicht richtig verstanden wird, der Haifisch also immer durchkommtm sollte sie das entsprechende Kind zu einem anderen Kind stellen, damit die beiden Kinder gemeinsam das Gefühl darstellen und den Haifisch abwehren. Zum Schluss werden die Haifische gefragt: "Woran hast du erkannt, dass die Fische es erst meinten? Hast du dich von einzelnen schneller abgewendet oder von Gruppen, die zusammenstanden?" Wenn ein Kind als Haifisch die Grenzen der anderen einfach ignoriert, egal wie deutlich sie das "Nein" zeigen, sollte die Erzieherin oder der Erzieher das Kind ein paar Mal üben lassen und den Haifisch tauschen, ohne das Verhalten zu kommentieren. Im Laufe des Spiels setzt ein Lerneffekt meist von alleine ein.

Haifisch-Alarm

Gefühle mit dem Körper deutlich auszudrücken, ist gar nicht so einfach. Erst recht nicht, wenn man dabei nicht sprechen darf.
Illustration einer Kita-Gruppe, in der ein Kind hustet und dabei seine Viren verteilt.

Hausregeln: Kranke Kinder

Kranke Kinder dürfen eine Kita laut Infektionschutzgesetz nicht besuchen – sie gehören nach Hause. In unserer Kita gilt ein Kind als krank, wenn es eines oder mehrere der folgenden Symptome zeigt. Mit Aushang in Türkisch und Arabisch.
Illustration eines Kindes, das deutlich "Nein!" zu seiner Erzieherin sagt.

„Nein!“: Übungen für mehr Selbstvertrauen

Selbstbewusstsein lässt sich trainieren. Mit dieser Gruppenübung können Kindergartenkinder das „Neinsagen“ üben.