Gesunde Kita

Ein weinender Junge.

Die Gefühle besser im Griff

Wut, Stress, Frust: Für Kinder ist der Umgang mit den eigenen Gefühlen eine Herausforderung. Doch Selbstregulation lässt sich leicht üben. Davon profitieren die Kinder ihr ganzes Leben.
Portrait von Dörte Bockermann. Sie ist bei der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege.

So läuft es (sich) gut

Die Frage nach dem richtigen Schuhwerk in Kitas beschäftigt viele Erzieherinnen und Erzieher. Dörte Bockermann von der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege gibt Antworten.
Illustration mit spielenden Kindern auf einem Spielplatz.

Entspannung für die Ohren

Sie lachen, spielen und toben – Kindern ist oft nicht bewusst, wie laut sie sind. Was bei Kindern Ausdruck von Lebensfreude ist, kann die Kita-Beschäftigten krank machen.
Großaufnahme eines Blaulichts auf einem Rettungswagen.

Auswahl nach Augenmaß

Wenn Kinder nach einem Kita-Unfall zum Arzt oder ins Krankenhaus müssen, ist bei der Auswahl des Beförderungsmittels Augenmaß gefragt.
Infoseite "Haifisch-Alarm". Hier wird experimentell bewiesen, dass es gar nicht so einfach ist, Gefühle mit dem Körper deutlich auszudrücken. Erst recht nicht, wenn man dabei nicht sprechen darf. Zwei Kinder spielen Haifische. Sie halten sich eine Hand auf den Kopf wie eine Haifischflosse. Alle anderen Fische suchen sich einen Platz im Raum und bleiben dort stehen. Die beiden Haifisch-Kinder "schwimmen" nun auf die stummen Fisch-Kinder zu. Jeder einzelne Fisch soll durch Mimik und Körperhaltung deutlich machen, dass der Haifisch nicht zu ihm darf. Wenn der Haifisch das erkennt, dreht er sich um und versucht es bei einem anderen Fisch. Jeder darf mal Haifisch sein. Tipp: Wenn der pädagogischen Fachkraft auffällt, dass bei einem Kind das Gefühl nicht richtig verstanden wird, der Haifisch also immer durchkommtm sollte sie das entsprechende Kind zu einem anderen Kind stellen, damit die beiden Kinder gemeinsam das Gefühl darstellen und den Haifisch abwehren. Zum Schluss werden die Haifische gefragt: "Woran hast du erkannt, dass die Fische es erst meinten? Hast du dich von einzelnen schneller abgewendet oder von Gruppen, die zusammenstanden?" Wenn ein Kind als Haifisch die Grenzen der anderen einfach ignoriert, egal wie deutlich sie das "Nein" zeigen, sollte die Erzieherin oder der Erzieher das Kind ein paar Mal üben lassen und den Haifisch tauschen, ohne das Verhalten zu kommentieren. Im Laufe des Spiels setzt ein Lerneffekt meist von alleine ein.

Haifisch-Alarm

Gefühle mit dem Körper deutlich auszudrücken, ist gar nicht so einfach. Erst recht nicht, wenn man dabei nicht sprechen darf.
Portrait von Lisa Rohkamm. Sie ist Erzieherin in einer U3-Gruppe des FABIDO Familienzentrums Bergparte in Dortmund, einer zertifizierten Sonnenschutz-Kita.

Sonnige Zeiten

Lisa Rohkamm ist Erzieherin in einer U3-Gruppe des FABIDO Familienzentrums Bergparte in Dortmund, einer zertifizierten Sonnenschutz-Kita.
Portrait von Martina Aretz. Sie ist Leiterin der Kita Sonnenstrahl.

Wenn Eltern nicht loslassen können ...

Manchmal erschweren überfürsorgliche Eltern den Eingewöhnungsprozess.
Illustration einer Kita-Gruppe, in der ein Kind hustet und dabei seine Viren verteilt.

Hausregeln: Kranke Kinder

Kranke Kinder dürfen eine Kita laut Infektionschutzgesetz nicht besuchen – sie gehören nach Hause. In unserer Kita gilt ein Kind als krank, wenn es eines oder mehrere der folgenden Symptome zeigt. Mit Aushang in Türkisch und Arabisch.
Ayan, ein kleines Flüchtlingsmädchen aus Aserbaidschan, schaut verträumt durch die Gegend.

Ayan kommt an

In der Kita „Am Wall“ ist jedes vierte Kind ein Flüchtling. Leicht war der Weg zur Integration nicht. Inzwischen profitieren alle davon.
Drei Kinder schieben begeistert Spielzeugkisten durch die Kita.

Plüschtier und Plastikauto ade

Spielen ohne Spielzeug: Der Kindergarten „Die kleinen Hände“ in Nordhessen packt sieben Wochen lang alle Spielsachen weg.