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	<title>Stephanie Böcking, Autor bei KinderKinder</title>
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	<description>Sicherheit &#38; Gesundheit in Kindertageseinrichtungen</description>
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		<title>Zwischen Verantwortung und Delegation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 08:55:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Spielplatzgeräte auf dem Außengelände und alle Elektrogeräte müssen wieder überprüft werden, die Beschäftigten benötigen eine Auffrischung in Erster Hilfe und die neue Kollegin eine Erstunterweisung zum Infektionsschutz und zur Händehygiene. Geht es darum, das Arbeiten, Lernen und Spielen in der Kita sicher und gesund zu gestalten, sind das nur einige der Aspekte, die eine &#8230; <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/zwischen-verantwortung-und-delegation/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Zwischen Verantwortung und Delegation“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2>kurz &#038; knapp</h2>
<p>+ Ob großer oder kleiner Träger, die Aufgaben im Arbeitsschutz sind identisch<br />
+ Sicherheitsbeauftragte oder Beschäftigte können Aufgaben übernehmen, die Verantwortung bleibt bei der Leitung<br />
+ Unterstützung durch externe Fachkräfte, Netzwerke und Infos der Unfallversicherungsträger nutzen </div>



<p>Die Spielplatzgeräte auf dem Außengelände und alle Elektrogeräte müssen wieder überprüft werden, die Beschäftigten benötigen eine Auffrischung in Erster Hilfe und die neue Kollegin eine Erstunterweisung zum Infektionsschutz und zur Händehygiene. Geht es darum, das Arbeiten, Lernen und Spielen in der Kita sicher und gesund zu gestalten, sind das nur einige der Aspekte, die eine Kitaleitung auf dem Schirm haben muss. Durch das Arbeitsschutzgesetz und die DGUV Vorschrift 1 „Grundsätze der Prävention“ ist der Arbeitgeber verpflichtet Maßnahmen zu ergreifen, damit die Beschäftigten in seinem Unternehmen sicher und gesund arbeiten können. Im Falle von Kitas ist der Arbeitgeber der Träger und neben den Beschäftigten müssen natürlich auch immer die Kinder in die Überlegungen einbezogen werden. Der Träger bleibt zwar in der Gesamtverantwortung, in der Regel wird er aber die Durchführung von einem großen Teil der Maßnahmen auf die Kitaleitung übertragen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Größere Kitas im Vorteil</h2>



<p>„Kitas, die zu einem großen Träger gehören, sind meist im Vorteil im Vergleich zu jenen von ganz kleinen Trägern, etwa Elterninitiativen“, sagt Annette Kuhlig, Präventionsexpertin bei der Unfallkasse Berlin. Bei den großen Trägern seien viele Abläufe standardisiert und gut organisiert. Prüfungen (z. B. von elektrischen Betriebsmitteln, Spielgeräten, Brandschutz) und auch die Behebung von baulichen Mängeln erfolgen in der Regel zentral durch den Träger oder durch externe Firmen. Auch die Leistungen betriebsärztlicher Dienste und  von Fachkräften für Arbeitssicherheit werden meist zentral für alle Einrichtungen eingekauft. „Die Kitaleitung kann sich eigentlich darauf verlassen, dass diese Strukturen funktio­nieren“, so Kuhlig. Außerdem können die Einrichtungen großer Träger oft über das interne Intranet auf fertige Unter­weisungsmaterialien zugreifen oder bekommen diese als analogen Ordner zur Verfügung gestellt. „Kleine Kitas müssen sich diese Inhalte selbst zusammensuchen und diese Dinge eigenständig mit ihrem Vorstand organisieren.“ Hilfreich seien dabei die Unterstützung durch eine Fachkraft für Arbeitssicherheit und, der Austausch mit anderen Kitas, etwa in einrichtungsübergreifenden Leitungsrunden. „Aber auch die Branchenregel Kindertageseinrichtung bietet einen Überblick über mögliche Gefährdungen und Präventionsmaßnahmen im Kita­-Alltag“, so die Expertin. „Hier und auch auf den Internetseiten der Unfallkassen und der BGW findet man viele wesentliche Informationen und kann sich gut daran orientieren. Zudem werden Seminare für Kitaleitungen zu diesem Thema angeboten.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Leitungen können delegieren</h2>



<p>Eine gute Unterstützung für die Kitaleitungen sind ihre Stellvertretungen. Sie sichern die Abläufe in Abwesenheit der Leitung, müssen also gut eingebunden und informiert sein. Geht es darum, Sicherheit und Gesundheit in der Kita zu koordinieren, können sie auch bestimmte Bereiche wie zum Beispiel die Organisation der Ersten Hilfe komplett übernehmen. „Trotzdem muss die Leiterin kontrollieren, ob alles läuft“, schränkt Kuhlig ein. Leitungen können bestimmte Aufgaben an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter delegieren, die sich durch gezielte Schulungen Fachwissen angeeignet haben. So kann der Sicherheitsbeauftragte zum Beispiel bei der Erstellung der Gefährdungsbeurteilung unterstützen oder bestimmte Unterweisungen durchführen. Kuhlig betont: „Es ist dabei wichtig zu wissen, dass Sicherheitsbeauftragte zwar Aufgaben übernehmen können, sie sind aber nicht verantwortlich für Sicherheit und Gesundheit.“ Manche Themenfelder erfordern jedoch gezieltes Fachwissen. Immer dann, wenn es um spezifische Themen wie etwa Infektionsschutz, Brandschutz oder Schutz vor UV­-Strahlung geht, sollten externe Fachkräfte (Betriebsärztinnen und ­-ärzte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit) hinzugezogen werden. Auch wenn die Kitaleitung Aufgaben delegiert: Sie muss sicherstellen, dass die Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden – auch bei Personalmangel.</p>



<p>Wenn die Kitaleitung Gesundheit und Sicherheit bei der Arbeit nicht als Zusatzaufgabe wahrnimmt, sondern das Potenzial erkennt, kann sie gemeinsam mit dem Träger und den Beschäftigten viel Gutes für alle in der Einrichtung bewirken.</p>



<div style="height:38px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="box-infos-blau"></p>
<p>Diese Basisinformation zu Sicherheit und Gesundheit in Kita können Sie bequem über unsere Webseite herunterladen:<br />
<a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/basisinfo/">www.kinderkinder.dguv.de/basisinfo </a></p>
<p>• Branchenregel Kindertageseinrichtung<br />
• DGUV Vorschrift 1 „Grundsätze der Prävention“<br />
• Flyer „Kleine KiTa – aber sicher“</p>
<p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Leitung in der Schlüsselrolle </title>
		<link>https://www.kinderkinder.dguv.de/die-leitung-in-der-schluesselrolle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 08:55:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[01/2026]]></category>
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		<category><![CDATA[Stressbewältigung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gesundheit in Kitas bedeutet weit mehr als rückenschonendes Arbeiten und Schallschutz. „Wenn ergonomische Stühle und eine Lärmampel eine Kita gesund machen würden, dann hätten wir heute keine kranken Kitas mehr“, sagt Sozialpädagogin Lena Heidrich, die Träger, Leitungen und Teams im Bereich Konzeptionsentwicklung, Qualitätsmanagement und Organisationsentwicklung begleitet.&#160; Die Bildungs-­ und Qualitätsbeauftragte des Instituts für Bildung und &#8230; <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/die-leitung-in-der-schluesselrolle/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Die Leitung in der Schlüsselrolle “ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2>kurz &#038; knapp</h2>
<p>+ Vorbildfunktion der Leitung beeinflusst die Gesundheit des Teams<br />
+ Haltung, Klarheit und Beteiligung sind entscheidende Faktoren<br />
+ Ohne die Unterstützung des Trägers und ohne verankerte Strukturen geht es nicht </div>



<p></p>



<p>Gesundheit in Kitas bedeutet weit mehr als rückenschonendes Arbeiten und Schallschutz. „Wenn ergonomische Stühle und eine Lärmampel eine Kita gesund machen würden, dann hätten wir heute keine kranken Kitas mehr“, sagt Sozialpädagogin Lena Heidrich, die Träger, Leitungen und Teams im Bereich Konzeptionsentwicklung, Qualitätsmanagement und Organisationsentwicklung begleitet.&nbsp;</p>



<p>Die Bildungs-­ und Qualitätsbeauftragte des Instituts für Bildung und Entwicklung plädiert für einen ganzheitlichen Blick: Entscheidend sei eine wertschätzende und gesundheitsfördernde Führungskultur. Die wirke sich unmittelbar auf das Wohlbefinden der pädagogischen Fachkräfte – und damit auch der Kinder – aus. „Eine gesunde Kita ist damit Führungsaufgabe.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was gesunde Führung ausmacht</h2>



<p>Mit ihrem Führungsverhalten können Leitungen Gesundheit und Sicherheit aktiv beeinflussen. Die Vorbildfunktion spielt dafür eine wesentliche Rolle. „Wenn neue Aufgaben auf die Kita zukommen, kann ich darüber verzweifeln und meine Unruhe auf die Belegschaft übertragen. Oder ich sage: Alles klar – kriegen wir hin“, veranschaulicht Heidrich.</p>



<p>Feste Strukturen, transparente Entscheidungen und eine positive Grundhaltung geben dem Team Orientierung. Ebenso wichtig sei Beteiligung: Nur wenn Fachkräfte mitgestalten könnten, würden sie Sinnhaftigkeit im Beruf empfinden und resilient bleiben. Die individuelle Gesundheitskompetenz und die Gesundheitsförderung im Betrieb sollten Hand in Hand gehen.</p>



<p>Zur emotionalen Sicherheit tragen konkrete Anforderungsprofile bei. „Fachkräfte brauchen Klarheit darüber, was genau ihre Aufgabe ist und wie sie dieser gerecht werden können“, weiß Heidrich. Gesunde Führung bedeute, Beschäftigte weder zu über­ noch zu unterfordern – sondern sie so zu unterstützen, dass sie ihr Potenzial und ihre Kompetenzen einbringen können. Die Leitfrage dazu: Was braucht die einzelne Fachkraft, um gut arbeiten zu können?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Leitbild zur Umsetzung</h2>



<p>Der Weg zur gesunden Kita beginnt am besten mit einem Leitbild, das vom Träger vorgegeben wird und aus dem gemeinsam mit dem Team eine eigene Vision abgeleitet wird. Auf dieser Grundlage geht es darum, eine Konzeption zu entwickeln und sich Schritt für Schritt Ziele zu setzen. Eine gelebte Konzeption bietet Kindern, Eltern, Fachkräften, Leitung und Träger Klarheit und Verbindlichkeit. Der Schwerpunkt Gesundheit in der Kita wird ganzheitlich verankert und schafft es von der Dokumentation auf dem Papier in die gelebte Praxis. Beispielsweise, indem in Teamsitzungen mit Fragen ein Fokus auf die Energie der Beschäftigten gelegt wird: Wie geht es dir/mir heute? Wie viel Energie habe ich? Was hat mir heute Energie gegeben oder genommen?</p>



<p>Bei der Umsetzung stoßen Leitungen jedoch auf Herausforderungen. Zeit­ und Personalmangel sind die größten, hinzu kommen steigende Anforderungen an Kitas im Bereich Bildung und Erziehung. Trotz dieser Rahmenbedingungen haben Kitaleitungen Handlungsmöglichkeiten. „Viele Herausforderungen haben mit uns selbst zu tun“, sagt Heidrich. „Denn ob ich engagiert bin, ob ich meine Energie in der mir zur Verfügung stehenden Zeit klug einsetze und ob ich eine gesunde Haltung gegenüber meiner Arbeit habe – das habe ich in der Hand.“ Dieser präventive Selbstbezug sollte einen zentralen Ankerpunkt bilden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kompetenzen der Leitung</h2>



<p>Kitaleitungen sind auf vielen Ebenen gefordert. Sie müssen organisieren, sich mit Arbeitsschutz und rechtlichen Vorgaben auskennen, Krisen managen. Neben Fachwissen gehören persönliche Kompetenzen dazu: Flexibilität und Belastbarkeit, die Fähigkeit zur Selbstreflexion, Kommunikationsstärke, Konfliktfähigkeit und Empathie. „Eine Leitung muss sich ins Team hineinversetzen können. Sie muss Konflikte erkennen, ansprechen und konstruktiv lösen – sonst macht es niemand“, weiß Heidrich.</p>



<p>Leitungen benötigen ausreichend zeitliche Ressourcen, um ihre Aufgaben gut erfüllen zu können. Regelmäßige Fortbildungen – beispielsweise zu Zukunftsthemen wie Digitalisierung oder psychosozialer Gesundheit – erhöhen die Selbstwirksamkeit und reduzieren Unsicherheiten im Team. „Kitas entwickeln sich besonders gut, wenn Träger und Leitung in klar kommunizierter Partnerschaft zusammenarbeiten“, so Heidrich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kann man Führung messen?</h2>



<p>Gute Führung ist mehr als Bauchgefühl und Selbstwahrnehmung – und sie lässt sich bis zu einem gewissen Grad messen. Fluktuation und Krankheitsstände sind zum Beispiel Kennzahlen dafür.&nbsp;&nbsp;Supervisionen und Coachings sind für qualitative Einblicke hilfreich. Auch Mitarbeiterbefragungen zu klar definierten Themen wie Kommunikation, Wertschätzung oder Arbeitsklima können zielführend sein – insbesondere, wenn sie im Rahmen einer&nbsp;&nbsp;klaren systematischen Organisationsentwicklung als Gesundheitsmonitorings eingesetzt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Keine Angst vor Normen</h2>



<p>Hilfreich ist aus Heidrichs Sicht, wenn sich Leitungen auf dem Weg zur gesunden Kita mit der ISO­Norm 45001 (Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit) auseinandersetzen. „Die ist für Unternehmen gedacht – eine Kita ist ja genau das“, sagt die Qualitätsbeauftragte des Instituts für Bildung und Entwicklung. „Die Norm beinhaltet Arbeits­- und Gesundheitsschutzwissen, das man von der Theorie in die Kitapraxis übertragen kann.“</p>



<p>Auch Gefährdungsbeurteilungen sollten Kitas nicht als lästige Pflicht wahrnehmen. Zum Beispiel könne man sich als Team einen Raum hinsichtlich der physischen und psychischen Belastungen anschauen. Stellt sich dabei heraus: Es ist bei der Essenssituation zu laut und die Sitzposition für die Fachkräfte ist nicht optimal, lassen sich daraus Maßnahmen ableiten. Werden diese Punkte dokumentiert, ist die Gefährdungsbeurteilung für den Raum erledigt. „Wenn man das Risikomanagement als gemeinsames, ganzheitliches Fokusziel anlegt, kann daraus ein echter Gewinn für die Gesundheit aller werden“, sagt Heidrich.</p>



<p><em>Die Sozialpädagogin <strong>Lena Heidrich</strong> ist gelernte Erzieherin, hat an der Hochschule Koblenz Bildungs- und Sozialmanagement mit dem Schwerpunkt frühe Kindheit studiert sowie eine Ausbildung zur Bildungs- und Qualitätsbeauftragten des integrierten Kita-Management-Systems PRE-pBK absolviert. Sie leitet das Institut für Bildung und Entwicklung Gieleroth am Standort Montabaur. Als Dozentin begleitet sie Träger, Leitungen und Teams bei der Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems.</em></p>



<div style="height:57px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="box-infos-orange"></p>
<p>Ob Teamentwicklung, Stressbewältigung oder Gefährdungsbeurteilungen – praktische Tipps zur gesunden Führungskultur haben wir in Form einer Checkliste zusammengestellt. </p>
<p><a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/gesund-fuehren">www.kinderkinder.dguv.de/gesund-fuehren</a><br />
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Neu als Leitung</title>
		<link>https://www.kinderkinder.dguv.de/neu-als-leitung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 08:53:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[01/2026]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie gelingt der Start als Kitaleitung? Wichtig ist, sich Zeit zu geben und nicht sofort alles verändern zu wollen. Kleine Schritte sind besser als große Umbrüche – und das Team sollte immer mitgenommen werden. Ein Jahr braucht man mindestens, um Strukturen, Team und Abläufe wirklich zu verstehen. Welche Fähigkeiten und Stärken haben die einzelnen Fachkräfte? &#8230; <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/neu-als-leitung/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Neu als Leitung“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<!-- div class="rechte-spalte"> <strong><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4003 size-medium" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2026/02/Tatjana_Riedl_sw.png" alt="" width="222" height="300" /> </strong> <span style="color: #808080;"><sup>Foto: privat</sup> </span></p>
<p><sup>Tatjana Riedl ist eine erfahrene Kitaleiterin. Sie weiß, welche Herausforderungen beim Start in die Leitungsrolle warten – und worauf es ankommt. Als Coach begleitet sie Kita-Teams und Einzelpersonen.</sup> </div -->




<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie gelingt der Start als Kitaleitung?</h3>



<p>Wichtig ist, sich Zeit zu geben und nicht sofort alles verändern zu wollen. Kleine Schritte sind besser als große Umbrüche – und das Team sollte immer mitgenommen werden. Ein Jahr braucht man mindestens, um Strukturen, Team und Abläufe wirklich zu verstehen. Welche Fähigkeiten und Stärken haben die einzelnen Fachkräfte? Wie arbeiten sie in den Gruppen mit den Kindern? Tipp: Leitungen sollten nicht nur ihre eigenen Erwartungen mitteilen, sondern auch die Erwartungen der Fachkräfte an sie selbst erfragen. Und dann offen kommunizieren, falls sie manche davon nicht erfüllen können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Worin liegt der Unterschied, ob eine Erzieherin intern befördert wird oder in einer neuen Kita als Leitung anfängt?</h3>



<p>Wer intern aufsteigt, kennt die Kinder sowie die Kolleginnen und Kollegen – muss sich aber abgrenzen und die neue Rolle im Team erst etablieren. Das ist oft schwieriger, als man denkt, weil frühere Beziehungen sich verändern. Bei Externen ist die Grundakzeptanz in der Regel höher. Dafür muss die neue Leitung aber ein ganz neues Team, Kinder, Eltern und Strukturen kennenlernen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Herausforderungen gibt es?</h3>



<p>Gerade in kleineren Einrichtungen sind Leitungen oft noch im Gruppendienst. Der Spagat, für die Kinder in der Gruppe und gleichzeitig für die ganze Kita verantwortlich zu sein, ist nicht ein-fach. Es ist aber auch nicht leicht, wenn man für die Leitungstätigkeit freigestellt ist. Dann ist es wichtig, sich nicht nur ins Büro zurückzuziehen, sondern bewusst Kontakt zu halten – etwa durch regelmäßige Besprechungen oder kurze tägliche Gespräche mit allen Gruppen. Sonst verliert man den Blick für die Kinder, die Eltern und das Team.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was bringt die neue Verantwortung mit sich?</h3>



<p>Als Leitung muss man lernen, Entscheidungen zu treffen. Und die werden nicht immer allen gefallen. Hinzu kommt der Umgang mit Verwaltungsaufgaben, Elternarbeit und Personalfragen. Viele unterschätzen auch, wie sehr die Beziehung zum Träger neu gestaltet werden muss – regelmäßige Gespräche sind hier Gold wert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie gelingt ein guter Umgang mit der gestiegenen Erwartungshaltung?</h3>



<p>Selbstfürsorge ist wichtig: Was tut mir gut? Sei es in der Freizeit oder in Pausen während der Arbeit. Coaching und Fachberatung können unterstützen. Auch der Austausch mit Kolleginnen trägt dazu bei, in der neuen Rolle gesund zu bleiben. Oft hilft es ja schon zu hören, dass es anderen in einer ähnlichen Situation genauso geht.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Die Fragen stellte Holger Toth</em></p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Wo die Fäden zusammenlaufen</title>
		<link>https://www.kinderkinder.dguv.de/wo-die-faeden-zusammenlaufen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 08:53:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[01/2026]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
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		<category><![CDATA[Kitaleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Schnittstelle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Josephine Panzer schaut in den Dienstplan, den sie gemacht hat: Wer übernimmt morgen den Bauraum? Wer begleitet die Eingewöhnungskinder? Wer ist für das Kinderrestaurant eingeteilt? „Offene Arbeit muss klar strukturiert sein“, sagt die Leiterin der inklusiven Kita Regenbogenland. „Die Organisation ist meine Aufgabe: Alle müssen wissen, was sie den Tag über zu tun haben.“&#160; Mit &#8230; <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/wo-die-faeden-zusammenlaufen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wo die Fäden zusammenlaufen“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2>kurz &#038; knapp</h2>
<p>+ Kitaleitung mit Erwartungen von verschiedenen Seiten konfrontiert</p>
<p>+ Klare, offene und gleichzeitig empathische Kommunikation als Schlüssel</p>
<p>+ Stellvertretung als wichtige Ressource im Umgang mit Belastungen<br />
</div>



<div style="height:72px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Josephine Panzer schaut in den Dienstplan, den sie gemacht hat: Wer übernimmt morgen den Bauraum? Wer begleitet die Eingewöhnungskinder? Wer ist für das Kinderrestaurant eingeteilt? „Offene Arbeit muss klar strukturiert sein“, sagt die Leiterin der inklusiven Kita Regenbogenland. „Die Organisation ist meine Aufgabe: Alle müssen wissen, was sie den Tag über zu tun haben.“&nbsp;</p>



<p>Mit Platz für mehr als 180 Kinder inklusive acht Integrationsplätzen sowie 26 pädagogischen Fachkräften gleicht ihr Alltag oft einer Jonglage. Ein Krankenschein, eine spontane Nachfrage der Stadtverwaltung oder ein Elternanruf – schon kippt die sorgfältig geplante Balance. „Wichtig ist es, flexibel zu bleiben, aber immer das Kind im Blick zu haben“, betont Panzer. Ihr Leitsatz lautet: Bindung vor Bildung. Jedes Kind bekommt die Zeit und Zuwendung, die es braucht. Wenn die Not groß ist, springt sie auch selbst im Gruppendienst ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein schwieriger Start</h2>



<p>Als Josephine Panzer vor zehn Jahren mit gerade einmal Mitte 20 die Leitung übernahm, traf sie auf festgefahrene Strukturen. Acht überfüllte Gruppen, starre Abläufe, wenig Rücksicht auf individuelle Bedürfnisse. „Das war schon immer so“ war der Satz, den sie am häuﬁgsten hörte. Schlafenszeit war dann eben Schlafenszeit und die Kinder hatten zwei Stunden ruhig und leise zu sein – egal, ob sie nun müde waren oder nicht.</p>



<p>Die Versuche der jungen Leiterin, pädagogische Konzepte moderner und kindorientierter zu gestalten, stießen damals auf massiven Widerstand – im Team wie bei den Eltern. „Da gab es wenig Raum für Veränderungsprozesse oder für einen Perspektivwechsel“, erinnert sie sich. „Es war am Anfang keine leichte Zeit für mich.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der lange Atem zahlt sich aus</h2>



<p>Schritt für Schritt schaffte sie es, Haltung und Strukturen zu verändern und die Einrichtung dorthin zu bringen, wo sie heute ist. Eine große Unterstützung war damals ihre Stellvertreterin Sandra Zimmerling, die momentan in Elternzeit ist. Außerdem halfen ihr Fachberatung, der Rückhalt des Trägers – und ein langer Atem. Der Lohn folgte im Jahr 2024 mit der Auszeichnung als „Kita des Jahres“ für das offene Konzept.</p>



<p>Das wird mittlerweile gut angenommen: „Alle Eltern, die ihre Kinder zu uns bringen, haben sich bewusst für uns und unser Konzept entschieden“ betont Josephine Panzer. Statt Ablehnung erfährt sie nun viel Wertschätzung für den Ansatz der bedürfnisorientierten Pädagogik, bei der alle Bildungsbereiche den gleichen Stellenwert genießen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">„Stell dir vor, das wäre dein Kind“</h2>



<p>Auf dem Weg dorthin war in der Kleinstadt nahe Leipzig viel Überzeugungsarbeit notwendig. Das gelang nur durch gute Kommunikation – das wichtigste Mittel für die Kitaleiterin in ihrer Schnittstellenfunktion zwischen Träger, Eltern und eigenem Team. Josephine Panzer setzt dabei auf Offenheit, Transparenz, Empathie und gleichzeitig klare Ansagen: „Manchmal hilft nur die Frage: Stell dir vor, das wäre dein Kind. Wie würdest du dich fühlen?“</p>



<p>Diese Haltung prägt auch die interne Kultur: wertschätzend, lösungsorientiert, mit klarer Fehler­ und Reflexionskultur – und immer auch mit einer Prise Humor. „Solange das gelingt, schaffen wir es als Team auch, besondere Herausforderungen wie krankheitsbedingte Engpässe oder Ähnliches zu bewältigen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nicht alle Erwartungen lassen sich erfüllen&nbsp;</h2>



<p>Bei der täglichen Arbeit wird Josephine Panzer mit den unterschiedlichsten Erwartungen konfrontiert. Beispiel Eltern: „Die eine Mutter möchte gerne anderthalb Stunden durch das Haus laufen und selbst die Erziehungsarbeit vorgeben. Die andere gibt ihr Kind ab und macht sich dann sofort auf den Weg zur Arbeit“, veranschaulicht sie. „Wir versuchen, alles so individuell wie möglich zu regeln und im Rahmen unseres Konzepts umzusetzen.“ </p>



<p>Nicht alle Erwartungen kann sie erfüllen. Das gilt auch gegenüber den Fachkräften, deren individuelle Stärken und Wünsche sie bei der Dienstplangestaltung zu berücksichtigen versucht. „Manchmal muss ich Erwartungen enttäuschen“, sagt Josephine Panzer. Sie begreift sich im Arbeitsalltag zwar als Kollegin, aber die endgültigen Entscheidungen trifft im Zweifelsfall sie als Leitung. „Ich kann nicht immer alle glücklich machen. Aber ich kann erklären, warum ich wie entschieden habe.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neues Konzept und Neugestaltung der Räume&nbsp;</h2>



<p>Von der pädagogischen Neuausrichtung sind inzwischen alle in der Kita Regenbogenland über-zeugt – das Team wie die Eltern. Das bedingte eine Umgestaltung der Räume. Ergebnis: Die Kinder haben jetzt mehr Platz, um sich auszuprobieren. Auch das Schlafkonzept funktioniert nur deshalb so reibungslos und flexibel, weil die jüngeren Kinder mit höherem Schlafbedürfnis in die erste Etage gezogen sind und die älteren Kinder nun im Erdgeschoss untergebracht sind. Oben ist Ruhe, während unten getobt werden kann. „Alle merken, dass es den Kindern guttut“, sagt Panzer.</p>



<p>Insbesondere die Zeit des Umbruchs war sehr kräftezehrend. Doch die Belastungen sind auch im Tagesgeschäft groß, wenn beispielsweise die Krankheitswelle anrollt und Personalmangel droht. „Seit zehn Jahren kann ich das ganz gut wegstecken, aber man muss natürlich auf sich aufpassen“, sagt Panzer. Die gute Zusammenarbeit mit dem Träger, den Eltern und dem Team sind ihre Motivation, vor allem aber der Blick für das Wohlergehen der Kinder. Energie holt sie sich aus dem Familien­ und Freundeskreis. Und ganz wichtig: „Meine größte Ressource im Job ist das Leitungstandem.“ Derzeit ist Diana Scheller ihre Stütze, die Sandra Zimmerling während ihrer Elternzeit vertritt. Geholfen hat außerdem die Installation von drei Teamleiterinnen, die als zusätzliches Bindeglied zwischen der Leitungsebene und dem Team vermitteln und die Kommunikation erleichtern.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1440" height="1029" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2026/02/Diana_Scheller_und_Josephine-Panzer_a-1440x1029.jpg" alt="Diana Scheller und Josephine Panzer am Schreibtisch." class="wp-image-8304" srcset="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2026/02/Diana_Scheller_und_Josephine-Panzer_a-1440x1029.jpg 1440w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2026/02/Diana_Scheller_und_Josephine-Panzer_a-300x214.jpg 300w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2026/02/Diana_Scheller_und_Josephine-Panzer_a-768x549.jpg 768w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2026/02/Diana_Scheller_und_Josephine-Panzer_a-1536x1098.jpg 1536w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2026/02/Diana_Scheller_und_Josephine-Panzer_a-2048x1464.jpg 2048w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2026/02/Diana_Scheller_und_Josephine-Panzer_a-250x179.jpg 250w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2026/02/Diana_Scheller_und_Josephine-Panzer_a-1392x995.jpg 1392w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2026/02/Diana_Scheller_und_Josephine-Panzer_a-263x188.jpg 263w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2026/02/Diana_Scheller_und_Josephine-Panzer_a-504x360.jpg 504w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2026/02/Diana_Scheller_und_Josephine-Panzer_a-580x415.jpg 580w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2026/02/Diana_Scheller_und_Josephine-Panzer_a-357x255.jpg 357w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2026/02/Diana_Scheller_und_Josephine-Panzer_a-238x170.jpg 238w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2026/02/Diana_Scheller_und_Josephine-Panzer_a-214x153.jpg 214w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption class="wp-element-caption">Diana Scheller bildet derzeit zusammen mit Josephine Panzer das Leitungstandem.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Ohne Vertrauen des Trägers geht es nicht</h2>



<p>Das Vertrauen seitens des Trägers hat Josephine Panzer immer gespürt, auch in der anstrengenden Zeit der Neuausrichtung: „Ohne geht es nicht.“ Sie pflegt auch zu Bürgermeister und Stadtverwaltung ein gutes Verhältnis, wobei sich der Kontakt meist auf die notwendigsten Aspekte der Zusammenarbeit beschränkt, Neuanmeldungen von Kindern oder Materialbestellungen beispielsweise. „Jeder Träger ist wohl grundsätzlich froh, wenn er von seiner Kita relativ wenig hört. Dann weiß er, dass es gut läuft.“&nbsp;</p>



<p>Über den Träger landen auch Arbeitsschutzthemen auf ihrem Tisch: Der Lärmschutz ist ein besonders wichtiges Thema, da die Akustik in dem Altbau nicht die beste ist. Das Preisgeld des Deutschen Kita­Preises will das Regenbogenland in Schallschutz an Decken und Wänden investieren. Wobei Josephine Panzer umtriebig nach Sponsoren sucht – vielleicht lässt sich dadurch die Akustik in nochmehr Räumen verbessern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erwartungen, Konflikte und Vision</h2>



<p>Der Anruf bei Förderern ist nur einer von vielen in der Arbeitswoche von Josephine Panzer. Sie ist als Organisatorin und als Pädagogin gefragt. Darüber hinaus als Netzwerkerin, die zum Träger, zum Kita­Förderverein, zu Schulen, zu lokalen Betrieben und Behörden sowie zu Fortbildungsinstituten Kontakt hält. Ihre Schnittstellenrolle bedeutet, Erwartungen zu balancieren, Konflikte auszuhalten und trotzdem die pädagogische Vision nicht aus den Augen zu verlieren. „Am Ende geht es darum, dass Kinder hier eine gute Zeit haben.“</p>
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		<title>Wie geht es eigentlich den Kleinsten?</title>
		<link>https://www.kinderkinder.dguv.de/wie-geht-es-eigentlich-den-kleinsten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 08:54:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[01/2026]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
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		<category><![CDATA[Gefährdungsbeurteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychische Belastungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlbefinden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Räume der Nestgruppe der Kita Pappelallee in Berlin waren gerade neu gestaltet, als das Team merkte: „Das passt für unsere Kinder nicht.“ Also ging man einen bemerkenswerten Schritt, packte alles noch mal an, stellte alles erneut um und ordnete das Material anders an. Die Erkenntnis, dass die Räumlichkeiten – so gut geplant und schön &#8230; <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/wie-geht-es-eigentlich-den-kleinsten/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wie geht es eigentlich den Kleinsten?“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2>kurz &#038; knapp</h2>
<p>+ Kindliches Wohlbefinden ist Basis für Gefährdungsbeurteilung und Qualitätsentwicklung<br />
+ Das Verfahren hilft, Risiken und Belastungen bei Krippenkindern frühzeitig zu erkennen<br />
+ Praxistaugliches Material und Handreichungen für den Kita-Alltag </div>



<div style="height:48px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Die Räume der Nestgruppe der Kita Pappelallee in Berlin waren gerade neu gestaltet, als das Team merkte: „Das passt für unsere Kinder nicht.“ Also ging man einen bemerkenswerten Schritt, packte alles noch mal an, stellte alles erneut um und ordnete das Material anders an. Die Erkenntnis, dass die Räumlichkeiten – so gut geplant und schön sie auch waren – sich für einige Krippenkinder als nicht optimal erwiesen, kam durch die Teilnahme am Projekt „Potential­ und Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung von Kindern unter 3 Jahren in Kindertageseinrichtungen“.</p>



<p>Vivien Hanke, Erzieherin in der Nestgruppe, erzählt: „Wir im Krippenteam reflektieren ständig, wie es den Kindern geht. Deshalb fanden wir die Idee gut, mittels des neuen Beobachtungsmodells mehrere Ebenen zu betrachten: das Kind selbst, die Gruppe sowie Organisation und Rahmenbedingungen – etwa die Räume.“ Das führte zu manchem Aha-Moment – und zur Umgestaltung. Nun ist Ruhe in die Gruppe eingekehrt, die auch nach außen ausstrahlt – wichtig, wenn neue Kinder eingewöhnt werden.</p>



<p>Die Kita Pappelallee ist eine von fünf Einrichtungen, die das Tool „Wohlbeﬁndens- und Gefährdungsbeurteilung“ (WoGe) mitentwickelt und getestet haben. Das von der Universität Leipzig im Auftrag der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) entwickelte Verfahren basiert auf der Idee, dass Wohlbefinden ein zentraler Qualitätsindikator in der frühkindlichen Betreuung ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Impulse aus der Praxis</h2>



<p>Durch Rückmeldungen an das wissenschaftliche Team wurden wichtige Impulse aus der Praxis aufgenommen. „Wir hatten eine tolle Dozentin, Workshops, Hausaufgaben – anstrengend nach langen Kitatagen, ja, aber wir sind immer mit guten Gedanken und Ideen rausgegangen“, erinnert sich Vivien Hanke. Heute liegt das Material allen Kitas zur freien Nutzung vor. Pädagogische Fachkräfte können damit das Wohlbefinden systematisch erfassen und Belastungsfaktoren erkennen.</p>



<p>„Wir sehen endlich auch die Stilleren“, sagt Hanke. „Durch die Beobachtungsbögen haben wir gelernt, genauer auf Signale zu achten, die wir sonst vielleicht übersehen hätten.“ Dabei zeigte sich auch: Das offene Konzept überfordert viele Kinder, besonders in Eingewöhnungsphasen. „Deshalb haben wir im Moment ein teilgeschlossenes Konzept, bis wieder alle angekommen sind.“</p>



<p>Das Instrument betrachtet die Rahmenbedingungen der Einrichtung und deren Wirkung auf das einzelne Kind. Zusätzlich wird dessen Wohlbefinden im Alltag konkret erfasst. Fachkräfte erhalten strukturierte Beobachtungsbögen, mit denen sie Faktoren wie emotionale Sicherheit, Selbstwirksamkeit oder soziale Teilhabe dokumentieren können. Ziel ist es, Gefährdungen frühzeitig zu erkennen und Ressourcen gezielt zu stärken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr Klarheit, mehr Unterstützung</h2>



<p>„Die Implementierung braucht sicher eine Weile, aber es ist nicht aufwendiger als andere Beobachtungsbögen, die verwendet werden“, sagt Hanke. Mittlerweile läuft es so gut, dass die Kita überlegt, Konsultationseinrichtung für andere Kitas zu werden. Hanke sieht Potenzial auch im Elementarbereich und verweist darauf, dass das Verfahren gerade bei Kindern ohne Deutschkenntnisse wertvolle Hinweise auf ihr Wohlbefinden geben kann.</p>



<p>Die systematische Beobachtung schärft nicht nur den Blick auf jedes einzelne Kind, sondern fördert auch die Teamkommunikation. „Wir reden heute viel differenzierter über das Verhalten der Kinder und beziehen auch Eltern stärker ein“, berichtet Hanke.&nbsp;</p>



<p>Laut DGUV kann die „Potential­ und Gefährdungsbeurteilung“ auch bestehende Dokumentationspflichten ergänzen oder ersetzen und bietet so einen Mehrwert für Qualitätsentwicklung. Für Hanke steht vor allem die Sinnhaftigkeit im Vordergrund: „Es ist keine zusätzliche Belastung, sondern eine echte Unterstützung. Wir verstehen die Kinder besser und können schneller reagieren, wenn es ihnen nicht gut geht.</p>



<p><strong>Lesen Sie dazu auch das <a href="/interview-wohlbefinden-u3kinder">Interview </a>mit Marianne Rölli-Siebenhaar, die das Projekt wissenschaflich begleitet hat.</strong></p>



<div style="height:56px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="box-infos-gruen"></p>
<p>Möchten Sie das Tool zur Beurteilung des Wohlbefindens von U3- Kindern testen?<br />
Hier finden Sie es:<br />
<a href=" https://publikationen.dguv.de/regelwerk/dguv-informationen/5040/potential-und-gefaehrdungsbeurteilung-psychischer-belastung-von-kindern-un"target="_blank"> www.dguv.de, Webcode: p202123</a><br />
</div>
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		<title>„Endlich nimmt jemand das Thema ernst“</title>
		<link>https://www.kinderkinder.dguv.de/interview-wohlbefinden-u3kinder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 08:54:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[01/2026]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Psychische Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Worum ging es bei dem Projekt konkret?&#160; Es gab einen klaren Auftrag der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung an das wissenschaftliche Team mit dem Ziel, ein fundiertes, aber praxisnahes, beobachtungsbasiertes Verfahren zur psychischen Gefährdungsbeurteilung von unter dreijährigen Kindern in Kitas zu entwickeln. Die DGUV sah hier Handlungsbedarf, auch weil die gesetzliche Rahmenlage eine präventive Gefährdungsbeurteilung vorsieht. Für &#8230; <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/interview-wohlbefinden-u3kinder/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„„Endlich nimmt jemand das Thema ernst““ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<!-- div class="rechte-spalte"> <strong><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-4003 size-medium" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2026/02/Marianne_Roelli_Siebenhaar.png" alt="" width="223" height="300" /> </strong> <span style="color: #808080;"><sup>Foto: privat</sup> </span></p>
<p><sup> Marianne Rölli Siebenhaar ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Pädagogik der frühen Kindheit an der Universität Leipzig. Unter der Leitung von Prof. Dr. Susanne Viernickel hat sie im von der DGUV geförderten WoGe-Projekt gearbeitet.</sup> </div -->




<div style="height:48px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Worum ging es bei dem Projekt konkret?&nbsp;</h3>



<p>Es gab einen klaren Auftrag der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung an das wissenschaftliche Team mit dem Ziel, ein fundiertes, aber praxisnahes, beobachtungsbasiertes Verfahren zur psychischen Gefährdungsbeurteilung von unter dreijährigen Kindern in Kitas zu entwickeln. Die DGUV sah hier Handlungsbedarf, auch weil die gesetzliche Rahmenlage eine präventive Gefährdungsbeurteilung vorsieht. Für Kinder, gerade sehr junge Kinder, gab es dazu bislang keine Materialien. Bei Erwachsenen ist die Gefährdungsbeurteilung ein etabliertes Verfahren. Also haben wir uns Verfahren für Erwachsene angeschaut, aber wir mussten sie in die Welt der Kinder übersetzen. Wir wollten ein Werkzeug entwickeln, das sich gut in den Kita­-Alltag integrieren lässt. Uns war außerdem wichtig, nicht nur Defizite zu sehen. In der Pädagogik arbeiten wir schließlich ressourcenorientiert. Deshalb haben wir integriert in die Gefährdungsbeurteilung immer auch die Potenziale im Blick. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum konzentriert sich das Instrument primär auf Kinder unter drei Jahren?</h3>



<p>Wir wissen aus der Forschung: Je jünger die Kinder und je länger ihre tägliche Verweildauer, desto risikobehafteter ist die Situation. Schon ältere Kinder können schwer sagen, wie es ihnen geht. Für unter Dreijährige ist das noch viel schwieriger, weil sie sprachlich noch sehr begrenzte Möglichkeiten haben. Deshalb mussten wir Wege finden, wie man psychische Belastungen, die sich negativ auf das Wohlbefinden auswirken, erkennen kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eignet sich das Material auch zur Qualitätsentwicklung?</h3>



<p>Aber sicher. Wohlbefinden ist ein zentraler Faktor für pädagogische Qualität. Das Sichern von Wohlbefinden und die Entwicklung von Qualität sind miteinander verschränkt. Ich fände es schön, wenn das nicht getrennt von anderen Aspekten betrachtet würde. Das Instrument erfüllt den Auftrag einer Potenzial­ und Gefährdungsbeurteilung, den Auftrag des Beobachtens und eben auch den der Qualitätsentwicklung – ohne dass dies ganz deutlich genannt wird. Aber natürlich schwingt es überall mit, das wurde uns in den Workshops auch immer wieder gespiegelt. Tatsächlich waren wir von der Resonanz aus den an der Entwicklung beteiligten Kitas überwältigt. „Endlich nimmt jemand dieses wichtige Thema ernst!“, hieß es oft.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Inwieweit sind die Materialien flexibel auf&nbsp;&nbsp;verschiedene Kitas übertragbar?</h3>



<p>Natürlich haben Einrichtungen unterschiedliche Ausgangslagen, Bedürfnisse und Bedarfe. Unser Instrument ist zwar nicht das einzige, mit dem Wohlbefinden erfasst werden kann. Wir möchten pädagogische Fachkräfte aber dazu einladen, die WoGe­-Materialien auszuprobieren. Anfangs können die Teams auch nur jene Aspekte für sich nutzen, die gut für die eigene Kita passen, je nach vorhandenen Ressourcen und Bedürfnissen. Die Materialien sind so gestaltet, dass man auch mit kleinen Schritten starten kann. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Rolle spielen die Träger und wie kann das Instrument Teams mit begrenzten Ressourcen helfen?&nbsp;</h3>



<p>In erster Linie sind die Träger für die Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen verantwortlich. Obwohl die Materialien kostenfrei zur Verfügung stehen, wäre eine Unterstützung durch die Träger, etwa durch die Finanzierung von Weiterbildungen oder durch Entlastung, ideal. Wenn Teams das Instrument nutzen, kann es zudem die Diskussion mit dem Träger auf eine professionellere Ebene heben. Statt nur subjektiv zu klagen, dass etwas stört, kann das Team aufzeigen, dass das Wohlbefinden der Kinder beeinträchtigt ist, was der Argumentation eine andere Gewichtung verleiht.</p>
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		<title>Echt praktisch</title>
		<link>https://www.kinderkinder.dguv.de/echt-praktisch-7/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 08:54:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[01/2026]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Echt praktisch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die gesetzliche Unfallversicherung setzt auf Prävention – und stellt für den Bereich der Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege ein umfassendes Regelwerk auch online bereit. Unter dem Link: https://kurzelinks.de/jino finden Sie alle relevanten Publikationen der DGUV für Kindertageseinrichtungen. Die Auswahl reicht von Leitfäden und Informationsblättern bis hin zu branchenspezifischen Regeln und Vorschriften. Die relevanten Informationen für Kindertageseinrichtungen im &#8230; <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/echt-praktisch-7/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Echt praktisch“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die gesetzliche Unfallversicherung setzt auf Prävention – und stellt für den Bereich der Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege ein umfassendes Regelwerk auch online bereit. Unter dem Link: <a href="https://kurzelinks.de/jino" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://kurzelinks.de/jino</a> finden Sie alle relevanten Publikationen der DGUV für Kindertageseinrichtungen. Die Auswahl reicht von Leitfäden und Informationsblättern bis hin zu branchenspezifischen Regeln und Vorschriften.</p>



<p>Die relevanten Informationen für Kindertageseinrichtungen im Hinblick auf Sicherheit und Gesundheit sind in der Branchenregel Kindertageseinrichtung (DGUV Regel 102-602) zusammengefasst. Sie bündelt praxisnah alle Aspekte und integriert gesetzliche Vorgaben, Normen, Forschungsergebnisse und Erfahrungen der Unfallversicherungsträger. Beschrieben werden 16 typische Tätigkeiten mit zentralen Gefährdungen und passenden Präventionsmaßnahmen. Adressaten sind vor allem Träger, Leitungen und Präventionsfachkräfte in Kitas, für die die Branchenregel ein unverzichtbares Nachschlagewerk ist. Sie ist abrufbar unter:<br><a href="https://publikationen.dguv.de/regelwerk/publikationen-nach-fachbereich/bildungseinrichtungen/kindertageseinrichtungen-und-kindertagespflege/3604/branche-kindertageseinrichtung" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.dguv.de, Webcode: p102602</a></p>



<p>Viele Unfallkassen und die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) bieten ebenfalls hilfreiche Publikationen an, die die der DGUV sinnvoll ergänzen. Eine Liste mit Links zu den jeweiligen Internetangeboten finden Sie online unter:<br><a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/publikationen/">www.kinderkinder.dguv.de/publikationen</a></p>



<p>Das Portal <a href="https://www.sichere-kita.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.sichere-kita.de</a> der Unfallkasse NRW bietet praxisnahe Informationen und Arbeitshilfen rund um Sicherheit und Gesundheit in Kindertageseinrichtungen. Leitungen, Fachkräfte und Träger finden hier Leitfäden, Prüflisten und Empfehlungen zu Gefährdungsbeurteilung, Ausstattung, Außengelände und Organisation. Die Inhalte sind anschaulich aufbereitet, werden regelmäßig aktualisiert und unterstützen bei der sicheren und gesundheitsgerechten Gestaltung des Kita-Alltags. Seit Kurzem ist auch eine App verfügbar.</p>
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		<item>
		<title>Kochen mit Kindern</title>
		<link>https://www.kinderkinder.dguv.de/kochen-mit-kindern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 08:53:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[01/2026]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[hygiene]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob die Kinder zunächst nur mit der Gabel eine Banane zerdrücken, mit Joghurt verrühren und daraus einen Nachtisch herstellen. Oder ob sie selbst Gemüse klein schnippeln, Käse reiben und einen Nudelauflauf zum Mittagessen zubereiten. „Kochen mit Kindern in der Kita ist eine schöne Sache“, sagt Laura Miehlbradt, Referentin bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder &#8230; <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/kochen-mit-kindern/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Kochen mit Kindern“ </span>weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/kochen-mit-kindern/">Kochen mit Kindern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de">KinderKinder</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2>kurz &#038; knapp</h2>
<p>+ Gemeinsam zu kochen, ist pädagogisch wertvoll – auf sehr vielen Ebenen<br />
+ Die Kinder müssen Regeln zur Sicherheit und Hygiene kennen und einhalten<br />
+ Unterschiedliche Arbeitshöhen können ergonomisch herausfordernd sein – hier sinnvolle Lösungen nötig </div>



<div style="height:59px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Ob die Kinder zunächst nur mit der Gabel eine Banane zerdrücken, mit Joghurt verrühren und daraus einen Nachtisch herstellen. Oder ob sie selbst Gemüse klein schnippeln, Käse reiben und einen Nudelauflauf zum Mittagessen zubereiten. „Kochen mit Kindern in der Kita ist eine schöne Sache“, sagt Laura Miehlbradt, Referentin bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e. V. in Bonn. „Und absolut zu empfehlen.“</p>



<p>Riechen, schmecken, anfassen, ausprobieren: Die Kinder lernen frisches Obst und Gemüse kennen und erfahren mehr über gesunde Ernährung. Zudem stärkt Kochen das soziale Miteinander – und ihr Selbstvertrauen. „Sie erleben: Dieses Essen habe ich gekocht, jetzt steht es auf dem Tisch und alle freuen sich. Das ist ein tolles Gefühl.“ Die Kinderschutzexpertin empfiehlt einfache Rezepte. „Es braucht kein großes Menü“, betont Laura Miehlbradt. Je nach Möglichkeiten können die Einrichtungen eine einmalige Aktion daraus machen oder das gemeinsame Kochen niedrigschwellig im Kita­-Alltag verankern. Am besten werden zwei oder drei Gerichte zur Auswahl gestellt. Und die Kinder dürfen selbst entscheiden, was sie zubereiten wollen: Pizza oder Auflauf? Da die Kindergartenkinder in der Regel noch nicht lesen können, sind Rezepte mit Bildern eine gute Idee. „So wird die Selbstständigkeit gefördert.“ Auch für Motorik, Sprachentwicklung und Konzentration sei Kochen eine tolle Sache. Trotzdem sind klare Regeln mit einem Fokus auf Sicherheit und Hygiene essenziell.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sicherheit ist das A und O</h2>



<p>Hilfreich sei, in kleinen Schritten zu arbeiten, rät die Referentin. Immer Schritt für Schritt. Erst das Gemüse waschen. Dann die Gurke schälen – und unter Aufsicht klein schneiden. Ganz wichtig: Die Fachkräfte müssen alle Kinder genau im Blick haben. Deshalb dürften die Gruppen nicht zu groß sein, erklärt Laura Miehlbradt. Je nach Alter zwischen drei und fünf Kinder pro Fachkraft. Und es braucht strikte Regeln: Wer darf was, je nach Alter? So können jüngere Kinder mit einem extra stumpfen Messer weiche Bananen schneiden oder einen Rührbesen benutzen, Vorschulkinder dürfen auch abgerundete Kindermesser in die Hand nehmen. Ein Ampelsystem in der Küche kann hilfreich sein. Rot heißt: Das dürfen nur Erwachsene. Orange: ist unter Aufsicht für Kinder erlaubt, und grün: ist sicher.&nbsp;</p>



<p>„Klar ist, dass heiße Pfannen und Töpfe außen vorbleiben“, betont Laura Miehlbradt. „Ich würde ganz pragmatisch sein und beispielsweise die Nudeln schon vorkochen.“ Mit heißen Töpfen dürften Kinder erst ab acht Jahren in Kontakt kommen, sie sind also in der Kita tabu. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, auf dem Herd zu kochen, kann ein Herdschutzgitter zum Einsatz kommen. Zudem wird empfohlen, nur die hinteren Herdplatten zu nutzen und Griffe von Töpfen oder Pfannen nach hinten zu drehen. Auch der Anschaltknopf des Herdes muss gesichert sein, ebenso Backofen und Steckdosen. Scharfe Messer und Scheren sollten in einer Schublade mit Kindersicherung aufbewahrt werden. Aus dem Hahn darf kein heißes Wasser kommen. Eine Gefährdungsbeurteilung, gegebenenfalls gemeinsam mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit erstellt, hilft dabei, Risiken zu minimieren. Wichtig ist, dass das Fachpersonal gut geschult wird und weiß, worauf es ankommt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hygiene und Ergonomie beachten</h2>



<p>Das gilt auch in puncto Hygiene: So müssen die Kinder vorher sorgfältig Hände waschen, sie sollten saubere Kleidung oder Schürzen tragen und lange Haare zurückbinden. Zudem ist es aus hygienischen Gründen ratsam, kein Fleisch zuzubereiten, sondern nur vegetarisch zu kochen. Und die Lebensmittel dürfen Küche und Speiseraum nicht verlassen.&nbsp;</p>



<p>Weil die Küchen in der Regel nicht für Kinder gemacht sind, bietet es sich an, einen kleinen Tisch in die Küche zu stellen. „Das ist aber eine Platzfrage.“ Vermeiden sollten die Fachkräfte auf jeden Fall, sich zum Arbeiten auf die Höhe der Kindertische beugen zu müssen – das ist für den Rücken Gift.</p>



<p>Übrigens: Zum Kochen gehört auch, den Tisch zu decken und die Küche danach wieder aufzuräumen. Zusammen macht das sogar Spaß. Für Laura Miehlbradt steht fest: „Mit Kindern zu kochen, ist richtig schön.“</p>



<div style="height:55px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="box-infos-blau"></p>
<h2> TIPP: Variable Arbeitshöhen beim Kochen mit Kindern</h2>
<ul>
<li>Stabile Podeste oder Trittbretter mit Rutschschutz geben Kindern sicheren Stand an normalen Arbeitsflächen. </li>
<li>Mobile, verstellbare Arbeitsflächen (z. B. niedrige Rolltische oder Gruppentische) ermöglichen Arbeiten in kindgerechter Höhe. </li>
<li>Rückenfreundliches Arbeiten für Erwachsene: Dauerhaftes Bücken auf Kinderhöhe vermeiden – besser niedrige Arbeitsflächen nutzen, an denen Erwachsene im Sitzen unterstützen können. </li>
<li>Hilfsmittel einsetzen: Kleine Hocker oder Rollstühle erleichtern die Arbeit in Kinderhöhe und schonen den Rücken. </li>
<li>Bewusste Körperhaltung: Auf aufrechtes Sitzen und rückenschonendes Heben achten, auch beim Helfen oder Aufräumen. </li>
</ul>
<p> </div>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="box-infos-gruen"></p>
<p>Ausführliche Hinweise zum sicheren Kochen mit Kindern unter:<br />
<a href=" https://www.sichere-kita.de/gruppenraum/gruppenraum/kinderkuechen"target="_blank"> www.sichere-kita.de, Webcode: W11 </a><br />
</div>
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		<title>Mit Zuversicht in die Schule </title>
		<link>https://www.kinderkinder.dguv.de/mit-zuversicht-in-die-schule/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 08:54:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[01/2026]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Gute Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[eingewöhnung]]></category>
		<category><![CDATA[Einschulung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorschulkind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Vorschuljahr ist für die Kinder der meisten Kitas mit einem besonderen Programm angefüllt – ob ein Besuch der Feuerwache oder eine Übernachtung, ein besonderer Ausflug oder Workshop. Die Kinder wissen, dass bald etwas Neues beginnen wird – bei manchen kann das Unsicherheit auslösen. Wenn dann noch „vom Ernst des Lebens“ die Rede ist, weicht &#8230; <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/mit-zuversicht-in-die-schule/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Mit Zuversicht in die Schule “ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2>kurz &#038; knapp</h2>
<p>+ Der Übergang von der Kita in die Schule ist ein zentraler Entwicklungsschritt<br />
+ Kooperation und Vernetzung im Dreiklang Kita, Schule, Eltern sind entscheidend<br />
+ Eltern spielen eine Schlüsselrolle im Übergang </div>



<div style="height:55px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Das Vorschuljahr ist für die Kinder der meisten Kitas mit einem besonderen Programm angefüllt – ob ein Besuch der Feuerwache oder eine Übernachtung, ein besonderer Ausflug oder Workshop. Die Kinder wissen, dass bald etwas Neues beginnen wird – bei manchen kann das Unsicherheit auslösen. Wenn dann noch „vom Ernst des Lebens“ die Rede ist, weicht die Vorfreude möglicherweise einem leisen Angstgefühl. Je besser also der Übergang gestaltet wird, desto einfacher gelingt den Kindern das Ankommen in der Schule, und das kann sich positiv auf ihre ganze weitere Bildungsbiografie auswirken.</p>



<p>In vielen Städten und Gemeinden arbeiten deshalb die Kitas und Grundschulen in einem engen Netzwerk. Auch Barbara Moser vom Jugendamt der Stadt Nürnberg rät dringend dazu, Kooperationen zwischen Kita, Schule und Elternhaus zu etablieren, damit ein enger, vertrauensvoller Austausch untereinander stattfinden kann. Nur so entstehe ein gemeinsames Verständnis, ist Moser überzeugt. „Der Übergang zur Schule ist zwar markiert durch die Verabschiedung der Kinder aus der Kita, aber davor gibt es einen langen, intensiven Prozess von mindestens einem, eineinhalb Jahren. Dieser muss gut geplant sein“, so die Fachfrau.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Toolbox als Rund-um-sorglos-Paket&nbsp;</h2>



<p>In Nürnberg steht den Kitas und Schulen zu diesem Zweck eine modulare Toolbox mit handfesten Tipps und kompakten Hinweisen, Vordrucken, Formularen und Musterplänen zur Verfügung. Sie enthält sogar ausführliche Konzepte samt Materiallisten sowie konkrete Ideen für drei thematische Eltern-­Kind­-Nachmittage. Ein „Rund­-um­-sorglos-­Paket“ also. Barbara Moser hat die Toolbox gemeinsam mit einem Steuerungskreis der Stadt mit- und weiterentwickelt. In diesem Gremium sitzen neben Vertretern der Kitaträger und des Jugendamtes auch die Schulverwaltung, Schulleitungen und das Bildungsbüro. Die Sammlung adressiert bewusst nicht nur die Fachkräfte in den Kindertageseinrichtungen, sondern genauso die in den Schulen. </p>



<p>„Wir sehen das Thema ganzheitlich“, verdeutlicht Moser. Für sie steht fest, dass der Schlüssel für das Gelingen des Übergangs zur Schule in beständiger Kommunikation liegt: „Alles steht und fällt damit, im ständigen Austausch zu bleiben und dies so zu institutionalisieren, dass auch bei einem Personalwechsel die Kontinuität gewahrt bleibt.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Eltern mitnehmen</h2>



<p>Sie betont, wie wichtig es zudem sei, die Eltern aktiv in den Prozess einzubinden. Schließlich seien auch diese verunsichert, was auf sie und vor allem ihr Kind zukommen werde. „Viele haben aus ihrer eigenen Schulzeit veraltete oder falsche Vorstellungen davon, wie Schule heute funktioniert.“ Es dann aus erster Hand zu erfahren und zu sehen, dass sich sowohl die Kita als auch die Schule dafür verantwortlich fühlten, den Kindern einen optimalen Start zu ermöglichen, sei für viele erleichternd. „Mit einer positiven Haltung gegenüber der Schule spiegeln Eltern den Kindern Zuversicht.“</p>



<p>Deshalb sieht das Nürnberger Konzept auch drei thematische Eltern­-Kind­-Nachmittage vor – ausgerichtet gemeinsam von Schule und Kita. Darin geht es um kognitive Voraussetzungen für die Schulfähigkeit, die kindliche Wahrnehmung sowie um mathematische und sprachliche Bildung. „Hier können wir Eltern beruhigen, die nicht gut Deutsch sprechen. Kinder, die ihre Erstsprache gut beherrschen, erlernen Deutsch einfacher, deshalb ist es wichtig, dass in der Familie viel in der Muttersprache miteinander gesprochen wird.“ An einem der Nachmittage lernen die Kinder und Eltern das Schulhaus kennen, an einem weiteren geht es um die Schultasche: Was ist ein guter, sicherer und geeigneter Schulranzen, was gehört hinein, was nicht? Barbara Moser erläutert: „Außerdem setzen die Eltern einen schwer bepackten Wanderrucksack auf, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie viel die Kinder im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht schleppen müssen, wenn das komplette Schulzeug jeden Tag mitgenommen wird.“ Ein Augenöffner!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Angebot, aber keine Verpflichtung&nbsp;</h2>



<p>Es gibt keine Verpflichtung für die Einrichtungen in Nürnberg, die Vorschläge umzusetzen. „Dort, wo es bereits gute, gewachsene Strukturen und Kooperationen gibt, dient die Toolbox als Orientierungshilfe zum Abgleich, ob die eigenen Konzepte einen vergleichbar roten Faden verfolgen, wie wir es empfehlen“, erklärt Moser. Wo Kooperationen noch wachsen oder neu aufgebaut werden müssen, können sich die Kitas und Schulen eng an das vorgeschlagene Vorgehen halten. Abgesehen davon, dass sich ein Teil der Empfehlungen an den gesetzlichen Grundlagen Bayerns orientiert, ist die Toolbox auch für Kitas außerhalb Nürnbergs oder Bayerns ein großartiger Fundus an Ideen und Tipps.</p>



<div style="height:53px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="box-infos-orange"></p>
<p>Die Stadt Nürnberg hat eine Toolbox mit Tipps und Materiallisten u. v. m. zum Übergang Kita–Schule entwickelt. Sie steht kostenfrei zur Verfügung unter:<br />
<a href=" https://www.nuernberg.de/internet/kinderbetreuung/uebergangkindergartenschule.html"target="_blank"> https://kurzelinks.de/7xgi</a><br />
</div>
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		<title>Was Sie zu Unterweisungen wissen müssen</title>
		<link>https://www.kinderkinder.dguv.de/was-sie-zu-unterweisungen-wissen-muessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 08:53:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[01/2026]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentationspflicht]]></category>
		<category><![CDATA[Unterweisungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kinderkinder.dguv.de/?p=8266</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was genau sind Unterweisungen und gibt es einen Unterschied zu Schulungen? Eine regelmäßige Unterweisung ist eine gesetzlich verpflichtende Information für die Beschäftigten zu Gefährdungen wie Brandschutz, Unfällen und Verletzungen, Umgang mit gefährlichen Stoffen, Infektionsschutz und so weiter sowie den Maßnahmen zu ihrer Verhütung. Unterweisungen sind arbeitsplatz- und tätigkeitsbezogen und müssen vor Aufnahme der Tätigkeit und &#8230; <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/was-sie-zu-unterweisungen-wissen-muessen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Was Sie zu Unterweisungen wissen müssen“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Was genau sind Unterweisungen und gibt es einen Unterschied zu Schulungen?</h3>



<p>Eine regelmäßige Unterweisung ist eine gesetzlich verpflichtende Information für die Beschäftigten zu Gefährdungen wie Brandschutz, Unfällen und Verletzungen, Umgang mit gefährlichen Stoffen, Infektionsschutz und so weiter sowie den Maßnahmen zu ihrer Verhütung. Unterweisungen sind arbeitsplatz- und tätigkeitsbezogen und müssen vor Aufnahme der Tätigkeit und bei Veränderung der Situation, mindestens aber einmal jährlich durchgeführt werden. Anders als die Unterweisung ist eine Schulung kein Begriff aus dem Arbeitsschutz. Sie dient einem anderen Zweck, ist häufig umfassender, geht tiefer ins Detail und ist meistens ein optionales Angebot. Sie ist also etwas gänzlich anderes.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum muss man unterweisen, wer muss das organisieren und durchführen?</h3>



<p>Unterweisungen haben zum Ziel, dass die Beschäftigten gesund und sicher arbeiten können. In der Kita sind aber auch Kinder – und auch sie müssen in manchen Dingen unterwiesen werden, aber natürlich auf kindgerechte Weise, etwa indem man ihnen zeigt, wie sie sich gründlich die Hände waschen oder sich bei einem Feueralarm richtig verhalten. Die Unterweisung von Kindern ist im Grunde gleichzusetzen mit Regeln, die man aufstellt und die nicht verhandelbar sind. Die Grundverantwortung für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz bei der Arbeit liegt beim Träger der Kindertageseinrichtung, der diese Aufgabe in der Praxis an die Kitaleitungen überträgt. Die Unterweisungen werden normalerweise von der Kitaleitung organisiert. Sie kann diese Aufgabe aber auch an andere geeignete Personen weitergeben – ebenso wie die Durchführung. Die Kitaleitung ist jedoch immer dafür verantwortlich, sicherzustellen, dass die Unterweisungen erfolgen und dokumentiert werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was gilt für die Dokumentation?</h3>



<p>Für die Rechtssicherheit und Nachweispflicht sind folgende Angaben auf der Dokumentation wichtig:&nbsp;<br>Thema und Inhalt der Unterweisung, Datum, vollständige Namen aller unterwiesenen Personen, Namen und Funktion der unterweisenden Person (zum Beispiel Leitung, Fachkraft für Arbeitssicherheit). Außerdem müssen alle Teilnehmenden unterschreiben und damit bestätigen, dass sie die Inhalte der Unterweisung verstanden haben. Sinnvoll ist es, zusätzlich anzugeben, wie lange die Unterweisung gedauert hat, wo sie stattfand und welche Unterlagen oder Hilfsmittel eingesetzt wurden. Ob analog oder digital dokumentiert wird, bleibt der Kita überlassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie lange müssen diese Unterlagen aufbewahrt werden?</h3>



<p>Dazu gibt es keine klare Angabe. Die DGUV Vorschrift 1 „Grundsätze der Prävention“ verlangt, dass die Unterlagen für eine angemessene Zeit aufbewahrt werden. Sinnvoll ist ein Zeitraum von mindestens zwei, besser drei Jahren.</p>



<div style="height:61px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="box-infos-orange"></p>
<h2> Gesetzliche  Grundlagen</h2>
<p>• <a href="https://publikationen.dguv.de/regelwerk/dguv-vorschriften/2909/dguv-vorschrift-1"target="_blank">Vorschrift 1: Grundsätze der Prävention</a><br />
• <a href="https://publikationen.dguv.de/regelwerk/dguv-regeln/2942/grundsaetze-der-praevention-regel-zur-konkretisierung-der-dguv-vorschrift-1"target="_blank">DGUV Regel 100-001: Grundsätze der Prävention</a><br />
• <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/arbschg/index.html"target="_blank">Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)</a><br />
• <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_7/"target="_blank">Siebtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VII)</a><br />
• länderspezifische Vorgaben </p>
<h2>Weitere sinnvolle Materialien haben wir <a href=" https://www.kinderkinder.dguv.de/basisinfo/">hier</a> für Sie zusammengestellt</h2>
<p> </div>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/was-sie-zu-unterweisungen-wissen-muessen/">Was Sie zu Unterweisungen wissen müssen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de">KinderKinder</a>.</p>
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