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	<title>02/2023 Archive - KinderKinder</title>
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	<description>Sicherheit &#38; Gesundheit in Kindertageseinrichtungen</description>
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		<title>Mehr Bewegung geht immer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 06:04:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich sind Kinder von Geburt an in Bewegung. Sie wollen nicht still sitzen, sondern zappeln, krabbeln, hopsen, rennen, klettern und erkunden so ihre Welt. Diesen natürlichen Bewegungsdrang gilt es dauerhaft zu erhalten. Das ist zugleich einfach und schwierig. Einfach, weil Kinder schnell zu begeistern sind und Bewegungsangebote gern annehmen. Schwierig, weil in den Familien dem &#8230; <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/mehr-bewegung-geht-immer/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Mehr Bewegung geht immer“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Eigentlich sind Kinder von Geburt an in Bewegung. Sie wollen nicht still sitzen, sondern zappeln, krabbeln, hopsen, rennen, klettern und erkunden so ihre Welt. Diesen natürlichen Bewegungsdrang gilt es dauerhaft zu erhalten. Das ist zugleich einfach und schwierig. Einfach, weil Kinder schnell zu begeistern sind und Bewegungsangebote gern annehmen. Schwierig, weil in den Familien dem Thema weniger Bedeutung beigemessen und Kinder häufig ein bewegungsarmer Alltag vorgelebt wird. Kitas haben deshalb eine Schlüsselrolle. Hier ein paar Ideen, wie der Kita- Alltag ohne viel Aufwand noch bewegter wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bewegte Rituale einführen</h2>



<p>Zum Morgenkreis oder vor dem Essen: Wann immer es passt, machen ritualisierte Bewegungsspiele Spaß. Und die Großen machen natürlich mit!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bewegungsgeschichten erzählen</h2>



<p>Bewegungsgeschichten können ganz gezielt motorische Fähigkeiten schulen: Anschleichen auf den Zehenspitzen oder die Balance halten, wenn man so tut, als klettere man eine Leiter hinauf. Die pädagogische Fachkraft erzählt und leitet gleichzeitig die Bewegungen an. Ältere Kinder können die Geschichte weitererzählen. Nebeneffekt: Auch die Konzentrationsfähigkeit und Fantasie werden angeregt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Seiltanz</h2>



<p>Alles, was man braucht, sind Seile. Die Kinder legen die Seile in beliebiger Form aus. Als Kreise, Schlangen oder Achten. Dann balancieren sie (sock- oder barfuß) darauf. Jedes Kind darf auf jedem Seil tanzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verrücktes Kartenspiel</h2>



<p>Die Karten eines Kartenspiels (z. B. Uno) bekommen eine neue Bedeutung. Es wird normal gespielt, aber wenn bestimmte Karten abgelegt werden, muss das nachfolgende Kind eine bestimmte Bewegung ausführen – zum Beispiel dreimal Hampelmann machen oder auf einem Bein um den Spieltisch hopsen. Geht auch mit Würfelspielen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rasender Postbote</h2>



<p>Die Kinder müssen „Briefe“ zu einem Ziel befördern, das ihnen angesagt wird, und zwar so schnell wie möglich. Alternative für mehr Platz: Es werden 20 durchnummerierte Umschläge und 20 Karten verteilt (oder auch verschiedene Farben). Die Kinder bringen die Karten zu den entsprechenden Umschlägen, tüten sie ein und transportieren sie zur „Postzentrale“ (immer nur ein Umschlag auf einmal).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Seifenblasen-Fangen</h2>



<p>Nur für draußen! Ob große oder kleine Seifenblasen: Sie faszinieren. Feingefühl ist beim Pusten nötig, Bewegung entsteht beim Fangen, bei den Riesenseifenblasen auch beim Schwungholen mit den Stäben. Die Kinder mit der Seifenlösung nicht allein spielen lassen!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ballspiele – auch ohne Ball</h2>



<p>Wenn Ballspiele mit Fangen und Werfen aus räumlichen Gründen nicht machbar sind, eignen sich zumindest für drinnen Luftballons (es gibt dafür dünne Stoffhüllen, um sie stabiler zu machen) oder geknülltes Papier; mit leichten Schaumstoffbällen lassen sich auch Spiele im Sitzkreis realisieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bewegungsparcours</h2>



<p>Das geht auch auf kleinem Raum und mit Alltagsgegenständen. Kartons, Seile, Hocker, Tücher, Kissen und Decken: Darübersteigen, Durch- oder Drunterklettern, Balancieren sowie Werfen und Auffangen. Erfinden Sie mit den Kindern zusammen immer neue Aufgaben, wie der Parcours gemeistert werden muss.</p>



<h1 class="wp-block-heading"><span style="color: #ff9900;">Bewegung organisieren </span></h1>



<h2 class="wp-block-heading">Familien bewegen</h2>



<p>Die Bandbreite an Möglichkeiten ist groß. Zusammen mit dem Elternbeirat kann die Kita einen Infonachmittag veranstalten und mit den Familien Ideen entwickeln. Hier einige Vorschläge: Spendenlauf&nbsp;für eine größere Anschaffung, eine Challenge, zum Beispiel: „Mindestens die Hälfte der Kinder kommt diese Woche zu Fuß zur Kita“ oder wöchentliche Aushänge oder E-Mails mit niedrigschwelligen Bewegungsangeboten für zu Hause (etwa die obigen Spielideen).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Netzwerke knüpfen</h2>



<p>In Ihrer Kita gibt es keinen Bewegungsraum? Kirchengemeinden und viele Vereine haben meistens einen größeren Multifunktionsraum oder vielleicht dürfen Sie die Schulsporthalle mitbenutzen. Nachfragen lohnt sich! Der Weg dorthin gehört gleich mit zum Training (und zur Verkehrserziehung). Über den örtlichen Sportverein oder die Volkshochschule kann man ausloten, wie eine Kooperation aussehen könnte. Und: Wie handhaben es andere Kitas?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Von bestehenden Programmen profitieren</h2>



<p>Unfallkassen, Krankenkassen und die Landessportjugend haben Material und viel Wissen, das Sie abrufen können. Meistens sogar kostenlos.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="box-infos-blau"></p>
<h2>Zehn Gründe, warum Kinder Bewegung brauchen</h2>
<p><strong>Bewegung</strong></p>
<div>1. ist gesund für den gesamten Körper</div>
<div>2. aktiviert das Immunsystem</div>
<div>3. unterstützt die kognitive Entwicklung</div>
<div>4. ermöglicht es, den eigenen Körper&nbsp;kennenzulernen</div>
<div>5. stärkt die sozial-emotionale Entwicklung</div>
<div>6. macht den Raum und die Umwelt und deren Gesetzmäßigkeiten erfahrbar</div>
<div>7. sensibilisiert für Natur und Mitgeschöpfe</div>
<div>8. drückt Gefühle aus</div>
<div>9. &nbsp; ist fundamental für die Persönlichkeitsentwicklung</div>
<div>10. stärkt das Selbstbewusstsein und die Selbstständigkeit</div>
<p style="font-weight: 400;"></div>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="box-infos-orange"></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: center;">Noch mehr Bewegungsideen, weitere Spiele, hilfreiche Links und ein geling-sicheres Rezept für Seifenblasen:<br />
<a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/bewegungsidee/">www.kinderkinder.dguv.de/bewegungsidee</a></p>
<p style="font-weight: 400;"></div>
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		<title>„ Bewegung bedeutet Bildung“</title>
		<link>https://www.kinderkinder.dguv.de/bewegung-bedeutet-bildung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 06:05:07 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<p>_ Zertifizierung bringt das Thema auf ein neues Level </p>
<p>_ Kinder lernen über Bewegung und Spielen </p>
<p>_ Die Bedeutung von Bewegung den Eltern zu vermitteln ist wichtig </div>



<p>Heute ist was los: Lina baut konzentriert mit den riesigen Bausteinen ein Flugzeug, Luisa schaukelt und wippt auf dem Schaumstoffring und die Jungs wetteifern, wer von ihnen am schnellsten die Rutsche hoch- und runterkommt. Malte hängt am Kletternetz und macht Faxen. Im Turnraum der Kita Argenthal bei Simmern in Rheinland-Pfalz gibt es Platz und Material für viel Bewegung. Klettern, hopsen, werfen, balancieren – alles ist möglich. Die Kinder können die meiste Zeit des Tages den Raum frei nutzen. „Das geht jetzt wieder“, freut sich Kitaleiterin Dajana Bartelmann-Henke. „Während Corona war hier auch ein Gruppenraum, da wir gezwungen waren, vom offenen Konzept in geschlossene Gruppen zu wechseln“, erklärt sie. „Das hat uns ziemlich eingeschränkt.“</p>



<p>Erst ein halbes Jahr vor den ersten Schließungen hatte sich das Team darauf verständigt, dem Thema Bewegung, das ohnehin schon immer präsent war, noch mehr Bedeutung zu geben: Warum sich nicht als Bewegungskita zertifizieren lassen? Die Idee brachte Sabine Baumgärtner, ehemalige Leiterin der Kita und jetzige pädagogische Leitung des Trägers Zweckverband Simmern, mit in die Runde. Überzeugungsarbeit leisten musste sie nicht: „Bewegung spielt hier schon immer eine Rolle. Eigentlich war es eine logische Konsequenz, der nächste Schritt“, erinnert sie sich.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="467" height="700" data-id="5010" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/kind-auf-bobbycar-1.png" alt="Kleines Kind auf Rutschauto" class="wp-image-5010" srcset="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/kind-auf-bobbycar-1.png 467w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/kind-auf-bobbycar-1-200x300.png 200w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/kind-auf-bobbycar-1-250x375.png 250w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/kind-auf-bobbycar-1-246x368.png 246w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/kind-auf-bobbycar-1-240x360.png 240w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/kind-auf-bobbycar-1-170x255.png 170w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/kind-auf-bobbycar-1-223x334.png 223w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/kind-auf-bobbycar-1-201x302.png 201w" sizes="(max-width: 467px) 85vw, 467px" /><figcaption class="wp-element-caption">Weil die Räume nur spärlich möbliert sind, hat Rafael Platz für eine Fahrt mit dem Bobbycar.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="565" height="700" data-id="4999" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/kind_barfuss_auf_rutsche.png" alt="Junge steht barfuss auf einer Rutsche, die in eine Sprossenwand eingehängt ist." class="wp-image-4999" srcset="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/kind_barfuss_auf_rutsche.png 565w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/kind_barfuss_auf_rutsche-242x300.png 242w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/kind_barfuss_auf_rutsche-250x310.png 250w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/kind_barfuss_auf_rutsche-263x326.png 263w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/kind_barfuss_auf_rutsche-291x360.png 291w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/kind_barfuss_auf_rutsche-206x255.png 206w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/kind_barfuss_auf_rutsche-238x295.png 238w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/kind_barfuss_auf_rutsche-214x265.png 214w" sizes="(max-width: 565px) 85vw, 565px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wie viel kann ich mir zutrauen? Joshua tastet sich barfuss die Rutsche herunter.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1440" height="724" data-id="4823" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/Kinder_auf_Turngeraeten-1440x724.jpg" alt="Mädchen schaukelt auf großem Schaumstoffbogen" class="wp-image-4823" srcset="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/Kinder_auf_Turngeraeten-1440x724.jpg 1440w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/Kinder_auf_Turngeraeten-300x151.jpg 300w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/Kinder_auf_Turngeraeten-768x386.jpg 768w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/Kinder_auf_Turngeraeten-1536x772.jpg 1536w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/Kinder_auf_Turngeraeten-2048x1030.jpg 2048w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/Kinder_auf_Turngeraeten-250x126.jpg 250w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/Kinder_auf_Turngeraeten-1392x700.jpg 1392w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/Kinder_auf_Turngeraeten-263x132.jpg 263w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/Kinder_auf_Turngeraeten-716x360.jpg 716w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/Kinder_auf_Turngeraeten-580x292.jpg 580w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/Kinder_auf_Turngeraeten-379x191.jpg 379w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/Kinder_auf_Turngeraeten-238x120.jpg 238w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/Kinder_auf_Turngeraeten-214x108.jpg 214w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption class="wp-element-caption">Jetzt Pferdchen, dann Boot oder Haus: Mit den riesigen Bausteinen können die Kinder fantasievoll spielen.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1440" height="724" data-id="4822" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/Kinder_am_Kletterseil-1440x724.jpg" alt="Zwei Kinder klettern ein Netzt hoch" class="wp-image-4822" srcset="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/Kinder_am_Kletterseil-1440x724.jpg 1440w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/Kinder_am_Kletterseil-300x151.jpg 300w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/Kinder_am_Kletterseil-768x386.jpg 768w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/Kinder_am_Kletterseil-1536x772.jpg 1536w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/Kinder_am_Kletterseil-2048x1030.jpg 2048w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/Kinder_am_Kletterseil-250x126.jpg 250w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/Kinder_am_Kletterseil-1392x700.jpg 1392w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/Kinder_am_Kletterseil-263x132.jpg 263w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/Kinder_am_Kletterseil-716x360.jpg 716w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/Kinder_am_Kletterseil-580x292.jpg 580w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/Kinder_am_Kletterseil-379x191.jpg 379w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/Kinder_am_Kletterseil-238x120.jpg 238w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/Kinder_am_Kletterseil-214x108.jpg 214w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ob klettern, Balancieren oder Bälle werfen: Hier gibt es Material und Platz für viele Bewegungsformen.</figcaption></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Gut lachen haben die Kinder der Kita Argenthal, denn sie können ihren Bewegungsraum zum Toben und Spielen frei nutzen.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Gut beraten und eng begleitet</h2>



<p>Tatsächlich fällt auf, dass die Möblierung in den Gruppenräumen eher spärlich ist. Keine oder nur wenige Tische und Stühle. Viel Raum, viel Fläche, wenige Hindernisse und Stolperfallen. Über die breiten Flure sausen die Kinder auch mal mit Bobbycars.</p>



<p>Die Kita ist nicht neu, in den späten 1980ern gebaut, aber die Planer haben damals offenbar viel richtig gemacht. Das helle Gebäude liegt etwas abseits des Ortes an einem Wendehammer. Hier können die Kinder gefahrlos Rädchen fahren. Der Garten ist groß und die alten Bäume sind zum Klettern gut geeignet, genauso wie zahlreiche Spielgeräte, die es natürlich auch gibt. Auf Bäume klettern? „Ja klar. Wir sind doch immer dabei“, wundert sich Dajana Bartelmann-Henke über die Frage. „Kinder müssen sich ausprobieren. Wie sollen sie lernen, was sie sich zutrauen und was sie schaffen können, wenn wir sie von jeder erdenklichen Gefahr fernhalten?“ Aber, das gibt ihr Kollege Mathias Franz zu bedenken, man müsse das auch aushalten können. „Manche von uns können das weniger gut. Deshalb ist es wichtig, so etwas im Team anzusprechen und zu berücksichtigen.“ Das sei die Grundlage, auf der die Fachkräfte arbeiten müssen, damit sie aufgrund eigener Befindlichkeiten die Kinder in ihrer Bewegung nicht wieder einschränken. </p>



<p class="has-text-align-left">Kitaleiterin Bartelmann-Henke bedauert es, dass in den Familien immer weniger auf Bewegung Wert gelegt werde. „Das hat auch was mit der Pandemie zu tun“, ist Mathias Franz überzeugt. Deshalb sei es umso wichtiger, in der Kita einen Fokus darauf zu setzen und beispielweise auch bei Wind und Wetter rauszugehen. Auch seien die Eltern durch die Einschränkungen der Pandemie unsicherer geworden, was sie ihren Kindern zutrauen könnten, hat Sabine Baumgärtner beobachtet. Deshalb sei Elternarbeit auch in puncto Bewegung wichtig. „Kitas sind Bildungseinrichtungen. Bildung heißt für viele Eltern aber eher ,Input‘ und nicht Bewegung.“ Dabei lernen Kinder in erster Linie über Bewegung, Forschen und Spielen. Bewegung bewirke ganz viel in der Hirnentwicklung. „Unsere Aufgabe ist es, darüber zu informieren“, sagt Mathias Franz. Ein Elternabend dazu stehe noch auf der Agenda. In den Entwicklungsgesprächen sei es jedoch immer Thema.</p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-left">Auch wenn Bewegung schon immer ein wichtiger Bestandteil der pädagogischen Arbeit war, hat die Entscheidung für den Erwerb des Qualitätssiegels den Blick nochmals geschärft. „Wir denken Bewegung jetzt viel stärker in allen Prozessen mit und sind uns dessen viel bewusster“, verdeutlicht der Pädagoge. Das habe dazu geführt, dass sich das Team fortwährend mit dem Thema auseinandersetzen müsse. Außerdem hat nun jede Gruppe, selbst die Krippenkinder, eine angeleitete Bewegungsstunde in der Woche. „Das ist noch mal ein Meilenstein. Die Kinder freuen sich total darauf und fragen gleich morgens: Haben wir heute Turntag?“</p>



<p>Auch wenn heute für die „Schukis“, wie in der Kita Argenthal die Vorschulkinder genannt werden, kein Turntag ist, so tummeln sich doch einige von ihnen noch immer in der Turnhalle. Aus Linas Flugzeug ist inzwischen eine Burg geworden, die Rutsche ist verlassen, stattdessen werfen sich die Kinder mit vielen weichen Bällen ab. Malte ist es etwas zu viel geworden, er hat sich ein Nest aus Riesenbauklötzen gebaut, in das er sich zurückgezogen hat und von wo aus er die anderen Kinder beobachtet. Was Lina und Luisa am tollsten im Turnraum finden? „Alles!“, rufen beide, bevor sie losflitzen, um die Bälle einzusammeln. Ihre Burg muss schließlich verteidigt werden.</p>



<div style="height:54px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="box-infos-blau"></p>
<h2>TIPP</h2>
<p>In den meisten Bundesländern gibt es Programme, oft in Zusammenarbeit mit den Landessportverbänden und Unfallkassen, die Kindertageseinrichtungen als bewegungsfreundlich auszeichnen. Dazu müssen diese bestimmte Kriterien erfüllen. Ziel ist die Förderung der ganzheitlichen kindlichen Entwicklung durch Bewegung und Spielen. Ist das für Ihre Kita interessant? Hier finden Sie Infos, an wen Sie sich in Ihrem Bundesland für Unterstützung wenden können:</p>
<p><a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/bewegungs-programme/">www.kinderkinder.dguv.de/bewegungs-programme</a></p>
<p></div>


<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Überall bewegt sich was</title>
		<link>https://www.kinderkinder.dguv.de/ueberall-bewegt-sich-was/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 06:05:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Luna entdeckt: Im Sand kommt sie mit dem Rädchen kaum vorwärts, aber auf dem gepflasterten Weg gelingt das mühelos. Die Kinder können mit verschiedenen Fortbewegungsmitteln eine bestimmte Strecke abfahren. Die Testfahrt führt über unterschiedlichen Untergrund: Wiese, Sand, Kies, Beton. Wie schnell kommen die Mädchen und Jungen ans Ziel? Wo klappt es besser, wo schlechter? Woran &#8230; <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/ueberall-bewegt-sich-was/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Überall bewegt sich was“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">_ Beim Forschen erschließen Kinder ganzheitlich ihre Umwelt</p>
<p style="font-weight: 400;">_ Fachkräfte können die kindliche Aufmerksamkeit lenken</p>
<p style="font-weight: 400;">_MINT-Grundwissen ist hilfreich, aber keine Voraussetzung</p>
<p style="font-weight: 400;"></div>



<p><strong>Luna entdeckt:</strong> Im Sand kommt sie mit dem Rädchen kaum vorwärts, aber auf dem gepflasterten Weg gelingt das mühelos. Die Kinder können mit verschiedenen Fortbewegungsmitteln eine bestimmte Strecke abfahren. Die Testfahrt führt über unterschiedlichen Untergrund: Wiese, Sand, Kies, Beton. Wie schnell kommen die Mädchen und Jungen ans Ziel? Wo klappt es besser, wo schlechter? Woran mag es liegen? Gibt es ein Fahrzeug, mit dem es sich überall gut fahren lässt?</p>



<p></p>



<p><strong>Denis und Noyan schaukeln</strong>, wobei der größere Junge den Kleinen anschubst. Dann wird gewechselt. Noyan schafft es kaum, der Schaukel einen ordentlichen Schwung zu geben. Liegt es nur an seiner Kraft? Oder am Gewicht des anderen? Könnte Noyan ein gleich schweres Kind anschaukeln oder Denis eine Erzieherin? Müsste er sich dazu mehr anstrengen als bei Noyan?</p>



<p><strong>Sina, Marie und Mahmud</strong> sollen etwas aus dem obersten Stockwerk holen. Dazu steigen sie über 40 Treppenstufen empor (sie zählen die Stufen mit). Oben angekommen meint Sina: „Das war anstrengend!“ Die Kinder haben eine Strecke von vielleicht 20 Metern zurückgelegt. Warum fällt das sehr leicht, wenn man die gleiche Strecke in der Ebene geht? Wieso ist es anstrengender, einen steilen Abhang hinauf-zuklettern, als Stufen zu steigen? Welche Hilfsmittel haben Menschen erfunden, damit sie leichter nach oben kommen?</p>



<p><strong>„Warum können sich Pflanzen nicht bewegen?“</strong>, will Casper wissen. Können sie nicht? Doch! Zwar können Pflanzen nicht laufen, aber natürlich ind auch sie in Bewegung. Das merkt man etwa, wenn man eine Sonnenblume beobachtet, die sich nach dem Licht dreht. Viele andere Pflanzen machen das ebenso. Wicken und Kletterbohnen winden sich um Stangen, Mimosen reagieren auf Berührung und die meisten Blumen schließen ihre Blüten bei Feuchtigkeit. Kressesamen wachsen so schnell, dass man fast dabei zusehen kann. Fällt den Kindern noch mehr ein?</p>



<p><strong>Zeynep und Lola sind darin vertieft</strong>, mit Bausteinen einen möglichst hohen Turm zu bauen. Bald sind die rechteckigen Steine aufgebraucht und es gibt in der Kiste nur noch dreieckige und runde Klötze. Die Mädchen entwick eln viel Ehrgeiz, auch mit diesen ihren Turm weiter wachsen zu lassen, stellen aber fest, dass es viel schwieriger ist. Warum eigentlich? Wie ist der optimale Baustein geformt? Könnte man einen Turm nur mit runden Steinen bauen? Wie gelingt es draußen, wenn man nur Naturmaterial zur Verfügung hat?</p>



<p><strong>Romy, Lucie und Oleg</strong> haben ein großes Buch an einen Stuhl gelehnt und lassen seit geraumer Zeit Murmeln und andere Gegenstände herunterrollen. Was rollt am besten? Was am weitesten? Macht es einen Unterschied, ob ich große oder kleine Murmeln nehme? Rollt auch ein Wattebausch? Ist die Murmel oder das Spielzeugauto schneller? Was, wenn das Buch nicht mehr an dem Stuhl lehnt, sondern in einem viel flacheren Winkel an einem Schuhkarton? Das sind nur einige Beispiele für Alltagssituationen, in denen die Fachkräfte den Forschergeist der Kinder herausfordern können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nachgefragt!</h2>



<p>KinderKinder sprach mit Verónica Oelsner. Sie hat bei der Stiftung Haus der kleinen Forscher das Bildungsangebot „MINT ist überall“ mitentwickelt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie können pädagogische Fachkräfte Situationen erkennen, die das Potenzial haben, naturwissenschaftliche Phänomene stärker in den Blick zu nehmen?</h3>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><br>Vor allem durch das Beobachten, was ein Kind gerade interessiert, zum Beispiel was es wiederholt ausprobiert. Das kann die Fachkraft aufgreifen, den Dialog suchen und weitere Impulse geben. Darüber hinaus kann sie aufmerksam sein, was die Umgebung Spannendes zum Entdecken und Erforschen bietet, seien es Pfützen oder eine Baustelle.</p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Wie sinnvoll ist es, naturwissenschaftliches Grundwissen über gewisse Phänomene zu haben?</h3>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><br>Das ist hilfreich, aber nicht immer unbedingt nötig. Es geht ja nicht darum, den Kindern Antworten zu geben, sondern sie bei der Auseinandersetzung mit einer Frage oder einem Problem zu unterstützen. Wichtiger, als die Ergebnisse im Voraus zu kennen, sind die eigene Lust und das Interesse, sich gemeinsam mit den Kindern damit zu beschäftigen sowie den Prozess durch anregende, strukturierende Impulse zu begleiten.</p>
</blockquote>



<div style="height:61px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="box-infos-blau"></p>
<p style="font-weight: 400;">Sie wollen noch mehr MINT im Alltag entdecken und noch mehr Rüstzeug bekommen, Kinder beim Forschen und Entdecken zu begleiten? Das Haus der kleinen Forscher bietet zahlreiche unterschiedliche Fortbildungsformate dazu an: <a href="https://www.haus-der-kleinen-forscher.de/landingpages/mint-ist-ueberall/">www.hdkf.de/mint-ist-ueberall</a></p>
<p style="font-weight: 400;"></div>
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		<title>Echt praktisch</title>
		<link>https://www.kinderkinder.dguv.de/echtpraktisch2-23/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 06:06:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2023]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Echt praktisch]]></category>
		<category><![CDATA[Gesunde Kita]]></category>
		<category><![CDATA[News-Kategorien]]></category>
		<category><![CDATA[bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Praxistipps]]></category>
		<category><![CDATA[Service]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bewegungsförderung, Bewegungserziehung, Sport in der Kindertagesstätte: Ein Fachbeitrag mit sehr vielen praxisnahen Ergänzungen wie Öffnung der Kita, Überlegungen zur Sicherheit und methodischen Anregungen. https://kurzelinks.de/llnf Der Basketballverein Alba Berlin wurde bundesweit bekannt durch die zahlreichen Videoclips, die während des Lockdowns viral gingen. Inzwischen gibt es sogar Online-Fortbildungen und eine Art Mediathek für Kitas zur Bewegungsförderung. https://kurzelinks.de/ehte &#8230; <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/echtpraktisch2-23/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Echt praktisch“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bewegungsförderung, Bewegungserziehung, Sport in der Kindertagesstätte: Ein Fachbeitrag mit sehr vielen praxisnahen Ergänzungen wie Öffnung der Kita, Überlegungen zur Sicherheit und methodischen Anregungen. <a href="https://kurzelinks.de/llnf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://kurzelinks.de/llnf</a></p>



<p>Der Basketballverein Alba Berlin wurde bundesweit bekannt durch die zahlreichen Videoclips, die während des Lockdowns viral gingen. Inzwischen gibt es sogar Online-Fortbildungen und eine Art Mediathek für Kitas zur Bewegungsförderung. <a href="https://kurzelinks.de/ehte" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://kurzelinks.de/ehte</a></p>



<p>In der DGUV Information „Wahrnehmungs- und Bewegungsförderung in Kindertageseinrichtungen“. geht es zum einen um die veränderte Lebenswelt der Kinder, die Bewegung immer mehr in den Hintergrund zu drängen droht. Zum anderen finden sich in der Broschüre sehr viele Bewegungsideen. <a href="https://publikationen.dguv.de/regelwerk/dguv-informationen/1425/wahrnehmungs-und-bewegungsfoerderung-in-kindertageseinrichtungen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.dguv.de</a></p>



<p>Die Akademie Aktionskreis Psychomotorik e. V. hat einen Podcast, in dem es in einigen Folgen auch um psychomotorische Angebote in der Kita geht. Reinhören lohnt sich: <a href="https://psychomotorik.com/aktuell/podcast/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://psychomotorik.com/aktuell/podcast/</a></p>



<div class="box-infos-blau"><strong>Tipp:</strong> Die Landessportverbände sowie zahlreiche Krankenkassen bieten Kooperationen bzw. Programme und für Kitas an. Da diese regional unterschiedlich sind, lohnt sich eine Recherche, was bei Ihnen im Bundeland möglich ist. <a href="http://www.kinderkinder.dguv.de/bewegungs-programme">Hier ist eine Übersicht.</a> </div>



<p>In der Broschüre &#8222;Bewungsförderung in Kita und Schule&#8220;, die von der KKH und dem Verein für Frühprävention e.V. &#8222;Fitness für Kids&#8220; herausgegeben wurde, finden sich zahlreiche niederschwellige Bewegungsanregungen, Begrüßungs- bzw.  Abschiedslieder und -spiele, Bewegungsgeschichten sowie Spiele, die die Rreaktionsschnelligkeit fördern. <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/bewegungsideen-kita-grundschule.pdf">Hier als PDF runterladen.</a></p>



<p>Ebenfalls von der BZgA ist der Band &#8222;<a href="https://shop.bzga.de/band-1-bewegungsfoerderung-im-kindergarten-533/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bewegungsförderung im Kindergarten&#8220;</a>, der eine kommentierte Medienübersicht bietet. Manche der Medien sind nicht mehr erhältlich, aber die Sammlung ist dennoch hilfreich.</p>



<p>Die BZgA schildert in dem Sonderheft &#8222;Nationale Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung&#8220; Empfehlungen für eine Bewegungsförderung im Alltag. Sie sind Ergebnisse einer evidenzbasierten wissenschaftlichen Arbeit<br>und bieten Orientierung für künftige Umsetzungsmaßnahmen. Interessant, wenngleich nicht ganz einfach zu lesen. <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/Bewegungsempfehlungen_BZgA-Fachheft_3.pdf">Hier gibt es das PDF.</a></p>



<p>Diese Spielesammlung der Sportjungen und Landessportbunds Berlin e.V. sowie der KIB Kinderin Bewegung gGmbH ist schon ein wenig älter, aber nicht in die Jahre gekommen. Mit einfachen Hilfsmitteln lassen sich zahlreiche Bewegungsanreize erzielen und unterschiedliche Förderschwerpunkte setzen. Wirklich gut! <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/Spielesammlung.pdf">Das PDF ist nicht sonderlich gut, aber lesbar.</a></p>



<p>Das Niedersächsiche Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung hat ein themenheft mit dem Titel <a href="https://www.nifbe.de/component/themensammlung?view=item&amp;id=319:bewegung-als-motor-des-lernens-nifbe-themenheft-2&amp;catid=66:bewegung" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Bewegung als Motor des Lernens&#8220; </a>veröffentlicht. Autorin ist<a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/bewegung-und-sprache/"> Renate Zimmer</a>. Das Themenheft zeigt die ganzheitliche Bedeutung der Bewegung für Kinder auf und gibt Hinweise zu didaktischen Aspekten, die Fachkräfte beachten sollten, wenn sie Bewegungsangebote für Kinder gestalten.</p>
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		<title>Bewegung und Sprache</title>
		<link>https://www.kinderkinder.dguv.de/bewegung-und-sprache/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Richter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Apr 2023 10:46:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2023]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Haupt-Titelthema]]></category>
		<category><![CDATA[News-Kategorien]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps vom Profi]]></category>
		<category><![CDATA[bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch als Zweitsprache]]></category>
		<category><![CDATA[Renate Zimmer]]></category>
		<category><![CDATA[Schriftspracherwerb]]></category>
		<category><![CDATA[Spracherwerb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; &#160; Inwiefern hängen Bewegung und Sprachentwicklung zusammen? Ein Kind redet, plappert, singt und erzählt ganz von allein– genauso, wie es rennt, hüpft, über Gräben springt undauf Mauern balanciert. Dennoch kann man die Entwicklungvon Sprache und Bewegung nicht einfach sich selbst überlassenund davon ausgehen, dass das Kind sich „schonirgendwie normal“ entwickeln wird. Zu viele Kinder &#8230; <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/bewegung-und-sprache/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Bewegung und Sprache“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">&nbsp;</h3>



<p>&nbsp;</p>



<!-- div class="rechte-spalte"><div class="box-infos-green"></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/renate-zimmer-1440x1113.png" alt="Professor Renate Zimmer" class="wp-image-4750" width="162" height="124" srcset="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/renate-zimmer-1440x1113.png 1440w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/renate-zimmer-300x232.png 300w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/renate-zimmer-768x593.png 768w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/renate-zimmer-1536x1187.png 1536w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/renate-zimmer-250x193.png 250w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/renate-zimmer-1392x1076.png 1392w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/renate-zimmer-263x203.png 263w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/renate-zimmer-466x360.png 466w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/renate-zimmer-580x448.png 580w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/renate-zimmer-330x255.png 330w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/renate-zimmer-238x184.png 238w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/renate-zimmer-214x165.png 214w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/renate-zimmer.png 1650w" sizes="auto, (max-width: 162px) 85vw, 162px" /></figure>
</div>


<p><sup><sub><strong>Prof. Dr. Renate Zimmer</strong> ist Erziehungswissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt „Frühe Kindheit“ und Professorin für Sportwissenschaft an der Universität Osnabrück. Sie hat zahlreiche Bücher etc. zu vielen Aspekten von „Bewegung<br>und Sprache“ veröffentlicht: <a href="http://www.renatezimmer.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.renatezimmer.de</a>.</sub></sup></p>



<p></div></div -->




<h3 class="wp-block-heading">Inwiefern hängen Bewegung und Sprachentwicklung zusammen?</h3>



<p>Ein Kind redet, plappert, singt und erzählt ganz von allein<br>– genauso, wie es rennt, hüpft, über Gräben springt und<br>auf Mauern balanciert. Dennoch kann man die Entwicklung<br>von Sprache und Bewegung nicht einfach sich selbst überlassen<br>und davon ausgehen, dass das Kind sich „schon<br>irgendwie normal“ entwickeln wird. Zu viele Kinder gibt<br>es nämlich, deren Spracherwerb aus unterschiedlichen<br>Gründen nicht problemlos verläuft, die auch in der Motorik<br>Schwierigkeiten haben. Sprache und Motorik entwickeln<br>sich in der Auseinandersetzung mit der Umwelt. Es bedarf<br>also einer anregenden Umgebung, die sowohl Impulse für<br>die motorische Entwicklung als auch für die Unterstützung<br>des Spracherwerbs gibt und idealerweise beide Bildungsbereiche<br>miteinander verknüpft.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Wie können pädagogische Fachkräfte Bewegungsanlässe<br>zur Sprachförderung nutzen?</h3>



<p>Ich greife einmal die Bereiche Wortschatz und Wortbedeutung<br>heraus:<br>Kinder erfahren in Bewegungsspielen, was „auf“, „unter“,<br>„hinter“ oder „vor“ dem Tisch bedeutet. Oder sie üben<br>sich in der Begriffsbildung: Was ist rund, was ist eckig,<br>hart, weich? Durch das Anfassen, Ertasten, Ergreifen und<br>Benennen werden taktil wahrgenommene Eigenschaften<br>der Objekte zu Begriffen. In Bewegungsspielsituationen<br>werden auch Begriffskategorien gebildet: Wie kann man<br>sich fortbewegen? Watscheln, schleichen, rennen, stolzieren<br>… So erweitern Bewegungserfahrungen den Wortschatz,<br>gleichzeitig lernen die Kinder, was die Begriffe bedeuten<br>und worin sie sich unterscheiden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gibt es bestimmte Bewegungsformen oder -spiele, die für die Sprachförderung besonders geeignet sind?</h3>



<p>Sprechanlässe ergeben sich nahezu überall: beim gemeinsamen<br>Spielen, beim Bauen und Konstruieren, beim Aushandeln<br>von Rollen und Regeln. Es kommt vor allem darauf<br>an, dass die pädagogische Fachkraft ganz bewusst eine<br>sprachförderliche Haltung einnimmt, also zum Beispiel die<br>eigenen Handlungen, aber auch die der Kinder sprachlich<br>begleitet: „Ich nehme mir den großen Ball.“ „Du hast das<br>Tor ganz genau mit dem Ball getroffen.“ Oder indem sie die<br>Handlungsschritte sprachlich weiterführt: „Guck mal, dein<br>Luftballon fliegt hoch in die Luft – jetzt hast du ihn mit dem<br>Finger angetippt und er fliegt noch höher.“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum ist es für Kinder, die Deutsch als zweite Sprache erwerben, besonders wichtig, Bewegung einzubeziehen?</h3>



<p>Bei Kindern, die nicht die deutsche Sprache sprechen, ist es für die pädagogische Fachkraft besonders wichtig, zunächst einmal einen Zugang zum Kind zu erhalten. Oft wirken nonverbale Spielanlässe, Spiele mit Material und interessanten Objekten als „Eisbrecher“. So fordert der Ball zunächst einmal zum Handeln auf, erst dann zum Sprechen: Man kann ihn rollen, werfen, fangen – Bewegungsverben werden im Handeln erfahren und geübt. Grammatikalische Regeln werden nebenbei aufgenommen und prägen sich ein: Ich werfe den Ball, du wirfst den Ball zurück, der Ball wird gerollt – aktive und passive Formen, Verbflexionen und Artikelgebrauch. So schwierig die deutsche Grammatik auch scheint, beim Spiel mit dem Ball wird sie fast „nebenbei“ erfahren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Spielt Bewegung eigentlich auch eine Rolle für den Schriftspracherwerb?</h3>



<p>Das Schreibenlernen ist eng verbunden mit feinmotorischen Prozessen, aber auch mit der Körperwahrnehmung und der Raumwahrnehmung. Die Bewegungen der Hand und der Finger müssen gesteuert und koordiniert werden, hierzu bedarf es einer differenzierten taktilen und kinästhetischen Wahrnehmung. Wahrnehmung und Bewegung sind also auch für den Schriftspracherwerb von Bedeutung.</p>



<p class="has-text-align-right"><br><br>Die Fragen stellte Holger Schmidt</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„ Armut ist wahnsinnig schambehaftet&#8220;</title>
		<link>https://www.kinderkinder.dguv.de/armut-ist-wahnsinnig-schambehaftet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 06:07:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2023]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Gute Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[armut]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderarmut]]></category>
		<category><![CDATA[Kleidungsbasar]]></category>
		<category><![CDATA[Tauschbörse]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kinderkinder.dguv.de/?p=4859</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ohne Frühstück in die Kita, Schuhe kaputt und keine Winterjacke: Können Erzieherinnen und Erzieher immer auf den ersten Blick erkennen, dass ein Kind arm ist? Nein, Armut bei Kindern drückt sich sehr unterschiedlich aus – und ist oft nicht unbedingt sichtbar. Die meisten Familien sind sehr darauf bedacht, sich nach außen nichts anmerken zu lassen. &#8230; <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/armut-ist-wahnsinnig-schambehaftet/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„„ Armut ist wahnsinnig schambehaftet&#8220;“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<!-- div class="rechte-spalte"></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4003 size-medium" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2023/04/Wenning_frei.png" alt="" width="231" height="300">&nbsp;</strong></p>
<p><sup>Die Diplom­Psychologin Dr. Nadja Knauthe leitet beim Präventionszentrum des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Dresden das Projekt „Clever in Sonne und Schatten“: www.cleverinsonne.de. Ziel des Programms ist es, Kinder frühzeitig für UV­Schutz zu sensibilisieren und mit der Kita eine Umgebung zu schaffen, die sie vor UV­ Strahlung schützt.</sup><br />
</div -->




<h3 class="wp-block-heading">Ohne Frühstück in die Kita, Schuhe kaputt und keine Winterjacke: Können Erzieherinnen und Erzieher immer auf den ersten Blick erkennen, dass ein Kind arm ist?</h3>



<p><br>Nein, Armut bei Kindern drückt sich sehr unterschiedlich aus – und ist oft nicht unbedingt sichtbar. Die meisten Familien sind sehr darauf bedacht, sich nach außen nichts anmerken zu lassen. Armut ist wahnsinnig schambehaftet. Die wenigsten Menschen würden sich selbst als arm bezeichnen, obwohl sie es statistisch sind. Die Eltern sparen lieber an sich selbst und kaufen dem Kind die guten Gummistiefel.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Wie können Fachkräfte in Kitas dann merken, dass in einer Familie das Geld knapp ist?</h3>



<p><br>Sie sollten sehr sensibel sein und genau hingucken. So gilt es die Ohren zu spitzen, wenn Kinder nicht die passende Kleidung für die Jahreszeit tragen oder immer wieder bei Ausflügen fehlen, die Geld kosten. Statistisch gesehen ist jedes fünfte Kind von Armut betroffen. Das ist auf der Straße auch nicht auf den ersten Blick zu sehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Wie sollten Kitas idealerweise damit umgehen?</h3>



<p>Am besten ist, das Thema im Kita-Alltag gar nicht erst aufkommen zu lassen. So sollten Kitas stets versuchen, zusätzliche Kosten zu vermeiden. Muss es wirklich der teure Zoobesuch sein? Oft lassen sich auch andere Lösungen finden. Idealerweise muss niemand etwas bezahlen. Kinder sind sehr feinfühlig und wissen genau, wenn ihre Familie wenig Geld hat. Häufig geht damit das Gefühl einher, dass mit ihnen etwas nicht stimmt. Der Mangel beeinflusst ihr ganzes Leben.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Oft wird bei Elternabenden betont, dass kein Kind benachteiligt werden soll. Wer sich einen Ausflug nicht leisten kann, soll sich bitte melden und erhält finanzielle Unterstützung. Ein guter Weg?</h3>



<p><br>Nein, das funktioniert nicht. Da gibt es sicher nicht viele Rückmeldungen. Die Hemmschwelle ist viel zu hoch. Die allermeisten Familien scheuen sich davor, aktiv Leute um Unterstützung zu bitten. Noch schlimmer ist, wenn die Kinder den Zettel mitbringen müssen. Damit werden sie bloßgestellt. Auch keine gute Idee ist, die Eltern offen zu fragen, ob sie arm sind. Da würden die meisten Familien aus Scham sofort abwehren. Zu groß ist die Angst, in eine Schublade gesteckt zu werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kinderarmut stellt auch ein Risiko für die Gesundheit dar. Viele Familien können sich keine Sportangebote oder Hobbys leisten. Den Kindern fehlt es häufig an Bewegung und gesunder Ernährung. Wie können Kitas gegen-steuern?</h3>



<p><br>Wir wissen, dass der Gesundheitszustand von Kindern eng mit der sozialen Herkunft zusammenhängt. Ernährung und Bewegung spielen eine große Rolle. Da gibt es tolle Angebote von Kitas. So stellen Einrichtungen morgens Müsli und Brot bereit – und stellen so sicher, dass alle Kinder mit einem Frühstück in den Tag starten. Eine gute Idee sind auch Kooperationen mit Vereinen, die zweimal pro Woche nachmittags Sport in der Kita anbieten. Da gibt es tolle Leuchtturmprojekte.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Welche Tipps gibt es noch?</h3>



<p><br>Sinnvoll sind auch Kleidungsbasare oder Tauschbörsen. Kitas können eine Kiste bereitstellen, in der Eltern alte Spielsachen oder Klamotten kostenlos abgeben können. So ein Angebot nutzen viele Familien gern. Das ist ja viel nachhaltiger, als alles neu zu kaufen. Gut ist, konkrete Angebote zu machen, ohne ein großes Fass aufzumachen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was sollten Kitas tun, wenn sie sich mit dem Thema noch etwas unsicher fühlen?</h3>



<p><br>Fakt ist: Kinderarmut geht jede Kita etwas an. Doch in der Erzieherausbildung kommt das Thema leider viel zu kurz. Wichtig ist, die Fachkräfte dafür zu sensibilisieren und eigene Vorurteile zu hinterfragen. In den Boulevardmedien wird Armut häufig gleichgesetzt mit Menschen, die faul zu Hause rumliegen. Dieses Klischee entspricht überhaupt nicht der Realität, macht aber auch vor Erzieherinnen und Erziehern nicht halt. Tatsache ist, dass jede zweite alleinerziehende Mutter von Armut bedroht ist. Das sind Wahnsinnsdimensionen. Für Erzieherinnen und Erzieher gibt es dazu viele Fortbildungen. Aber ein guter erster Schritt ist schon, sich im Team zusammenzusetzen und gemeinsam zu überlegen: Was können wir besser machen?</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Wie wichtig ist Vernetzung?</h3>



<p><br>Kitas sind in der Regel sehr gut vernetzt, stehen in engem Kontakt mit Jugendämtern und anderen Einrichtungen. Sinnvoll ist, nach rechts und links zu schauen. Da gibt es um die Ecke die Sozialberatung oder andere Hilfsangebote. Gemeinsam kann man auftretende Probleme oft besser lösen und sich in schwierigen Fällen Unterstützung und Rat einholen.&nbsp;</p>



<p><strong><em>Die Fragen stellte Kathrin Hedtke</em></strong></p>



<div style="height:57px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="box-infos-green"></p>



<h3 class="has-text-align-center wp-block-heading">Wie können Kitas sensibel mit Kinderarmut umgehen?</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Auf Ausflüge verzichten, die Geld kosten</li>



<li>Offenes Frühstücksbüffet für alle Kinder</li>



<li>Kooperationen mit Sportvereinen</li>



<li>Tauschkiste für Kleidung oder Spielsachen bereitstellen</li>



<li>Genau hinschauen</li>



<li>Eigene Vorurteile hinterfragen</li>
</ul>



<p class="has-text-align-center">Hilfreiche Links finden Sie auch unter: <br><a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/kinderarmut-in-deutschland/">www.kinderkinder.dguv.de/kinderarmut</a></p>



<p></div>
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			</item>
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		<title>Wie aus Belastungen Herausforderungen werden</title>
		<link>https://www.kinderkinder.dguv.de/wie-aus-belastungen-herausforderungen-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 06:07:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2023]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Belastung]]></category>
		<category><![CDATA[Leitungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Personalknappheit, ungenügende Ausstattung des Kitas, Lärm, ergonomische Belastungen, hoher Aufwand für Verwaltung und Dokumentation, gestiegene Erwartungshaltung der Eltern hinsichtlich Transparenz, Mitbestimmung und Öffnungszeiten, aber auch das Einkommen und geringe Aufstiegsmöglichkeiten: „Es gibt nicht die eine große Belastung. Es sind viele verschiedene Herausforderungen, die für die pädagogischen Fachkräfte in der Summe das Problem ausmachen“, sagt Verena &#8230; <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/wie-aus-belastungen-herausforderungen-werden/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wie aus Belastungen Herausforderungen werden“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<p>_Belastungen in Kitas sind vielschichtig</p>
<p>_Resilienz ist nur teilweise Veranlagung und lässt sich verbessern</p>
<p>_Team und Leitungskultur sind entscheidende Faktoren </div>



<p>Personalknappheit, ungenügende Ausstattung des Kitas, Lärm, ergonomische Belastungen, hoher Aufwand für Verwaltung und Dokumentation, gestiegene Erwartungshaltung der Eltern hinsichtlich Transparenz, Mitbestimmung und Öffnungszeiten, aber auch das Einkommen und geringe Aufstiegsmöglichkeiten: „Es gibt nicht die eine große Belastung. Es sind viele verschiedene Herausforderungen, die für die pädagogischen Fachkräfte in der Summe das Problem ausmachen“, sagt Verena Hombücher, Referentin bei der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW).</p>



<p>Und dann kam 2020 auch noch Corona. „Das hat wie ein Brennglas gewirkt und die ohnehin schon schwierige Situation in Kitas noch schwieriger gemacht“, weiß Verena Hombücher, die am BGW-Trendbericht 2022 über die Situation in der Kinder- und Jugendhilfe als Autorin mitgewirkt hat. Nicht von ungefähr trägt der Bericht den Namen „Zukunftsweisende Entwicklungen zwischen Lockdown und Knock-down“. Zahlen, Daten und die Interviews mit den Führungskräften „zeigen eine Branche am Limit“, heißt es dort.</p>



<p>Kein Wunder also, dass sich viele Kitaleitungen und Fachkräfte nicht nur gefordert, sondern manchmal auch überfordert füh-len. Um mit den Belastungen und dem Stress umgehen und sich davon erholen zu können, braucht es eine stabile psychische Widerstandskraft. Die sogenannte Resilienz.</p>



<p>Eine gute Nachricht dazu haben die Erziehungswissenschaftlerin Dr. Katrin Lattner und die Psychologin Prof. Dr. Petra Strehmel von der Bundesarbeitsgemeinschaft Bildung und Erziehung in der Kindheit (BAG-BEK): Resilienz ist keine Veranlagung, sondern ein Produkt der Sozialisation und eigenen Erfahrungen – und sie lässt sich verbessern. Die weniger gute Nachricht: Allein wird das schwierig.</p>



<p>„Wichtig ist eine gute Organisationskultur, in der Erzieherinnen und Erzieher die Gelegenheit haben, selbst etwas zu bewirken“, sagt Petra Strehmel. Politik und Trägern komme dabei die Schlüsselrolle zu, weil sie die Rahmenbedingungen vorgäben. Die Kitaleitungen könnten aber ihren Teil beitragen, indem sie den Fachkräften Raum zur Entfaltung und Mitbestimmung geben, ihnen Wertschätzung entgegenbringen und für eine gute Teamkultur sorgen würden. Denn: „Im Beruf Resilienz zu entwickeln, hängt stark von den Arbeitsbedingungen ab.“ Dazu zählt auch, um Hilfe zu bitten und diese anzunehmen, wenn die Belastungen zu groß werden. Oder sich umgekehrt selbst einzubringen, um Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen lassen sich meistern</h2>



<p><br>„Das Team ist die Top-Ressource für die Fachkräfte“, erklärt Katrin Lattner. Unterstützen sich die Erzieherinnen und Erzieher gegenseitig, werde eine Situation weniger als Belastung, sondern eher als Herausforderung begriffen. Und die lassen sich gemeinsam meistern, indem jede und jeder Einzelne eigene Fähigkeiten zum Nutzen aller einbringe. „So kann man die Ressourcen der einzelnen Fachkraft und auch die des Teams stärken“, sagt Katrin Lattner.</p>



<p>Auf der persönlichen Ebene können Erzieherinnen und Erzieher auch etwas tun, um ihre Resilienz zu stärken. Sich der eigenen Bewertungen, Glaubenssätze und inneren Antreiber bewusst zu werden und in gesundheitsförderliche Denkmuster zu überführen, sei ein Ansatz, sagt Katrin Lattner. Also zu hinterfragen: Was stresst mich? In welcher Situation? Warum? Und dann zu schauen: Wie kann ich anders damit umgehen? Was könnte mir helfen? „Wenn eine Fachkraft permanent den Drang hat, alles perfekt zu machen, setzt sie die Erwartungshaltung an sich selbst in einer Krisensituation noch zusätzlich unter Druck“, gibt die Wissenschaftlerin ein Beispiel. In dem Fall hieße das, die eigenen, überhöhten Ansprüche zu überdenken und zurückzuschrauben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zeit nehmen für positive Gefühle</h2>



<p><br>Einfacher gesagt als getan. Die eigene Einstellung in Richtung Zielorientierung und positive Emotionen zu verändern, ist ein langwieriger Prozess. Auf individueller Ebene ist er kaum zu bewältigen. „Die Organisation der Kita muss als Ganzes so entwickelt werden, dass es den einzelnen Fachkräften guttut“, sagt Petra Strehmel. Coachings, Supervisionen und Teamtage seien geeignete Instrumente dafür. Die Erzieherinnen und Erzieher könnten sich so über Aufgaben und Erfahrungen austauschen, die sie an ihre Grenzen gebracht hätten. Wichtig sei es, sich auch für positive Gefühle Zeit zu nehmen, ergänzt Katrin Lattner. Stolz darauf zu sein, was man geschafft habe, es innerhalb des Teams wertzuschätzen und Erfolge gemeinsam zu feiern: „Je mehr ich über Positives spreche, desto mehr löscht es negative Emotionen und Ängste.“</p>



<div style="height:43px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="box-infos-blau"></p>
<h2 style="font-weight: 400; text-align: center;">Tipp!</h2>
<p style="font-weight: 400; text-align: center;">Der Trendbericht 2022 steht auf der Webseite der BGW zum Download  bereit:<br />
<a href="https://www.bgw-online.de/bgw-online-de/service/medien-arbeitshilfen/medien-center/bgw55-83-134-trendbericht-kiju-2022-76336">https://kurzelinks.de/iwic </a></p>
<p style="font-weight: 400;"></div>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>



<p></p>
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		<title>Platz da!</title>
		<link>https://www.kinderkinder.dguv.de/platz-da/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 06:08:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2023]]></category>
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		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Mutltifunktionsraum]]></category>
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		<category><![CDATA[Verletzungsrisiko]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Raumkonzept Kriechen, Krabbeln, Klettern, Gehen, Laufen, Rutschen oder Hangeln – damit sich U3-Kinder entfalten können, brauchen sie vor allem eines: Platz. Der Raum muss dafür groß genug und sinnvoll gestaltet sein. Das ist dann der Fall, wenn die Kinder Lust und Gelegenheit haben, sich selbstständig „auszutoben“ und ihre Erfahrungen an oder mithilfe von Geräten &#8230; <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/platz-da/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Platz da!“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>&nbsp;</p>


<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">_Bewegungs- und Multifunktionsräume müssen bestimmte Kriterien erfüllen</p>
<p style="font-weight: 400;">_Für die Kleinsten gelten besondere Vorsichtsmaßnahmen</p>
<p style="font-weight: 400;">_Wichtig: Gute Aufsicht!</p>
<p></div>



<h2 class="wp-block-heading">Raumkonzept</h2>



<p>Kriechen, Krabbeln, Klettern, Gehen, Laufen, Rutschen oder Hangeln – damit sich U3-Kinder entfalten können, brauchen sie vor allem eines: Platz. Der Raum muss dafür groß genug und sinnvoll gestaltet sein. Das ist dann der Fall, wenn die Kinder Lust und Gelegenheit haben, sich selbstständig „auszutoben“ und ihre Erfahrungen an oder mithilfe von Geräten zu sammeln. Die Fachkräfte haben darüber hinaus die Aufgabe, motorische Entwicklungen gezielt zu fördern, zum Beispiel mit Ball- und Fangspielen, aber auch mit Tanz und Turnübungen.</p>



<p>Der Multifunktionsraum sollte über einen abgegrenzten Bereich für die unter Dreijährigen verfügen. Die Abgrenzung kann eine Turnbank sein, die den Raum in Bereiche für jüngere und ältere Kinder unterteilt. Bei größeren Räumen kann sie eine (weiche) Trennwand sein – mit Schienensystemen in der Decke können sogar unterschiedlich große Teilbereiche hergestellt werden. Die Nutzung lässt sich auch abgrenzen, indem zu bestimmten Zeiten der Raum ausschließlich für U3-Kinder zur Verfügung steht.</p>



<div style="height:44px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div style="height:51px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Raumbestandteile</h2>



<p>Ein Sportboden ist für Bewegungs- und Mehrzweckräume in Kitas nicht erforderlich. Aber der Fußboden muss belastbar, rutschhemmend sowie elastisch oder nachgiebig sein. Linoleum, Kork oder Kautschuk bieten sich beispielsweise an. Bei der Auswahl des Materials ist zu beachten, dass der Boden behaglich ist und nicht zu schnell kühl wird. Sonst drohen kalte Hände und Füße, weil die Jüngsten die meiste Zeit noch krabbeln.</p>



<p>Was für alle Bewegungsräume gilt: Die Wände müssen ebenflächig und glatt sein. Gegenstände wie etwa Heizungen dürfen nicht in den Bewegungsraum hineinragen, Fensterbänke nicht überstehen. Ecken und Kanten müssen gerundet, abgeschrägt oder verkleidet sein. Die Türklinken sollten in die Türen versenkt eingebaut werden, sogenannte „Turnhallenmuscheln“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Geräte und Matten</h2>



<p>Die Auswahl der Spiel- und Sportgeräte ist alters- und entwicklungsabhängig: Was Krabbelkinder herausfordert, kann die älteren U3-Kinder langweilen. Für die Jüngsten eignen sich Materialien, die alle Sinne ansprechen. Denn sie begreifen ihre Welt buchstäblich durch Greifen. Weiche Bälle, Tücher und leichte Schaumstoffelemente bieten sich dafür an. Außerdem Kriechtunnel, niedrige schräge Ebenen und Rutschen für die Bewegung an Geräten, aber auch Alltagsmaterialien wie Kartons oder Schuhschachteln. Kinder, die in ihrer Entwicklung weiter sind, können sich schon an größere Herausforderungen wie Turnbänke, Kästen, kleine Sprossen- und Kletterwände, Roll- und Balancierbretter oder ganze Bewegungslandschaften wagen.</p>



<p>Die Geräte müssen stabil aufgebaut sein und bei möglichen Stürzen einen Fallschutz bieten. Kissen oder Matratzen eignen sich dafür nicht. Doch auch bei Fallschutzmatten gibt es Unterschiede. Für Bodenübungen oder Sprünge von einem Kasten in den Stand sind die klassischen, festeren Turnmatten die erste Wahl. Drohen Abstürze aus größeren Höhen, etwa von der Kletterwand, schützen die dickeren Weichbodenmatten. Das Alter der Kinder und die maximale Absturzhöhe eines Geräts entscheiden darüber, ob ein Fallschutz nötig ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Prüfung und Aufsicht</h2>



<p>Die Geräte müssen regelmäßig einer Sicht- und Funktionsprüfung unterzogen werden: Sind die Oberflächen splitterfrei? Sitzen die Schrauben, Griffe, Tritte, Sprossen und Holme fest? Weisen die Matten Mulden, Höcker oder andere Verformungen auf? </p>



<p>Die Sicherheit der Geräte reicht aber nicht aus, um für die Kinder eine sichere Umgebung zu schaffen. Je jünger sie sind, desto weniger können sie selbst für ihre eigene Sicherheit sor-gen. Dafür brauchen sie eine Bezugsperson in ihrer Nähe. Die Aufsichtspflicht muss jederzeit sichergestellt sein.</p>


<div class="box-infos-green"> </p>
<h2 style="font-weight: 400; text-align: center;">Tipp!</h2>
<p style="font-weight: 400; text-align: center;">Ausführliche Informationen zur sicheren Verwendung von Matten gibt die Unfallkasse Hessen in der Broschüre „Bewegungsangebote in Kindertageseinrichtungen – Übungsvorschläge und sichere Gerätenutzung“:<br />
<a href="https://www.ukh.de/medium/bewegungsangebote-in-kindertageseinrichtungen-uebungsvorschlaege-und-sichere-geraetenutzung">www.ukh.de, Webcode: W340M331  </a></p>
<p style="font-weight: 400;"></div>



<p></p>


<div class="box-infos-blau"></p>
<h2 style="font-weight: 400; text-align: center;">Weitere Infos</h2>
<p style="font-weight: 400; text-align: center;">Die Anforderungen an einen Mehrzweck- und Bewegungsraum werden unter anderem hier beschrieben:<br />
<a href="https://www.sichere-kita.de/mehrzweckraum">www.sichere-kita.de/mehrzweckraum </a></p>
<p style="font-weight: 400; text-align: center;">Kinder unter drei Jahren sicher betreuen, Broschüre der Unfallkasse Baden-Württemberg (PDF):<br />
<a href="https://kurzelinks.de/0xyp">https://kurzelinks.de/0xyp</a></p>
<p style="font-weight: 400;"></div>



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		<title>So stellt man eine Unfallanzeige</title>
		<link>https://www.kinderkinder.dguv.de/so-stellt-man-eine-unfallanzeige/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 06:08:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2023]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Unfall]]></category>
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		<category><![CDATA[Unfallformular]]></category>
		<category><![CDATA[Unfallkasse]]></category>
		<category><![CDATA[Unfallversicherungsträger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In welchen Fällen soll die Kita einen Unfall bei der Unfallkasse anzeigen? Die amtlichen Erläuterungen der Unfallanzeige sagen dazu: Unfälle, die mit dem Besuch der Kita zusammenhängen, und Unfälle auf dem Weg zwischen Wohnung und Einrichtung sind anzuzeigen, wenn sie ärztlich behandelt werden müssen. Müssen auch Bagatellunfälle an die Unfallversicherungsträger gemeldet werden? Also etwa eigentlich &#8230; <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/so-stellt-man-eine-unfallanzeige/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„So stellt man eine Unfallanzeige“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>In welchen Fällen soll die Kita einen Unfall bei der Unfallkasse anzeigen?</h3>
<p>Die amtlichen Erläuterungen der Unfallanzeige sagen dazu: Unfälle, die mit dem Besuch der Kita zusammenhängen, und Unfälle auf dem Weg zwischen Wohnung und Einrichtung sind anzuzeigen, wenn sie ärztlich behandelt werden müssen.</p>
<h3>Müssen auch Bagatellunfälle an die Unfallversicherungsträger gemeldet werden? Also etwa eigentlich harmlose Beulen oder Schürfwunden, die Eltern sicherheitshalber ärztlich abklären lassen?</h3>
<p>Die Meldung erfolgt in solchen Fällen in der Regel durch die behandelnde Kinderärztin oder den Kinderarzt. Eventuell kann es sein, dass wir nachgelagert noch eine Unfallanzeige von der Kita anfordern. Trotzdem müssen natürlich auch solche kleineren Unfälle im Meldeblock (früheres Verbandbuch) dokumentiert werden.</p>
<h3>Wie genau wird eine Unfallanzeige gestellt?</h3>
<p>Entweder die Kitaleitung hat einen Ausdruck des Formulars und füllt diesen handschriftlich aus oder aber – deutlich besser – sie bearbeitet online eine elektronische Unfallanzeige. Das bringt für beide Seiten viele Vorteile. Die Informationen sind schneller bei den richtigen Personen und die Einrichtung hat direkt Zugriff auf ein Archiv aller Unfallanzeigen. Die meisten Unfallkassen bieten diesen Service inzwischen an, Informationen finden Sie im jeweiligen Internetauftritt. Außerdem kann man dies auch über das Serviceportal unter <a href="https://serviceportal-uv.dguv.de">https://serviceportal-uv.dguv.de</a> erledigen.</p>
<h3>Wer füllt das Formular aus und schickt es ab?</h3>
<p>Es zu prüfen und an den Unfallversicherungsträger zu übermitteln ist Sache der Leitung, solange diese Aufgabe innerhalb der Kita nicht auf eine andere Person übertragen wurde. Bei der elektronischen Unfallanzeige ist es auch gar nicht anders möglich. Die Kita kann und sollte sich aber zum Beispiel von Eltern den Unfallhergang schildern lassen, etwa wenn es einen Wegeunfall betrifft. Denn auch auf dem Weg zur Kita oder nach Hause sind Kinder gesetzlich unfallversichert.</p>
<h3>Gibt es etwas, das man besonders beachten muss?</h3>
<p>Am wichtigsten aus unserer Sicht ist es, das große Feld für die Schilderung des Unfallhergangs wirklich auszunutzen. Beschreiben Sie den Vorfall so genau wie möglich, so als ob Sie einem Bekannten eine Filmszene schildern. Also nicht nur: „Das Kind ist gestürzt“, sondern erklären Sie detailliert, wie es dazu gekommen ist. Vielleicht lag es an der Ablenkung durch das vorbeifahrende Feuerwehrauto, an Ungeschicklichkeit oder weil das Kind ein Hindernis übersehen hat. Das würde die Unfallkasse gern wissen, denn es erleichtert die Bearbeitung, erspart Nachfragen und Verwaltungsaufwand. Mit dem Wissen lassen sich künftige Unfälle vermeiden.</p>
<p><em>Die Fragen beantwortete <strong>Klaus Hendrik Potthoff</strong>, Geschäftsbereichsleiter Rehabilitation und Entschädigung bei der Kommunalen Unfallversicherung Bayern.</em></p>
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		<item>
		<title>Freund und Helfer</title>
		<link>https://www.kinderkinder.dguv.de/freund-und-helfer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 06:08:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[02/2023]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen aus der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Entlastung]]></category>
		<category><![CDATA[Helfer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin ein kommunikativer Mensch, der auf andere zugehen kann. Bei der Polizei war ich im Personalrat und habe mich um die Sorgen und Nöte der Kolleginnen und Kollegen gekümmert. Wenn ich jetzt in der Kita ein weinendes Kind sehe, dann tröste ich es. Oder ich spiele mit den Kindern, wenn ich mal in der &#8230; <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/freund-und-helfer/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Freund und Helfer“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ein kommunikativer Mensch, der auf andere zugehen kann. Bei der Polizei war ich im Personalrat und habe mich um die Sorgen und Nöte der Kolleginnen und Kollegen gekümmert. Wenn ich jetzt in der Kita ein weinendes Kind sehe, dann tröste ich es. Oder ich spiele mit den Kindern, wenn ich mal in der Gruppe bin – das ist für sie eine Abwechslung und sie nennen mich „Opa Bernhard“. Ich bin aber kein Erzieher und hätte mir den Beruf nicht so anstrengend vorgestellt. Ich versuche, die Fachkräfte zu entlasten, indem ich ihnen zum Beispiel die wöchentliche Essensbestellung abnehme oder den Telefondienst übernehme. Wenn Kinder Mal- oder Bastelvorlagen haben möchten, suche ich sie im Internet heraus, stimme sie mit den Erzieherinnen ab und drucke sie aus.</p>
<p><em>Der pensionierte Polizist Bernhard Thomas arbeitet seit 2007 </em><br />
<em>ehrenamtlich in der Evangelischen Kita Sternenwelt in Frankfurt und unterstützt die Fachkräfte insbesondere bei Verwaltungsaufgaben.</em></p>
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