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	<title>04/2019 Archive - KinderKinder</title>
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	<description>Sicherheit &#38; Gesundheit in Kindertageseinrichtungen</description>
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	<item>
		<title>Das Elefanten-Problem</title>
		<link>https://www.kinderkinder.dguv.de/das-elefanten-probelm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2019 06:30:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04/2019]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nur einen kurzen Moment. So lange ist die Erzieherin Petra Schmauder mit ihrer Aufmerksamkeit erst bei dem wild tobenden Mädchen und dann bei dem Jungen, der stolz sein Bauwerk erklärt. Dieses Zeitfenster reicht Marius (Name geändert), um das Elefanten­-Problem zu lösen. Eigentlich wollte der Dreijährige das graue Tier malen – mit Hilfe des „Zeichenschule“­ Buchs. &#8230; <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/das-elefanten-probelm/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Das Elefanten-Problem“ </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nur einen kurzen Moment. So lange ist die Erzieherin Petra Schmauder mit ihrer Aufmerksamkeit erst bei dem wild tobenden Mädchen und dann bei dem Jungen, der stolz sein Bauwerk erklärt. Dieses Zeitfenster reicht Marius (Name geändert), um das Elefanten­-Problem zu lösen.</p>
<p>Eigentlich wollte der Dreijährige das graue Tier malen – mit Hilfe des „Zeichenschule“­ Buchs. Weil das nicht gelang, hat er das Tier sorgsam ausgeschnitten. Und sich dann fix aufs Außen­gelände der Kita verabschiedet. Jetzt klafft ein Loch in der Buchseite.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<ul>
<li>Kinder dürfen sich angstfrei ausprobieren</li>
<li>Bewusst mit der Sprache umgehen</li>
<li>Statt Kritik: Fokus auf Stärken</li>
<li>Lösung für schwierige Situationen im Rollenspiel suchen</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Aus Erfahrungen lernen</h2>
<p>Kinder und ihr Verhalten nicht negativ zu be­werten – darauf legen die pädagogischen Fach­kräfte dieser Kita großen Wert. 122 Kinder besu­chen die Einrichtung, 21 Erzieherinnen arbeiten hier. „Die Kinder müssen etwas falsch machen dürfen, um es richtig machen zu können“, sagt Petra Schmauder. Dabei ist das Verhalten der pä­dagogischen Fachkräfte von großer Bedeutung: Sie können die Kinder so unterstützen, dass sie durch Fehler nicht entmutigt werden. Die Kinder dürfen sich hier angstfrei ausprobieren und aus ihren Erfahrungen lernen und stark werden.</p>
<p>Die Erzieherin wird deshalb später zu Marius sa­gen: „Ich finde es schön, dass du dir beim Aus­schneiden so große Mühe gegeben hast.“ Dann blättert sie gemeinsam mit dem Jungen das Buch durch, lenkt seine Aufmerksamkeit auf die Lücke. Was tun, damit der Elefant wieder abge­malt werden kann? Gemeinsam suchen sie eine Lösung – und kleben den Elefanten wieder ein.</p>
<figure id="attachment_1687" aria-describedby="caption-attachment-1687" style="width: 3815px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-1687 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/KinderKinder_4_19_Seite_08-e1572453714185.jpg" alt="" width="3815" height="2543" srcset="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/KinderKinder_4_19_Seite_08-e1572453714185.jpg 3815w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/KinderKinder_4_19_Seite_08-e1572453714185-263x175.jpg 263w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/KinderKinder_4_19_Seite_08-e1572453714185-300x200.jpg 300w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/KinderKinder_4_19_Seite_08-e1572453714185-768x512.jpg 768w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/KinderKinder_4_19_Seite_08-e1572453714185-1440x960.jpg 1440w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/KinderKinder_4_19_Seite_08-e1572453714185-250x167.jpg 250w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/KinderKinder_4_19_Seite_08-e1572453714185-1392x928.jpg 1392w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/KinderKinder_4_19_Seite_08-e1572453714185-580x387.jpg 580w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/KinderKinder_4_19_Seite_08-e1572453714185-379x253.jpg 379w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/KinderKinder_4_19_Seite_08-e1572453714185-238x159.jpg 238w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/KinderKinder_4_19_Seite_08-e1572453714185-214x143.jpg 214w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/KinderKinder_4_19_Seite_08-e1572453714185-368x245.jpg 368w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-1687" class="wp-caption-text">Die Kinder dürfen sich angstfrei ausprobieren und aus ihren Erfahrungen lernen.</figcaption></figure>
<h2>Die Kinder ernst nehmen</h2>
<p>Die positive und achtsame Grundhaltung zu den Kindern und die damit verbundene wertschät­zende Kommunikation haben im Evangelischen Kindergarten Hülben einen so hohen Stellen­wert, dass sie im pädagogischen Konzept fest­geschrieben sind. Sie waren Thema von päda­gogischen Tagen, die Erzieherinnen besuchen entsprechende Fortbildungen, außerdem gibt es einen Elternabend zum Thema „Positiv spre­chen mit Kindern“.</p>
<p>Anstatt zu bewerten, wird hier viel zugehört. Wenn ein Kind das andere schlägt, fragen die Erzieherinnen nach den Gefühlen, die dahinter stehen. Wie ging es dir? Was glaubst du, wie es dem anderen Kind ging? Was können wir tun, um das zu ändern? Kita­-Leiterin Marion Lüer ist überzeugt: „Nur wenn ein Kind ernst genommen und beteiligt wird, setzt sich ein positiver Lern­prozess in Gang.“ Deshalb wird gemeinsam mit den Kindern nach Lösungen gesucht. Die Kinder lernen, dass sie etwas bewirken können und werden gestärkt.</p>
<p>Mit Sprache gehen die Erzieherinnen sehr bewusst um. „Man visualisiert das, was gesagt wird – auch wenn ein ,nicht‘ eingefügt ist“, sagt Marion Lüer und führt ein Beispiel an: „Welches Bild entsteht, wenn ich sage: Denken Sie nicht an einen rosa Elefanten!“ Entsprechend gelte für Kinder: Auch wenn etwas negativ formuliert wird, visualisieren sie das beschriebene Bild.</p>
<p>Deshalb versuchen die Erzieherinnen den Kindern zu sagen, was sie wollen – und nicht, was sie nicht wollen. Statt „So fällst du gleich runter!“, „Wirf nicht mit den Bausteinen!“ oder „Renn nicht auf die Straße!“ wird gesagt „Halt dich fest!“, „Leg die Bausteine hin!“ oder „Bleib stehen!“. Klare Ansagen in kritischen Situati­onen sind problemlos möglich. Aber eben im Positiven formuliert.</p>
<figure id="attachment_1746" aria-describedby="caption-attachment-1746" style="width: 5335px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-1746 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/2L2A6534-e1572694068118.jpg" alt="" width="5335" height="3557" srcset="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/2L2A6534-e1572694068118.jpg 5335w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/2L2A6534-e1572694068118-263x175.jpg 263w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/2L2A6534-e1572694068118-300x200.jpg 300w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/2L2A6534-e1572694068118-768x512.jpg 768w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/2L2A6534-e1572694068118-1440x960.jpg 1440w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/2L2A6534-e1572694068118-250x167.jpg 250w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/2L2A6534-e1572694068118-1392x928.jpg 1392w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/2L2A6534-e1572694068118-580x387.jpg 580w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/2L2A6534-e1572694068118-379x253.jpg 379w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/2L2A6534-e1572694068118-238x159.jpg 238w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/2L2A6534-e1572694068118-214x143.jpg 214w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/2L2A6534-e1572694068118-368x245.jpg 368w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-1746" class="wp-caption-text">Anstatt das Verhalten von Kindern zu bewerten, wird hier viel zugehört.</figcaption></figure>
<h2>Rollenspiel in Teamsitzungen</h2>
<p>Schwieriger sind andere Situationen. Die Kita­ Leiterin erzählt von einem Jungen, der ständig zum Petzen kommt – manchmal alle paar Minuten. Das kostet die Erziehrinnen viel Energie und Nerven. Solche Situationen werden dann zum Thema in Dienstbesprechungen.</p>
<p>Hier hinterfragen die pädagogischen Fachkräfte: Was macht das Verhalten des Jungen mit uns? Was steckt hinter seinem Verhalten? In Rollen­ spielen werden Situationen nachgestellt und Lösungen für alle Beteiligten gesucht. Vielleicht hat er einen besonderen Gerechtigkeitssinn? Anstatt „Du sollst nicht ständig petzen“ sagen die Erzieherinnen im Rollenspiel: „Ich habe alles im Griff. Komm, wir setzen uns zusammen hin und schauen zu, was passiert, wenn wir nicht eingreifen.“</p>
<p>Das kostet Zeit und gelingt im Kitaalltag nicht im­mer. „Wir sind alle nicht perfekt – das Scheitern passiert täglich“, sagt Marion Lüer. Natürlich kommt es vor, dass eine Erzieherin unfreundlich oder laut wird. „Oft steckt Überforderung dahin­ter.“ Aber auch dann gibt es immer die Möglich­keit, einen zweiten Anlauf zu nehmen, einen zweiten Satz zu den Kindern zu sagen.</p>
<p>Und statt ihren Mitarbeiterinnen Vorwürfe zu machen, setzt die Leiterin dann auf eine Aus­zeit für die Betroffene, manchmal im Dienst­zimmer mit einer Tasse Tee. Ein wertschätzen­des Miteinander – der Anspruch gilt auch für den Umgang der Leiterin mit den Erzieherinnen und innerhalb des Teams. „Die Arbeit im Team macht mehr Spaß, wenn jeder weiß, dass man Fehler machen darf“, sagt Marion Lüer. Hier sieht sie sich als Leitungskraft ganz wesentlich in der Verantwortung. „Wenn es den Erzieherin­nen gut geht, geht es auch den Kindern gut.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-checkliste-rot"></p>
<h2 style="text-align: center;">MERKMALE EINER OFFENEN FEHLERKULTUR</h2>
<p>Wer Fehler offen anspricht, trägt viel zu Sicherheit und Gesundheit bei. In einer offenen Fehlerkultur werden Fehler nicht verheimlicht, sondern als Entwicklungs­- und Lernchancen für alle verstanden. So kann eine Kita sicherer und gesünder gestaltet werden. Merkmale einer offenen Fehlerkultur:</p>
<ul>
<li>Führungskräfte, Beschäftigte, Kinder und Eltern gehen gleichermaßen offen mit Fehlern um.</li>
<li>Eine konstruktive Fehlerkultur ist in das pädagogische Leitbild der Kita aufgenommen.</li>
<li>Fehler und Risiken, die sich daraus ergeben, werden transparent gemacht und analysiert. Daraus werden Maßnahmen abgeleitet und umgesetzt.</li>
<li>Beinahe-­Unfälle werden erfasst und ausgewertet. Präventionsmaßnahmen werden abgeleitet und umgesetzt.</li>
<li>Kontinuierliche Verbesserungssysteme und ­-prozesse sind eingeführt und werden umgesetzt.</li>
<li>Gespräche werden ohne Schuldzuweisung und konstruktiv durchgeführt.</li>
</ul>
<p style="text-align: center;">Mehr zum Thema Fehlerkultur enthält die<br />
<span class="marker_kommmitmensch">komm<span class="marker_kommmitmensch_mit">mit</span>mensch</span>-Kampagne der DGUV: <a href="https://www.kommmitmensch.de" target="_blank" rel="noopener">www.kommmitmensch.de</a></p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-1648 aligncenter" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/08/Logo_kommmitmensch-e1566323664592.jpg" alt="" width="300" height="104" srcset="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/08/Logo_kommmitmensch-e1566323664592.jpg 300w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/08/Logo_kommmitmensch-e1566323664592-263x91.jpg 263w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/08/Logo_kommmitmensch-e1566323664592-250x87.jpg 250w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/08/Logo_kommmitmensch-e1566323664592-238x83.jpg 238w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/08/Logo_kommmitmensch-e1566323664592-214x74.jpg 214w" sizes="(max-width: 300px) 85vw, 300px" /></p>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kerzen in der Kita</title>
		<link>https://www.kinderkinder.dguv.de/kerzen-in-der-kita/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2019 06:29:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04/2019]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist Mitte November und der kleine Paul hat Geburtstag. Seine Mama hat ihm einen Kuchen gebacken, den er an diesem Tag mit in die Kita bringt. Fünf Jahre ist Paul jetzt – fünf Kerzen zieren den Kuchen. Gespannt sitzen die Kinder um den großen Tisch, als die Erzieherin die Kerzen anzündet. „Oh wie schön &#8230; <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/kerzen-in-der-kita/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Kerzen in der Kita“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Mitte November und der kleine Paul hat Geburtstag. Seine Mama hat ihm einen Kuchen gebacken, den er an diesem Tag mit in die Kita bringt. Fünf Jahre ist Paul jetzt – fünf Kerzen zieren den Kuchen. Gespannt sitzen die Kinder um den großen Tisch, als die Erzieherin die Kerzen anzündet. „Oh wie schön das leuchtet“, sagt ein Mädchen. Dann darf Paul die Kerzen auspusten. Vor Aufregung beugt er sich zu weit vor und bevor die Erzieherin einschreiten kann, hat er sich die Wimpern versengt.</p>
<p>„Grundsätzlich ist Feuer in Kitas nicht verbo­ten“, erklärt Christina Trebus, Aufsichtsperson der Unfallkasse Sachsen­-Anhalt. Um Unfälle zu vermeiden, entscheiden sich viele Träger den­noch für ein Verbot. Das hält Christina Trebus für keine gute Lösung: „Es ist wichtig, Kindern den richtigen Umgang mit Feuer von klein auf zu ver­mitteln.“ Denn eine gute Brandschutz­ und Feu­ererziehung kann schlimme Unfälle verhindern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<ul>
<li>Kinder müssen sicheren Umgang mit Feuer lernen</li>
<li>Pädagogische Fachkräfte können dafür sensibilisieren</li>
<li>Verhalten im Notfall üben</li>
<li>Auf Adventskränze verzichten</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Löschwasser bereitstellen</h2>
<p>Projekttage zum Thema Kerzen oder Feuer kön­nen dabei hilfreich sein. „Es muss natürlich auf vieles geachtet werden“, erklärt die Aufsichts­person. Löschmaterial wie ein Eimer Wasser muss immer griffbereit sein. Eine feuerfes­te, nicht brennbare Unterlage ist Pflicht. „Die Kerze sollte außerdem immer stabil stehen.“ Außerdem ist schwer entflammbare Kleidung an den Projekttagen wichtig. Christina Trebus erklärt: „Baumwollkleidung ist schwerer ent­flammbar als beispielsweise Kleidung aus Polyester.“</p>
<p>Die pädagogischen Fachkräfte müssen vorher mit den Kindern die Regeln besprechen: Lange Haare zusammenbinden. Auf anliegende Kleidung achten. Sicheren Abstand halten. Feuer nur unter Aufsicht eines Erwachsenen anzünden. „Man sollte den Kindern erklä­ren, dass ein schönes sicheres Feuer nichts kaputt macht“, sagt Christina Trebus. Damit bleibt sie in der Sprache der Kinder. Mit einem schönen Feuer ist gemeint: Alles ist hinterher so wie vorher und das Feuer ist von den Kindern beherrschbar. Außerdem gilt: Feuer darf niemals unbeaufsichtigt sein und muss im Anschluss stets gelöscht werden. Sind die Regeln verinner­licht, kann man mit älteren Kindern auch das Anzünden eines Streichholzes üben.</p>
<h2>Im Ernstfall Hilfe holen</h2>
<p>Neben dem Feuermachen und dem richtigen Um­gang mit brennenden Kerzen sollte mit den Kin­dern aber auch geübt werden, wie man sich im Notfall verhält. Offen sagen, wenn ein Feuer un­heimlich wird, und im Ernstfall Hilfe holen – die Kinder müssen wissen, dass das wichtig ist. „Frü­he Brandschutzerziehung mindert die Gefahr, dass Kinder heimlich zündeln und es zu schwe­ren Unfällen kommt“, erklärt Christina Trebus.</p>
<p>Das ist auch in der Weihnachtszeit besonders wichtig. Wenn es draußen kalt ist, es überall glitzert und Kerzen brennen. Dann dekorieren viele Kitas ihre Räume mit Weihnachtsschmuck. „Adventskränze mit echten Kerzen können ge­fährlich werden, denn das trockene Material fängt schnell Feuer.“ In Kitas sollte man deshalb darauf verzichten. Stattdessen kann man zu Be­ginn jeder Woche symbolisch gemeinsam eine Kerze anzünden, ein Lied singen und sie danach wieder löschen. So gelingt eine besinnliche und sichere Vorweihnachtszeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2 style="text-align: center;">SICHERES FEUER</h2>
<ul>
<li>Feuer nie unbeaufsichtigt brennen lassen</li>
<li>Kerzen standsicher auf feuerfeste und nicht brennbare Unterlage stellen</li>
<li>Feuer nie in direkter Nähe von brennbarem Material<br />
(Vorhänge, Deko etc.)</li>
<li>Auf die Kleidung der Kinder achten: keine weite, flatternde, schnell entflammbare Kleidung</li>
<li>Haare zurückbinden</li>
<li>Mit Wasser gefüllten Eimer oder Gießkanne griffbereit platzieren</li>
<li>Kerzen nicht auspusten, sondern Kerzenlöscher nutzen</li>
<li>Zuvor noch einmal mit den Erste­-Hilfe­-Regeln vertraut machen</li>
<li>Verbrennungen sofort mit fließendem, kaltem Wasser kühlen</li>
</ul>
<p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Schutz vor schweren Stürzen</title>
		<link>https://www.kinderkinder.dguv.de/schutz-vor-schweren-stuerzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2019 06:29:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04/2019]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stolpern, Rutschen oder Stürzen zählen zu den häufigsten Unfallursachen. Die Folgen reichen von leichten Prellungen über Verstauchungen bis hin zu Knochenbrüchen oder gar Schädelbrüchen und Wirbelsäulenverletzungen. Um das Risiko von Unfällen möglichst gering zu halten, lohnt sich für Kitas, Stolperfallen genauer in den Blick zu nehmen. Ein großes Risiko bergen beispielsweise Treppen. Auf ihnen kommt &#8230; <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/schutz-vor-schweren-stuerzen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Schutz vor schweren Stürzen“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Stolpern, Rutschen oder Stürzen zählen zu den häufigsten Unfallursachen. Die Folgen reichen von leichten Prellungen über Verstauchungen bis hin zu Knochenbrüchen oder gar Schädelbrüchen und Wirbelsäulenverletzungen. Um das Risiko von Unfällen möglichst gering zu halten, lohnt sich für Kitas, Stolperfallen genauer in den Blick zu nehmen. Ein großes Risiko bergen beispielsweise Treppen. Auf ihnen kommt es immer wieder zu schlimmen Stürzen und schweren Verletzungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<ul>
<li>Stolpern und Stürze können schwere Verletzungen verursachen</li>
<li>Schmutz entfernen, Stolperfallen ausmachen</li>
<li>Gefährdungsbeurteilung erstellen</li>
<li>Im Team für das Thema sensibilisieren</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>In der Kita „Kleine Hände“ in Kiel führt eine Steintreppe hinab zum Turnraum. In der Einrich­tung sind alle pädagogischen Fachkräfte für das Risiko sensibilisiert und wissen: Hier gilt beson­dere Vorsicht. Deshalb sind die Stufen gut aus­geleuchtet und die Erzieherinnen und Erzieher nutzen den Handlauf. Damit sorgen diese nicht nur für ihre eigene Sicherheit. Sie sind auch ein Vorbild für die Kinder, für die auf beiden Seiten ein extra Handlauf in kindgerechter Höhe be­festigt ist. Eine andere Treppe, ein anderes Risi­ko: Zur Hochebene im Gruppenraum führt eine Holztreppe. Die Stufen sind mit einem Rutsch­schutz versehen, damit niemand ins Schlittern kommt.</p>
<h2>Gute Beleuchtung hilft</h2>
<p>Die Kita wurde erst vor fünf Jahren gebaut. „Jede Auflage wurde erfüllt“, sagt die Leiterin Dunja Betinski. Sowohl beim Neubau des Holzhauses als auch bei der Gestaltung des Außengeländes wurde viel Wert auf Sicherheit gelegt. Aber auch in älteren Einrichtungen können Träger, Leitung und Fachkräfte viel tun, um Arbeitsunfälle zu vermeiden.</p>
<p>In vielen Kitas entpuppen sich beispielsweise alte Teppiche oder Kabel als Stolperfallen. Die­se sollten entfernt werden. Treppenstufen kön­nen auch nachträglich mit rutsch­hemmenden Materialien versehen, zusätzliche Handläufe und gute Be­leuchtung angebracht werden. Bei solchen Maßnahmen berät gerne die Aufsichtsperson des zuständi­gen Trägers der Unfallversicherung.</p>
<p>Vorbildlich ist es in der Kita „Kleine Hände“: Die Teppiche in den Gruppenräumen wurden extra so angefertigt, dass sie genau in die Ecken passen.</p>
<p>Fußmatten sind fest im Boden eingelassen. Nichts steht am Rand über, verschiebt sich oder rollt sich hoch. In der Kita gibt es auch genügend Abstellmöglichkeiten, dadurch wird die Stolper­gefahr durch herumstehende Gegenstände ge­senkt.</p>
<h2>Vorsicht bei Nässe</h2>
<p>Ein weiterer Risikofaktor ist das Wetter. Nässe, Matsch und Schmutz machen die Böden schnell rutschig. Deshalb gilt in der Kieler Kita die Re­gel: Vor der Tür die Schuhe ausziehen! „So wird der Boden gar nicht erst dreckig“, sagt Dunja Betinski. Trotzdem ist bei Nässe generell Vor­sicht angesagt. Einmal pro Jahr kommt ein Experte vom TÜV vorbei und berät das Team. Die Leiterin legt Wert darauf, dass kaputte Dinge – egal ob Spielzeug oder Möbel – nicht mehr benutzt werden. „Das wird sofort repariert oder weggeschmissen“, sagt sie. „Da fackeln wir nicht lange.“</p>
<p>Ein Stolperfaktor, der sich in den Einrichtun­gen nicht gänzlich vermeiden lässt, ist herum­liegendes Spielzeug. „Wir sind schließlich ein Kindergarten“, betont Dunja Betinski. Hier ist es wichtig, dass die pädagogischen Fachkräfte sich dieser Gefahren bewusst sind. Sie müssen auch in stressigen Situationen Ruhe bewahren und Fehltritte vermeiden.</p>
<p>Ein Instrument, um das Risiko von Arbeitsunfäl­len zu mindern, ist die Gefährdungsbeurteilung. Zusätzlich kann es hilfreich sein, eine Teambe­sprechung zum Thema „Risiken für Arbeitsunfäl­le in unserer Kita“ durchzuführen. Dabei können die pädagogischen Fachkräfte mögliche Gefah­renstellen benennen und gemeinsam nach Lö­sungen suchen. Dadurch können nicht nur ver­steckte Gefahren im Arbeitsalltag aufgedeckt werden – die bewusste Auseinandersetzung mit dem Thema sensibilisiert und kann zu Ver­haltensänderungen führen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-checkliste-rot"></p>
<h2 style="text-align: center;">SO KÖNNEN STOLPERGEFAHREN GEMINDERT WERDEN</h2>
<ul>
<li>Stolperfallen wie Spielzeug oder Teppichkanten<br />
beseitigen oder im Blick behalten</li>
<li>Treppenstufen mit Rutschhemmung versehen</li>
<li>Für genug Licht sorgen</li>
<li>Abstellmöglichkeiten einrichten, um Wege freizuhalten</li>
<li>Teppiche mit hochgebogenen Rändern aussortieren</li>
<li>Haltgebende Schuhe mit rutschhemmender Sohle tragen</li>
<li>Schmutzige Böden direkt saubermachen</li>
<li>Besondere Vorsicht bei Nässe</li>
<li>Nicht in Hektik geraten</li>
</ul>
<p style="text-align: center;">Mehr zu Stolper-, Rutsch- und Sturzunfällen und organisatorischen Maßnahmen unter: www.dguv.de:<br />
<a href="https://www.dguv.de/de/praevention/themen-a-z/stolperunfaelle/massnahmen/index.jsp" target="_blank" rel="noopener">Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle &#8211; Organisatorische Maßnahmen</a><br />
und<br />
<a href="https://www.dguv.de/de/praevention/themen-a-z/stolperunfaelle/verhaltensregeln/index.jsp" target="_blank" rel="noopener">Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle &#8211; Verhaltensregeln</a></p>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2 style="text-align: center;">GEFÄHRDUNGSBEURTEILUNG</h2>
<p style="text-align: center;">Online­-Gefährdungs­beurteilung für Kinderagesstätten:<br />
<a href="https://www.bgw-online.de/DE/Arbeitssicherheit-Gesundheitsschutz/Gefaehrdungsbeurteilung/Gefaehrdungsbeurteilung-online/Gefaehrdungsbeurteilung-Kita/Gefaehrdungsbeurteilung-Kinderbetreuung_node.html" target="_blank" rel="noopener">www.bgw-online.de/gefaehrdungsbeurteilung-kita</a></p>
<p style="text-align: center;">Handlungshilfe für Gefährdungsbeurteilung in Kitas:<br />
<a href="http://www.sichere-kita.de" target="_blank" rel="noopener">www.sichere-kita.de</a></p>
<p></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/schutz-vor-schweren-stuerzen/">Schutz vor schweren Stürzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de">KinderKinder</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bakterien auf der Spur</title>
		<link>https://www.kinderkinder.dguv.de/bakterien-auf-der-spur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2019 06:28:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04/2019]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf der Suche nach Bakterien sind die Kinder mit einer Lupe duch die Kita gezogen, sie haben Zahnpastakleckse am Wasch­becken untersucht und Schmutz an Türklinken entdeckt. Vier Wochen lang haben die Mäd­chen und Jungen in der griechisch­-deutschen Kita Filia des Diakonischen Werks Steglitz und Teltow­Zehlendorf e. V. spielerisch gelernt, wie Krankheiten übertragen werden und warum &#8230; <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/bakterien-auf-der-spur/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Bakterien auf der Spur“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Suche nach Bakterien sind die Kinder mit einer Lupe duch die Kita gezogen, sie haben Zahnpastakleckse am Wasch­becken untersucht und Schmutz an Türklinken entdeckt. Vier Wochen lang haben die Mäd­chen und Jungen in der griechisch­-deutschen Kita Filia des Diakonischen Werks Steglitz und Teltow­Zehlendorf e. V. spielerisch gelernt, wie Krankheiten übertragen werden und warum Hygiene so wichtig ist. „Die Kinder haben her­ausgefunden, dass sie Bakterien nicht sehen können“, erzählt Kita­-Leiterin Andrea Below, „aber dass Bakterien trotzdem da sind und krank machen können.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<ul>
<li>Projekt mit Experimenten, Spielen und Exkursionen</li>
<li>Kinder spielerisch für Hygiene sensibilisieren</li>
<li>Eltern mit einbeziehen</li>
<li>Ziel: weniger kranke Kinder und Fachkräfte</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gegen Ende vergangenen Winters war bei Eltern der Eindruck entstanden, dass in der Kita mehr Krankheiten auftraten als sonst. Die Leiterin klärte auf, dass es nicht mehr Fälle gab als in anderen Jahren. Trotzdem nutzte das Team den Anlass, um Hygiene in der Kita mit einem Pro­jekt groß zum Thema zu machen. Jede Fachkraft übernahm ein pädagogisches Angebot. Zudem erarbeiteten sie gemeinsam einen eigenen Hygieneplan für die Einrichtung, den sie den Eltern vorstellten.</p>
<h2>Schimmeltest mit Toastbrot</h2>
<p>Zwei Erzieherinnen führten zur Einführung ein Theaterstück mit Handpuppen auf. Außerdem konnten die Kinder mehrere Experimente aus­probieren. Zum Beispiel fassten sie Toastbrot mit schmutzigen und sauberen Fingern an – und beobachteten, wie schnell sich Schimmel bilde­te. Ein anderes Mal tauchten sie ihre Hände in Mehl, hinterließen überall weiße Spuren und fanden heraus: „Mehl haftet überall, so wie Bakterien, aber genauso gut lässt es sich abwa­schen.“ Die Mädchen und Jungen stellten selbst Seife her, bastelten Bakterien aus Filz, pinsel­ten Plakate mit wichtigen Regeln und trällerten Lieder über das richtige Händewäschen. Sie üb­ten, wie sie richtig husten und worauf es beim Nase­- und Zähneputzen ankommt.</p>
<p>Dörte Göritz von der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) weiß, dass sich nicht alle Hygienevorschriften mit dem Kita-­Alltag strikt in Einklang bringen lassen. Eigentlich, berichtet die Expertin, müss­ten sich Erzieher und Erzieherinnen nach jedem Körperkontakt die Hände desinfizieren. „In der Realität ist das so nicht immer umzusetzen.“ Aber es gebe Standards, die es einzuhalten gel­te. Dazu gehöre: „Nach dem Klo und vor dem Essen, Händewaschen nicht vergessen.“ Ihrer Meinung nach ist es wichtig, immer wieder ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie sich Krank­heiten übertragen. „Das sorgt bei Kindern für Aha­-Effekte. Und bei Erwachsenen auch.“</p>
<p>So war es auch in der Kita Filia. Vorher war im­mer mal ein Kind ohne Händewaschen aus dem Bad entwischt. „Das hat sich durch das Projekt geändert“, sagt die Leiterin. Die Fachkräfte ha­ben jetzt einen ganz anderen Blick auf das Thema. Wichtig war Andrea Below, auch die Eltern einzubinden. „Nur gemeinsam können wir dazu beitragen, dass die Kinder gesund bleiben.“ In einem Elternbrief bat sie darum, auf frische Unterwäsche zu achten und – ganz wichtig – kranke Kinder zu Hause zu behalten.</p>
<h2>Berufe der Eltern einbeziehen</h2>
<p>Eine Mutter arbeitet an der Universität, sie brachte ein Mikroskop mit und ließ die Kinder etwas Wasser aus dem Teich untersuchen. Die Kleinen waren erstaunt, wie viele Lebewesen sich dort tummeln. Ein Vater ist Zahnarzt und machte die Kinder in seiner Praxis mit Mund­hygiene vertraut. Zum Abschluss des Projekts nahm jedes Kind an einem Quiz teil und bekam eine kleine Medaille.</p>
<p>Dörte Göritz ist überzeugt, dass es auf jeden Fall einen Unterschied macht, wenn Kitas auf Hygi­ene achten. Die Zahl der Infektionen lasse sich dadurch reduzieren. Für die Kita Filia steht fest: „So ein Projekt machen wir jetzt jedes Jahr.“ Denn Kinder, Fachkräfte und Eltern haben nicht nur viel gelernt – es hat auch allen großen Spaß gemacht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2 style="text-align: center;">MEHR ZUM THEMA</h2>
<p style="text-align: center;">„Hautschutz­ und Händehygieneplan für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kinder­tagesstätte“;<br />
Broschüre der BGW; Download unter:<br />
<a href="https://www.bgw-online.de/DE/Medien-Service/Medien-Center/Medientypen/BGW-Broschueren/Hautschutzplaene/BGW06-13-130_Hautschutzplan-Kindertagesstaette.html" target="_blank" rel="noopener">www.bgw-online.de</a></p>
<p style="text-align: center;">Hinweise zur Hygiene finden Sie bei Ihrem zuständigen Landes­gesundheitsamt</p>
<p style="text-align: center;">„Händehygiene in Kinder­tageseinrichtungen“ Broschüre der KUVB;<br />
Download unter: <a href="https://www.kuvb.de/fileadmin/daten/dokumente/GBI/Kitas/KUVB_Haendyhygiene_Broschuere_72dpi.pdf" target="_blank" rel="noopener">www.kuvb.de</a></p>
<p style="text-align: center;"></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-checkliste-rot"></p>
<h2 style="text-align: center;">WICHTIGE HYGIENEMASSNAHMEN IN KITAS</h2>
<ul>
<li>Hände regelmäßig waschen und desinfizieren.</li>
<li>Seifenspender statt Stückseife, möglichst ohne<br />
Farb­ und Duftstoffe verwenden.</li>
<li>Beim Wickeln oder Beseitigen von Erbrochenem<br />
immer Schutzhandschuhe anziehen.</li>
<li>Auf der Toilette nur Papierhandtücher benutzen.</li>
<li>Windeleimer regelmäßig leeren.</li>
<li>Zahnbürsten ordentlich trennen und kennzeichnen, zudem sollten sie für die Kinder nicht frei zugänglich sein.</li>
<li>Hygieneplan der Kita regelmäßig überprüfen und anpassen.</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Kinder müssen Grenzen ausloten</title>
		<link>https://www.kinderkinder.dguv.de/kinder-muessen-grenzen-ausloten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2019 06:29:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04/2019]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Kita „Kleine Hände“ in Kiel dürfen die Kinder auf Bäume klettern, sich an Ästen hochziehen und auf Mauern balancieren. Dabei kann es passieren, dass sie sich mal den Arm aufschürfen oder das Knie aufschlagen. Doch der Erzieher Kim Betinski ist überzeugt: „Je mehr Erfahrungen die Kinder machen, desto sicherer werden sie.“ Und desto &#8230; <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/kinder-muessen-grenzen-ausloten/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Kinder müssen Grenzen ausloten“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Kita „Kleine Hände“ in Kiel dürfen die Kinder auf Bäume klettern, sich an Ästen hochziehen und auf Mauern balancieren. Dabei kann es passieren, dass sie sich mal den Arm aufschürfen oder das Knie aufschlagen. Doch der Erzieher Kim Betinski ist überzeugt: „Je mehr Erfahrungen die Kinder machen, desto sicherer werden sie.“ Und desto weniger schlim­me Unfälle passieren.</p>
<p>Das ist auch die Haltung von Herbert Hartmann von der Unfallkasse Hessen. Er betont, dass Kinder in ihrer Entwicklung lernen müssten, mit Gefahren richtig umzugehen. „Dazu gehört, dass auch mal etwas schiefgeht.“ In erster Linie handelt es sich um Stürze, meist mit harmlosen Folgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="liste-kurzgesagt-rot"></p>
<h2><strong>KURZ GESAGT!</strong></h2>
<ul>
<li>Kleine Unfälle sind wichtig für die Entwicklung</li>
<li>Kinder müssen lernen, Gefahren selbst einzuschätzen</li>
<li>Klare Regeln und Einbezug des Trägers geben Sicherheit</li>
<li>Den Eltern im Gespräch Ängste nehmen</li>
</ul>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Keine Angst vor Verletzungen</h2>
<p>In Ausnahmen könne es vorkommen, dass sich jemand den Arm breche, sagt Herbert Hartmann. Aber in der Regel seien schwere Unfälle in Kitas selten. Meist ereigneten sie sich auf dem Weg zur Einrichtung, im Auto oder zu Fuß. Für die Aufsichtsperson der Unfallkasse steht fest: „Die Kita ist ein sicherer Ort.“</p>
<p>Deshalb müssen Kinder ihre Gren­zen ausloten, immer wieder. „Sonst fehlt ihnen ein Stück Lebens­fähigkeit“, so Herbert Hartmann. Kitas sollten Kindern ermöglichen, altersgemäß mit sogenannten Basisgefahren umzugehen. Zum Beispiel mit Höhe. Wenn ein Kind irgendwo runterspringt, spürt es ab einer gewissen Höhe: Die Füße schlagen hart auf den Boden, die Soh­len brennen. Eine wichtige Erfahrung. „Das Kind hat gemerkt: Ab dieser Höhe tut es weh. Danach kommt irgendetwas Schlimmes“, sagt Herbert Hartmann. Nur so entwickelten Kinder einen sicheren Umgang mit Höhe oder Glätte. Je älter sie würden, desto wichtiger werde ihr eigenes Verhalten für ihre Sicherheit.</p>
<p>Doch viele Eltern hätten panische Angst vor Ver­letzungen. Der Fachmann berichtet von einer Mut­ter, die nicht wollte, dass ihr Kind in der Kita eine Treppe benutzt. Zu groß war ihre Sorge vor einem Sturz. „Da müssen Kitas gegenhal­ten“, meint Herbert Hartmann, „aber reflektiert.“ Einrichtungen sollten sich bewusst mit dem Thema ausei­nandersetzen. So könnten sie Eltern pädagogisch erklären, wie sich Kin­der entwickelten und warum kleine Gefahren be­wusst in Kauf genommen werden müssten. „Das nimmt Ängste und kann die Rolle der Erzieherin­nen und Erzieher stärken.“ Wichtig sei zudem, den Träger einzubeziehen und das Thema im Kon­zept zu verankern. Das gebe auch dem Team Si­cherheit.</p>
<h2>Stürzen trainieren</h2>
<p>So hält es die Kita „Kleine Hände“. Die Fachkräf­te legen großen Wert darauf, die Kinder gut auf die Gefahren des Lebens vorzubereiten. Gleich­zeitig bemühen sie sich um so viel Sicherheit wie möglich. Beispiel: Wenn sie Lust haben, dürfen Kindergartenkinder die Rutsche hoch­kraxeln und runterspringen. Doch wenn es eiskalt ist, der Sand gefriert und hart wird, ist das Spielgerüst tabu. Der Fallschutz sei nicht mehr gegeben, erklärt Kim Betinski. Außerdem darf niemand herunterhüpfen, wenn Krippenkinder in der Nähe sind. Zu groß ist die Gefahr, dass sie es nachmachen. Die Kinder können das Risiko noch nicht einschätzen.</p>
<p>In der Kita gilt die Regel, dass die Kinder keine Hilfestellung bekommen. „Wir heben die Kinder niemals irgendwo hoch und setzen sie so einer Gefahr aus“, sagt Kim Betinski. Genauso müs­sen sie auch alleine wieder runterkommen. Die Kinder sollen lernen, sich selbst einzuschätzen. „Unser Ziel ist es, sie fürs Leben sicher zu machen.“ Der Erzieher trainiert mit allen Mädchen und Jungen, wie sie richtig hinfallen. Erst auf dem Fußboden, später vom Hocker. Mit Erfolg. In der Kita selbst hat sich noch nie jemand et­was gebrochen. Kinder mit Gips sind indes hin und wieder zu sehen. „Doch das ist zu Hause passiert.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<h2 style="text-align: center;">UNFÄLLE MELDEN</h2>
<p style="text-align: center;">Informationen zur Unfallmeldung bei Kindern und pädagogischen Fachkräften finden Sie hier:<br />
<a href="https://www.dguv.de/de/versicherung/arbeitsunfaelle/index.jsp" target="_blank" rel="noopener">www.dguv.de</a></p>
<p></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/kinder-muessen-grenzen-ausloten/">Kinder müssen Grenzen ausloten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de">KinderKinder</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Fehler als Chance</title>
		<link>https://www.kinderkinder.dguv.de/fehler-als-chance/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2019 06:30:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04/2019]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frau Margraf, Sie leiten die Kita „Apfelzwerge“ seit 25 Jahren. Was ist das für eine Einrichtung? Zu meinem Team gehören zwölf Mitarbeiterinnen. Wir sind für 90 Kinder in fünf Gruppen verantwortlich. Ich selbst bin für meine Aufgaben als Leiterin freigestellt. Wann werden Fehler für Sie zum Problem? Wenn nicht miteinander gesprochen wird. Wenn Missverständ­nisse nicht &#8230; <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/fehler-als-chance/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Fehler als Chance“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Frau Margraf, Sie leiten die Kita „Apfelzwerge“ seit 25 Jahren. Was ist das für eine Einrichtung?</h3>
<p>Zu meinem Team gehören zwölf Mitarbeiterinnen. Wir sind für 90 Kinder in fünf Gruppen verantwortlich. Ich selbst bin für meine Aufgaben als Leiterin freigestellt.</p>
<h3>Wann werden Fehler für Sie zum Problem?</h3>
<p>Wenn nicht miteinander gesprochen wird. Wenn Missverständ­nisse nicht geklärt, Unstimmigkeiten nicht offen ausgetragen und Probleme nicht aufgearbeitet werden.</p>
<h3>Gibt es einen Weg, um Fehler möglichst von vorneherein zu vermeiden?</h3>
<p>Für mich spielen da Regeln eine große Rolle. Wir haben ein gro­ßes Außengelände. Deshalb gilt bei uns: Die Erzieherinnen müs­sen sich über das gesamte Gelände verteilen. Eine ist für das Klettergerüst verantwortlich, eine andere für die Röhrenrutsche. Eine weitere Regel: Die Kinder dürfen im Turnraum nur mitma­chen, wenn sie rutschfeste Schläppchen anhaben. Durch klare Regeln, die für alle gelten, ist das Miteinander für pädagogische Fachkräfte, Kinder und Eltern einfacher.</p>
<h3>Wer stellt diese Regeln auf?</h3>
<p>Hierbei ist Partizipation ganz wichtig – auch wenn Diskussionen manchmal anstrengend sein können. Wenn das Team hinter den Regeln steht, werden sie besser umgesetzt. Die Regeln sind bei uns schriftlich fixiert. Trotzdem sind sie nicht unverrückbar. Man­ches muss hinterfragt und neu diskutiert werden.</p>
<h3>Welche Rolle haben Sie als Leitung?</h3>
<p>Manchmal braucht es jemand, der die Verantwortung übernimmt, das letzte Wort hat und sagt: „So wird das gemacht.“ Das bedeu­tet auch: Ich darf nicht den Wunsch haben, es allen recht zu ma­chen. Das gelingt sowieso nicht. Ich muss bereit sein, Konflikte einzugehen. Für mich ist eine gute Leitungskraft wie ein Gelän­der, das dem Team Halt gibt und es stark macht.</p>
<h3>Wie gehen Sie im Alltag mit Fehlern um – beispielsweise wenn eine Erzieherin sehr unfreundlich zu einem Kind ist?</h3>
<p>Ich führe ein Vier­-Augen­-Gespräch. Das Gespräch muss offen und angstfrei sein. Es geht nicht um ein Tribunal oder um Schuld­zuweisungen. Fehler werden nicht mit Absicht gemacht. Trotz­dem muss klar sein, dass bestimmte Dinge nicht gehen. Ich ver­suche zu verstehen, warum sich die Mitarbeiterin so verhalten hat und was wir tun können, damit sie in Zukunft anders handelt.</p>
<h3>Und wenn ein Kind einen Unfall hat?</h3>
<p>Dann besprechen wir das im Team. Wir reflektieren gemeinsam, was gut gelaufen ist und wo wir uns in Zukunft anders verhalten sollten. Wichtig ist, dass alle offen und wertschätzend mitein­ander sprechen. Allen muss bewusst sein, dass es darum geht, Lösungen zu finden und nicht einen Schuldigen. Wenn das gelingt, sind Fehler eine echte Chance, um zu lernen.</p>
<h3>Warum ist eine gute Fehlerkultur so wichtig?</h3>
<p>Sie ist die Voraussetzung dafür, dass die pädagogischen Fach­kräfte in ihren Gruppen selbstständig arbeiten und eigene Ent­scheidungen fällen. Wer Angst vor Fehlern hat, traut sich auch nicht, eigenverantwortlich zu arbeiten.</p>
<h3>Wann beziehen Sie Ihren Träger ein?</h3>
<p>Natürlich immer dann, wenn ein Problem in seine Zuständigkeit fällt. Zum Beispiel wenn wir ein zusätzliches Sonnensegel brau­chen, damit die Kinder auf dem Außengelände ausreichend vor UV­-Strahlung geschützt sind. Ich beziehe den Träger auch ein, wenn es im Team Konflikte gibt, die ich nicht lösen kann und eine Supervision plane. Und ich informiere den Träger, wenn nach einem Unfall ein Krankenwagen gerufen wurde. Da kommt es manchmal zu Gerüchten und Nachfragen, auf die der Träger ant­worten können muss.</p>
<h3>Wenn ein Kind einen Unfall hatte, gibt es auch an die Kita oft viele Fragen &#8230;</h3>
<p>Hier ist eine offene Kommunikation wichtig. Wenn ein Kind mit ei­nem Krankenwagen abgeholt wird, ist das für die anderen Kinder ein Schock. In ihrer Vorstellung, in ihren Erzählungen ist dieses Kind manchmal so gut wie tot – selbst wenn es direkt aus dem Krankenhaus entlassen wird und abends schon wieder quickle­bendig daheim spielt. Da ist es wichtig, den Eltern zu erzählen, was tatsächlich passiert ist. Manchmal braucht es auch einen El­ternbrief.</p>
<h3>Kommen die Eltern denn mit ihren Sorgen und ihrer Kritik direkt auf Sie zu?</h3>
<p>Natürlich nicht immer. Auch bei uns gibt es Eltern­ Whats-App-­Gruppen, in denen gelästert wird. Deshalb spreche ich bei Eltern­abenden an, dass man das direkte Gespräch mit uns suchen soll. Im Dialog mit uns lassen sich viele Dinge ganz einfach klären. Oft liegt einfach ein Missverständnis vor. Und nur so haben wir die Chance, etwas zu ändern, wenn wir tatsächlich Fehler machen.</p>
<h3>Wie wichtig ist es, dass Sie selbst Kritik annehmen können?</h3>
<p>Das ist ganz wichtig. Auch, dass ich eingestehen und ausspre­chen kann: „Ihr habt recht. Ich habe das falsch gemacht. Wir machen das anders.“ Einen guten Umgang mit Fehlern muss ich als Leitung meinem Team vorleben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1712" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/KinderKinder_4_19_Seite_14_Interview-mit-e1572456126423.jpg" alt="" width="2658" height="1774" srcset="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/KinderKinder_4_19_Seite_14_Interview-mit-e1572456126423.jpg 2658w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/KinderKinder_4_19_Seite_14_Interview-mit-e1572456126423-263x176.jpg 263w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/KinderKinder_4_19_Seite_14_Interview-mit-e1572456126423-300x200.jpg 300w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/KinderKinder_4_19_Seite_14_Interview-mit-e1572456126423-768x513.jpg 768w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/KinderKinder_4_19_Seite_14_Interview-mit-e1572456126423-1440x961.jpg 1440w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/KinderKinder_4_19_Seite_14_Interview-mit-e1572456126423-250x167.jpg 250w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/KinderKinder_4_19_Seite_14_Interview-mit-e1572456126423-1392x929.jpg 1392w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/KinderKinder_4_19_Seite_14_Interview-mit-e1572456126423-580x387.jpg 580w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/KinderKinder_4_19_Seite_14_Interview-mit-e1572456126423-379x253.jpg 379w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/KinderKinder_4_19_Seite_14_Interview-mit-e1572456126423-238x159.jpg 238w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/KinderKinder_4_19_Seite_14_Interview-mit-e1572456126423-214x143.jpg 214w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/KinderKinder_4_19_Seite_14_Interview-mit-e1572456126423-368x246.jpg 368w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></p>
<p>Interview mit Sabine Margraf. Sie leitet seit 25 Jahren die Kita Apfelzwerge in Wehrheim. Außerdem war die Erzieherin 20 Jahre Mitglied im KinderKinder­-Redaktionsbeirat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/fehler-als-chance/">Fehler als Chance</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de">KinderKinder</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neues Instrument zur Prävention</title>
		<link>https://www.kinderkinder.dguv.de/neues-instrument-zur-praevention/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2019 06:30:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04/2019]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frage: Es gibt die Unfallverhütungsvorschrift und viele staatliche Arbeitsschutzvorschriften. Warum jetzt noch die Branchenregel? Antwort: Die Branchenregel ist ein relativ neues Präventionsinstrument. Das Ziel war, die vorhandenen Vor­schriften und Erkenntnisse zum Thema „Sicherheit und Gesundheit in Kindertageseinrichtungen“ zu bündeln. Das gilt sowohl für Gesetze, Verordnungen, Regeln und die Unfallverhütungsvorschrift als auch wissenschaftliche Erkenntnisse und Erfahrungswissen, &#8230; <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/neues-instrument-zur-praevention/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Neues Instrument zur Prävention“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Frage: Es gibt die Unfallverhütungsvorschrift und viele staatliche Arbeitsschutzvorschriften. Warum jetzt noch die Branchenregel?</h3>
<p><strong>Antwort:</strong> Die Branchenregel ist ein relativ neues Präventionsinstrument. Das Ziel war, die vorhandenen Vor­schriften und Erkenntnisse zum Thema „Sicherheit und Gesundheit in Kindertageseinrichtungen“ zu bündeln. Das gilt sowohl für Gesetze, Verordnungen, Regeln und die Unfallverhütungsvorschrift als auch wissenschaftliche Erkenntnisse und Erfahrungswissen, die für den Kita­-Alltag wichtig sind. Kurz: Die neue Branchenregel gibt einen Überblick darüber, was Träger und Leitungen von Kitas tun müssen, um Sicherheit und Gesundheit in den Einrichtungen herzustellen.</p>
<h3>Frage: Enthalten die Branchenregeln auch neue Themen?</h3>
<p><strong>Antwort:</strong> Die Unfallverhütungsvorschrift „Kindertageseinrichtung“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallver­sicherung hat ausschließlich die Kinder im Fokus, die staatlichen Arbeitsschutzvorschriften nur die Beschäftigten. In der Branchenregel „Kindertageseinrichtung“ werden beide Gruppen in ihrer Wechselwirkung betrachtet. Wegen dieser neuen Sichtweise und den Entwicklungen der letzten beiden Jahrzehnte in der frühkindlichen Bildung wurden neue Themen aufgegriffen, mit denen sich die gesetzliche Unfallversicherung bisher kaum oder gar nicht beschäftigt hat.</p>
<h3>Frage: Auf welche Themen haben Sie sich fokussiert?</h3>
<p><strong>Antwort:</strong> Das Spektrum ist breit. Es geht beispielsweise um die sichere Planung und Durchführung von Bewegungsangeboten, aber auch um die Bring­- und Abholsituation, wenn viele Menschen aufeinandertreffen. Auch das Thema Leitung spielt eine Rolle: Wie wirkt sich Leitung auf die Beschäftigten aus? Und im Umkehrschluss: Was ist belastend für eine Leitungskraft? Weitere wichtige Themen sind die Vorbereitung und das Einnehmen von Mahlzeiten sowie der Aufenthalt im Kitagebäude und auf dem Gelände.</p>
<h3>Frage: Warum waren diese Änderungen nötig?</h3>
<p><strong>Antwort:</strong> Bisher haben sich die Vorschriften und dadurch auch die Präventionsarbeit der DGUV und der Unfallversicherungs träger auf technische und organisatorische Aspekte konzentriert. Die Branchenregel „Kindertageseinrichtungen“ betont hingegen auch pädagogische und verhaltenspräventive Aspekte. Außerdem haben wir verstärkt die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten in den Fokus genommen. Mit der Branchenregel weiten wir unseren Blick und unsere Kompetenzen.</p>
<p><em>Die Antworten gab <strong>Dr. Heinz Hundeloh</strong>. Er leitet den Fachbereich Bildungseinrichtungen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="box-infos-green"></p>
<p style="text-align: center;">Mehr zur Branchenregel „Kindertageseinrich­tung“ lesen Sie in der KinderKinder 1 / 2020. Kostenlose Bestellung beim zuständigen<br />
Träger der gesetzlichen Unfallversicherung.<br />
Download unter: <a href="https://www.dguv.de/de/suche/index.jsp?query=Publikationen&amp;filter=language%3Ade&amp;xsl=json&amp;Submit=Submit&amp;col=1&amp;col=2&amp;col=3&amp;col=4&amp;col=5" target="_blank" rel="noopener">publikationen.dguv.de</a>; Suchbegriff „102-602“</p>
<p></div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wie entstehen Angst, Misstrauen und Druck?</title>
		<link>https://www.kinderkinder.dguv.de/wie-entstehen-angst-misstrauen-und-druck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2019 06:30:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04/2019]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps vom Profi]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Leitungskraft, die perfektionistisch handelt und denkt, hat es schwer, sich selbst und dem Team gegenüber Fehler einzugestehen. Diese Haltung wirkt sich auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus. Sie neigen möglicherweise aus Angst vor Sanktionen dazu, eigene Fehler zu bagatellisieren oder zu verleugnen. Ein Klima des Misstrauens verhindert, offen über Fehler zu sprechen und gemeinsam &#8230; <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/wie-entstehen-angst-misstrauen-und-druck/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wie entstehen Angst, Misstrauen und Druck?“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Leitungskraft, die perfektionistisch handelt und denkt, hat es schwer, sich selbst und dem Team gegenüber Fehler einzugestehen. Diese Haltung wirkt sich auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus. Sie neigen möglicherweise aus Angst vor Sanktionen dazu, eigene Fehler zu bagatellisieren oder zu verleugnen.</p>
<p>Ein Klima des Misstrauens verhindert, offen über Fehler zu sprechen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Die anderen werden als Konkurrenten gesehen, vor denen man Schwächen verbirgt. Das Team arbeitet nicht an gemeinsamen Zielen, sondern ist eine Gruppe von Einzelkämpfern: Bei offensichtlichen Fehlern wird statt nach Lösungen nach Schuldigen gesucht.</p>
<p>Feedback ist eine Chance. Dabei können Gelungenes und Misslungenes, Stärken und Schwächen benannt werden. Fehler können zur Entwicklungschance werden. Wenn eine Kita diesen Wert des Feedbacks nicht erkennt, wird das Nennen von Fehlern eher als Bedrohung empfunden.</p>
<p>Ist der Arbeitsdruck besonders hoch – beispielsweise durch schlechte Personalausstattung oder überhöhte Ansprüche von Politik, Träger oder Eltern – findet gute Fehlerkultur schwer einen Platz. Die eigene Arbeit wird als Kampf ums Überleben empfunden. Neue Ideen und Strukturen, die bei der Aufarbeitung von Fehlern sichtbar werden können, lösen eher die Befürchtung aus, der Stress könne noch zunehmen.</p>
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		<title>Sprache als ständiger Begleiter</title>
		<link>https://www.kinderkinder.dguv.de/sprache-als-staendiger-begleiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2019 06:29:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04/2019]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen aus der Praxis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„In unserer Kita arbeiten wir bewusst mit alltagsintegrierter Sprachförderung. Das heißt, wir nutzen oft Alltagssituatio­nen und benennen diese sprachlich. Vieles, was wir oder die Kinder tun, wird mit Worten benannt, damit diese Hand­lung und Sprache im Zusammenhang verstehen. Vorlesen, Sing­, Bewegungs­ und Sprachspiele setzen wir gezielt im Alltag ein. So lernen die Kinder die deutsche &#8230; <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/sprache-als-staendiger-begleiter/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Sprache als ständiger Begleiter“ </span>weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„In unserer Kita arbeiten wir bewusst mit alltagsintegrierter Sprachförderung. Das heißt, wir nutzen oft Alltagssituatio­nen und benennen diese sprachlich. Vieles, was wir oder die Kinder tun, wird mit Worten benannt, damit diese Hand­lung und Sprache im Zusammenhang verstehen. Vorlesen, Sing­, Bewegungs­ und Sprachspiele setzen wir gezielt im Alltag ein. So lernen die Kinder die deutsche Sprache leichter, weil sie ständiger Begleiter ihres Alltags ist – egal ob Muttersprachler, Fremdsprachler oder Kind mit Förder­bedarf. Davon profitieren auch die Eltern. Denn sie werden durch die Fachkräfte in dieses Prinzip eingebunden, wenn sie die Kinder bringen oder abholen.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/sprache-als-staendiger-begleiter/">Sprache als ständiger Begleiter</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kinderkinder.dguv.de">KinderKinder</a>.</p>
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		<title>Haftung verloren –  die schiefe Ebene</title>
		<link>https://www.kinderkinder.dguv.de/haftung-verloren-die-schiefe-ebene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Böcking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2019 06:29:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[04/2019]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabennummer]]></category>
		<category><![CDATA[Aushänge]]></category>
		<category><![CDATA[Echt praktisch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Download als PDF-Dokument, 497 KB</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/11/Aushang_Haftung_verloren-2.pdf" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-1742 size-full" src="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildschirmfoto-2019-10-30-um-21.20.15.png" alt="" width="904" height="1236" srcset="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildschirmfoto-2019-10-30-um-21.20.15.png 904w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildschirmfoto-2019-10-30-um-21.20.15-263x360.png 263w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildschirmfoto-2019-10-30-um-21.20.15-219x300.png 219w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildschirmfoto-2019-10-30-um-21.20.15-768x1050.png 768w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildschirmfoto-2019-10-30-um-21.20.15-250x342.png 250w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildschirmfoto-2019-10-30-um-21.20.15-580x793.png 580w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildschirmfoto-2019-10-30-um-21.20.15-187x255.png 187w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildschirmfoto-2019-10-30-um-21.20.15-238x325.png 238w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildschirmfoto-2019-10-30-um-21.20.15-214x293.png 214w, https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildschirmfoto-2019-10-30-um-21.20.15-192x263.png 192w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></a><a title="[Link öffnet in neuem Fenster] [Link öffnet in neuem Fenster]" href="https://www.kinderkinder.dguv.de/wp-content/uploads/2019/11/Aushang_Haftung_verloren-2.pdf" target="_blank" rel="noopener">Download als PDF-Dokument, 497 KB</a></p>
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