Ein Kleinkind läuft barfuß über einen Steinweg im Freien, umgeben von Natur.

Sicheres AußengeländeBarfußbereiche in Kitas sicher gestalten: Hinweise für die Praxis

Barfußbereiche in Kitas fördern Bewegung, Gleichgewicht und taktile Wahrnehmung. Wichtig sind u. a. eine Gefährdungsbeurteilung, sachkundige Planung sowie Nutzungsregeln.

Rasenhügel, Balancierelemente oder Sinnespfade: Barfußbereiche im Kita-Außengelände bieten Kindern vielfältige Bewegungs- und Sinneserfahrungen. Sie können sie die Fußmuskulatur trainieren und das Gleichgewicht schulen. Gleichzeitig müssen Kitas mögliche Gefährdungen im Blick behalten, etwa spitze Gegenstände, heiße Oberflächen – oder auch Tiere.

Für den Kita-Alltag bedeutet das: Barfußangebote erfordern eine bewusste pädagogische und sicherheitstechnische Planung. Grundlage ist eine Gefährdungsbeurteilung. Bauliche Anlagen, Aufenthaltsbereiche und Ausstattungen müssen sicher errichtet, instandgehalten und betrieben werden. Für Spielgeräte ist zudem die DIN EN 1176 relevant. Die Unfallkasse Berlin empfiehlt, sachkundige Personen einzubeziehen.

Eine praktische Checkliste und weiterführende Informationen stellt die Unfallkasse Berlin hier bereit: Meldung und Checkliste der Unfallkasse Berlin.

Mehr zu Gestaltung eines sicheren Außengeländes erfahren Sie auch in unserer Rubrik Sicherheit.