Heiße Sommertage stellen Kitas vor besondere Herausforderungen: Gruppenräume heizen sich auf, Außenspielzeiten müssen gut geplant werden und Kinder wie Erwachsene brauchen verlässliche Schutzmaßnahmen. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) stellt auf ihrer Website Empfehlungen für die Arbeit an heißen Sommertagen bereit – sowohl für Innenräume als auch für Tätigkeiten im Freien. Dabei geht es um Hitze, UV-Strahlung und die Auswirkungen des Klimawandels für den Arbeitsschutz.
Auch wenn die Hinweise nicht speziell für den Kitasektor formuliert sind, lassen sie sich direkt auf den Kita-Alltag übertragen: Etwa frühzeitiges Lüften, , das Reduzieren innerer Wärmequellen, wirksamer Sonnenschutz, angepasste Pausen und ausreichend Getränke. Die BAuA weist zudem darauf hin, dass hohe Temperaturen Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und Herz-Kreislaufbelastungen begünstigen können.
Gerade in Kitas ist Hitzeschutz auch eine pädagogische Organisationsaufgabe: Tagesabläufe, Essen- und Schlafenszeiten sowie Aufenthalte im Außengelände sollten an hohe Temperaturen bewusst angepasst werden. Die BAuA empfiehlt unter anderem, Außenaktivitäten möglichst in Schattenbereiche zu verlegen, intensive Sonnenzeiten zu vermeiden und auf Kopfbedeckung, Sonnenbrille sowie Sonnenschutzmittel zu achten.
Die Übersicht über die Tipps und Publikationen der BAuA zum Thema Hitze am Arbeitsplatz finden Sie hier: https://www.baua.de/DE/Themen/Arbeitsgestaltung/Physikalische-Faktoren/Klima-am-Arbeitsplatz/Sommertipps
Schauen Sie außerdem gerne in unser Schwerpunktheft zum Thema Klimawandel unter: https://www.kinderkinder.dguv.de/thema/ausgabennummer/03-2025/