Kindergesundheit in der Kita fördern

Kitas sind zentrale Orte der Gesundheitsförderung, an denen viele Akteure zusammenarbeiten. Der Leitfaden „Gesunde Kita für alle!“ bietet umfassende Informationen zu einem ganzheitlichen Ansatz der Gesundheitsförderung. Fachkräfte erhalten Einblicke in die grundlegenden Prinzipien sowie praktische Beispiele und Methoden zur Umsetzung.

Der Leitfaden betont, welche Vorteile ein Zusammenwirken aller Beteiligten hat. So spielen für eine gesunde Kita auch das Miteinbeziehen der Eltern, des Umfelds oder Partnerschaften eine große Rolle. Ergänzt wird die Publikation durch einen  Werkzeugkoffer mit Planungsvorlagen und Steckbriefen, die bei der Erreichung von Gesundheitszielen unterstützen.

Zum Leitfaden „Gesunde Kita für alle!“

Kicken, Flanken, Forschen – „Forscht mit“ rund um den Fußball

Alle drei Monate erscheint „Forscht mit!“ – die pädagogische Fachzeitschrift der Stiftung Kinder forschen. Die aktuelle Ausgabe 2/2024 „Kicken, Flanken, Forschen“ steht dabei ganz im Zeichen des Fußballs. Denn Fußball ist nicht nur ein unterhaltsamer Sport, der Gemeinschaft und Bewegung fördert, sondern auch ein spannendes Forschungsfeld: Aus welchen geometrischen Formen besteht das Spielfeld? Wie funktionieren die verschiedenen Balltechniken? Und wozu gibt es eigentlich Spielregeln?

Das E-Paper der Ausgabe kann auf der Website der Stiftung kostenfrei heruntergeladen werden. Jede Einrichtung, die bei der Stiftung Kinder forschen mitmacht, bekommt das Heft außerdem kostenfrei zugeschickt.

Zur Ausgabe „Kicken, Flanken, Forschen“

FIT KID: Spannende Filme über gesunde Ernährung in Kitas

Der erste Erklärfilm der FITKID-AKTION liefert einen Überblick zu den DGE-Qualitätsstandards und zeigt, wie eine abwechslungsreiche Ernährung zusammengestellt wird. Auch Verantwortliche aus Gemeinschaftseinrichtungen kommen zu Wort und teilen ihre positiven Erfahrungen. Das Kita-Fachpersonal hebt die vielfältigen Anregungen der DGE-Standards hervor. Diese bieten nicht nur Empfehlungen für Speisepläne, sondern lassen auch Raum für Lieblingsgerichte und zeigen, wie diese gesünder zubereitet werden können.

Der zweite Film richtet sich gezielt an Verantwortliche der Verpflegung und erläutert, wie die DGE-Standards einen zuverlässigen und fundierten Rahmen liefern. Sie sind einfach anzuwenden und berücksichtigen auch Aspekte wie Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit. Schritt für Schritt wird erklärt, wie sich der Weg zu einer optimalen Verpflegung für alle Menschen der Gemeinschaftseinrichtung gestalten lässt, inklusive Tipps zu Prozessoptimierungen in den beteiligten Teams.

Die DGE-Qualitätsstandards werden vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert.

Zur FIT KID-Aktion

Rückengerecht arbeiten in der Kita

Die Ausstattung in den meisten Kitas ist vorwiegend auf die Bedürfnisse und Körper der Kinder abgestimmt, dabei ist es ebenso wichtig, das Kitapersonal im Blick zu behalten. Denn hastige Bewegungen, unpassende Möbel und häufige Fehlhaltungen können zu Rückenschmerzen, Bandscheibenproblemen oder sogar Muskel-Skelett-Erkrankungen führen.

Dabei können verschiedene präventive Maßnahmen ergriffen werden, um Kitapersonal ein rückenfreundliches Arbeiten zu ermöglichen. Dazu gehören technische und organisatorische Maßnahmen sowie persönliche Verhaltensweisen im Kitaalltag.

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) erläutert in ihrer Publikation „Rückengerecht arbeiten in der Kita“ praktische Tipps anhand verschiedener Situationen.

Zum Beispiel zum:

  • Ankleiden
  • Heben und Tragen
  • Spielen am Boden
  • Spielen am Tisch
  • Essen zubereiten
  • und Zähne putzen.

Zur Publikation „Rückengerecht arbeiten in der Kita“

Sicherheit beim Roller- und Laufradfahren

Mit Roller und Laufrad kann die Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung bei Kindern bereits frühzeitig gefördert werden. Im Umgang mit ihnen schulen die Kinder Fähigkeiten wie Motorik, Koordination, Orientierung und das Einschätzen von Geschwindigkeiten.

Ein Helm soll Kinder dabei vor Verletzungen schützen. Es ist besonders wichtig, dass er die richtige Größe hat und passend eingestellt wird, damit er fest auf dem Kopf sitzt. Das Anlegen des Helms sollte für die Kinder zur Gewohnheit werden und sie sollten auch in der Lage sein, den Kinnriemen selbst zu schließen und zu öffnen.

Dennoch kann das Helmtragen auch Risiken bergen: So dürfen Kinder in Situationen, in denen nicht ausgeschlossen werden kann, dass sie mit Helm auf Spielgeräte klettern und sich selbst gefährden, einen solchen nicht tragen.

Über weitere Details informiert die DGUV in ihrer Publikation: „Sicherheit beim Roller- und Laufradfahren in der Kindertagesbetreuung“

Erste Hilfe in der Kita: Alles erfüllt?

Um die Folgen von Unfällen im Kita-Alltag möglichst gering zu halten, sollte das Fachpersonal regelmäßig überprüfen, ob alle notwendigen Voraussetzungen für die Erste Hilfe erfüllt bzw. vorhanden sind. Zu den sachlichen Voraussetzungen zählen Meldeeinrichtungen (Telefone), Erste-Hilfe-Einrichtungen (Ruheraum mit Liegen) sowie genügend Erste-Hilfe-Materialien. Alle Erste-Hilfe-Einrichtungen sollten außerdem deutlich erkennbar gekennzeichnet sein. Personelle Voraussetzungen beinhalten das Vorhandensein von genügend ausgebildeten Ersthelfenden in den Kindergruppen.

Die Publikation informiert auch zu Maßnahmen, die bei einem Unfall zu ergreifen sind, sowie zur Unfalldokumentation.

Zur DGUV-Publikation: Erste Hilfe in Kindertageseinrichtungen

Podcast: Psychische Belastung in der Kita verringern

Wie kann sich pädagogisches Fachpersonal in der Kita stärken? Über diese Frage spricht der Kinderzeit-Redakteur Birk Grüling mit dem Diplom-Pädagogen, Therapeut und Autor Dr. Udo Bear.

Eine anhaltende Überbelastung kann negative Auswirkungen auf die psychische und physische Gesundheit haben, betont Bear. Die Folgen sind zahlreich und reichen von körperlichen Beschwerden über vermehrte Krankheitsausfälle bis hin zum Burn-out.

Dr. Udo Baer plädiert für eine Stärkung der persönlichen Resilienz und nennt praxisorientierte Lösungsansätze für das Fachpersonal. Im Podcast spricht er unter anderem über:

  • eine offene Kommunikation, gerade im Fall von Problemen und Überbelastung
  • das Einhalten von Pausen (auch „Mini-Pausen“) zum Kräfte tanken
  • das Nein sagen lernen, um die eigenen Grenzen zu wahren
  • das Finden persönlicher Kraftquellen, etwa durch Freizeitgestaltung/Sport

Die Podcast-Folge ist auf der Kinderzeit-Website zu finden.

Kindgerechter Umgang mit Krieg und Konflikten

Für Fachpersonal in der Kita ist es dabei besonders wichtig, sich einfühlsam und ruhig den Fragen von Kindern zu stellen, wenn diese über dramatische Entwicklungen in der Welt sprechen möchten. Denn die Angst von Erwachsenen kann Kinder zusätzlich verunsichern.

Know-how und Fachkompetenz spielen in diesem Kontext eine entscheidende Rolle, um feinfühlig auf die Kinder eingehen und sie bei der Verarbeitung und Einordnung unterstützen zu können. Besonders vor dem aktuellen Hintergrund der Ereignisse in der Ukraine und im Nahen Osten bietet das Staatsinstitut für Frühpädagogik (ifp) eine Sammlung von Informationsquellen und Orientierungshilfen zum altersgerechten Umgang mit Ängsten und Sorgen von Kindern an.

Die Handreichung „Kindgerechter Umgang mit Krieg und Konflikten. Handreichung für die Praxis in der Kindertagesbetreuung“ steht als PDF zum Download bereit.

Es werden außerdem Linksammlungen und weitere Materialien angeboten, etwa zu den Themen:

  • Umgang mit negativen Gefühlen – Stärkende Ansätze aus der Traumapädagogik
  • Krieg im Nahen Osten
  • Tipps für Fachkräfte und Eltern zum Thema Krieg und Konflikte
  • „Geflüchtete Kinder aus der Ukraine gut begleiten“

Alle Materialien sind auf der Website des ifp zu finden.

Kinderbeförderung mit Lastenfahrrädern – was zu beachten ist

Möchte etwa eine Kita-Fachkraft Kinder mit dem Lastenfahrrad mitnehmen, ist zum Beispiel unter anderem darauf zu achten, dass für die Kinder besondere, altersentsprechende Sitze vorhanden sind. So muss für jedes Kind ein eigener Sitzplatz mit Gurtsystem zur Verfügung stehen. Die Fachkraft muss das Anlegen der Gurte prüfen und außerdem darauf achten, dass die Kinder während der Fahrt keine gefährlichen Stellen, wie beispielsweise die Speichen der Räder, mit Händen oder Füßen erreichen können. Auch sollten die Kinder durch das Tragen eines Helmes geschützt sein.

Zu den vorsorglichen organisatorischen Maßnahmen zählt – neben natürlich der regelmäßigen Wartung und Instandhaltung des Lastenfahrrads – auch, dass das Einverständnis der Eltern für die Beförderung der Kinder eingeholt wird (per Einverständniserklärung). Außerdem sollte die Person, die das Lastenfahrrad fährt, nach § 12 Abs. 1 Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) bereits vor der ersten Fahrt in der Nutzung des Fahrrades und zum Verhalten bei Pannen und/oder Unfällen unterwiesen worden und insgesamt geeignet sein, ein Lastenfahrrad zu führen. Zudem wird eine Probefahrt mit Beladung in sicherer Umgebung (ohne Verkehr) empfohlen.

Diese und alle weiteren Anforderungen sind der DGUV-Publikation zu entnehmen:

Lastenfahrräder zur Kinderbeförderung in Kindertageseinrichtungen – Was gilt es zu beachten?

Verpflegungskonzepte für Kitas

Das Nationale Qualitätszentrum für Ernährung in Kita und Schule (NQZ) bietet umfassende Informationen zum Thema, eine Datenbank mit Leitfäden sowie Online-Seminare.

Wenn eine Kita ein Verpflegungskonzept erstellen möchten, sollten sich dafür als erstes die Akteure zu möglichen Kriterien besprechen, rät das NQZ. Denn mit einem Verpflegungskonzept, das strukturell auf Trägerebene verankert ist, könnten Kitas und Träger ihre Werteorientierung in Verpflegungsfragen definieren.

Dabei sollte bestimmt werden, welche Speisenqualität ihnen wichtig ist, unter welchen Rahmenbedingungen sie das Mahlzeitenangebot gestalten und was die Kinder bei und mit den Mahlzeiten lernen sollen.

Zu den zentrale Qualitätskriterien eines Verpflegungskonzeptes gehören zum Beispiel:

  • Zusammensetzung des Speisenangebotes,
  • Gestaltung von Ess-Situationen,
  • Grundsätze zur Nachhaltigkeit,
  • Zusammenarbeit mit den Eltern,
  • Zusammenarbeit des Kitateams,
  • Hygiene und rechtliche Aspekte und
  • Maßnahmen zur Qualitätssicherung.


Dank eines solchen Verpflegungskonzeptes kann die Qualität der Mahlzeiten einer Kita regelmäßig überprüft und wenn notwendig, verändert und angepasst werden.

Weitere Informationen sind auf der Website des NQZ zu finden, inklusive vielfältiger Materialien, wie Checklisten und Leitfäden zur Erstellung eines Verpflegungskonzeptes, in der NQZ-Arbeitshilfendatenbank: Zur NQZ-Website

Informationen zum aktuellen Webinar-Angebot der NQZ „Beschaffung von Kitaverpflegung“ gibt es hier.

Was tun im Herbst?!

 

App ans Tablet

Mathe in der Kita? Aber ja! Die kostenlose LuPE-App richtet sich an die Fachkräfte. Sie macht mathematische Phänomene im Kita-Alltag sichtbar und vermittelt spielerisch Kompetenzen für eine professionelle Bildungsbegleitung.

https://www.dji.de/veroeffentlichungen/aktuelles/news/article/822-mathematik-im-kita-alltag.html

Tipp!

Jetzt werkeln, spielen und matschen die Kinder wieder ganz viel draußen. Danach ist gründliches Händewaschen angesagt. Wie das geht, zeigt ganz kindgerecht unser Plakat.

Eingewöhnung

Jetzt ist es bald soweit: Die „Großen“ verlassen die Kita Richtung Schule und viele Kleine werden neu eingewöhnt. Wie das gut  gelingt? Wir haben Antworten:

Sind Schnupper- und Besuchskinder versichert?

Wenn die ehemaligen Vorschulkinder zu Besuch kommen oder ein Kind zum „Schnuppern“ da ist – wie sieht es dann eigentlich mit dem Unfallversicherungsschutz aus? Es kommt darauf an. Mehr dazu hier:

Allergien gegen Nüsse

Die Eichhörnchen freuen sich, denn so langsam werden die Nüsse reif. Für manche Kinder sind Nüsse jedoch gefährlich, da sie allergisch auf diese Lebensmittel reagieren. Das muss mit der richtigen Planung und Weitsicht kein Problem für die Kitafachkräfte sein.

Hallo Herbst! Ein Bewegungsspiel

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